Die Bedeutung der Persönlichkeit im Journalismus

Die Bedeutung der Persönlichkeit im Journalismus – eine Befragung von Chefredakteuren deutschsprachiger Tageszeitungen

Während die technischen und wirtschaftlichen Imperative im Mediengeschäft immer lauter werden, ist in den Theoriebeiträgen der Journalistik eine Wiederbelebung der Akteursperspektive festzustellen. Der systemtheoretisch begründete Versuch, das Handeln von Journalisten allein über Rollen, Programme und Strukturen erklären zu wollen, verliert zunehmend an Überzeugungskraft. Denn Eigensinn und Subjektivität spielen in redaktionellen Abläufen und Erwartungen möglicherweise eine weit größere Rolle, als bislang angenommen – und das nicht trotz, sondern wegen des verschärften Wettbewerbs der Medien untereinander. In einer qualitativen Befragung von Chefredakteuren deutschsprachiger Tageszeitungen soll deshalb der Frage nachgegangen werden, welche Rolle der Persönlichkeit im Journalismus heute und in Zukunft zukommt und welchen Beitrag sie zur Qualität leisten kann.

 

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Zuletzt bearbeitet: 13.04.2016

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