Bachelor Medienmanagement

Absolventen des Bachelor-Studienganges Medienmanagement und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2004)

(Stand: Oktober 2012)

Komorowski, Marlies
Product Placement: nur Schleichwerbung oder ein Ausweg aus der Medienkrise? Eine Analyse zur Wirkung von Product Placement in Kinofilmen
2004

Krämer, Benjamin (mit Thorsten Schroll)
Epigonen und Neuronen. Skizze einer empirischen Untersuchung zur Koorientierung im tagesaktuellen Journalismus untersucht unter Verwendung neuronaler Netze
2004
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Oft wird angenommen, aber selten empirisch belegt, dass sich die Berichterstattung bestimmter Medien an der anderer Medien orientiere. Die vorliegende Arbeit stellt akteurs- und systemtheoretische Ansätze vor, um diese Koorientierung in ihren Ursachen, Funktionen und Folgen zu beleuchten. Die theoretischen Betrachtungen legen nahe, dass sich Koorientierung nicht in linearen Beziehungen von Leitmedien und ihrer Gefolgschaft erschöpft. Stattdessen wird ein komplexes Verhältnis angenommen, das mitunter wechselseitigen Charakter hat. Für die Modellierung solcher Zusammenhänge bieten sich künstliche neuronale Netze an. Auf Basis eines damit entwickelten Modells skizzieren die Verfasser eine inhaltsanalytische Studie. Koorientierung wird dabei explorativ untersucht, sofern sie sich im Nachrichtenwert von Meldungen, in der Bewertung von Begebenheiten und Akteuren sowie durch die Wahl von Frames in der Berichterstattung tagesaktueller Printmedien niederschlägt. Die Arbeit stammt von zwei Verfassern: Benjamin Krämer und Thorsten Schroll.



Matroß, Katharina
Kaufentscheidung bei Büchern. Eine quantitative Befragung von Buchkäufern
2004
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Mit der wachsenden Konzentration auf dem Buchmarkt wird der Wettbewerb unter Verlagen und Buchhandlungen immer härter. Das Marketing nimmt an Bedeutung zu. Um dieses optimal gestalten zu können, muss man die Bedürfhisse und Entscheidungsprozesse des Kunden kennen. Da Forschung zu diesem Bereich bisher immer nur in Bezug auf den Buchhändler oder das Lesen selbst betrieben wurde, wird mit der vorliegenden Arbeit, die (1) den Entscheidungsprozess beim Buchkauf sowie (2) das konkrete und übliche Informationsverhalten vor einem Buchkauf untersucht, eine Forschungslücke geschlossen. Dazu wird eine standardisierte Befragung in Buchhandlungen durchgeführt. Die Stichprobe umfasst 390 Buchkäufer, die direkt nach dem Kauf eines belletristischen Buches befragt wurden. Es wird deutlich, dass bei einer Entscheidung für ein Buch in der Buchhandlung der Inhalt und die äußere Gestaltung des Produkts am relevantesten sind. Bei einem gezielten Kauf spielen der Autor und persönliche Empfehlungen die wichtigste Rolle. Der Einfluss von Geschlecht, Bildung oder Alter ist gering: im Buchkauf- und Informationsverhalten sind nur marginale Unterschiede auszumachen.



Mischke, Christoph
Groß. Günstig. Gut für Minden? Eine Wettbewerbsanalyse der Marketingmaßnahmen im Mindener Zeitungsmarkt
2004
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In der Stadt Minden erschienen seit Mitte der 90-er Jahre immer zwei Zeitungen. Einerseits das Mindener Tageblatt mit einer Auflage von 38.000 Exemplaren, andererseits die Mindener Lokalausgabe des Westfalen-Blatts mit einer Auflage von 1.000 Exemplaren. Im Sommer 2003 startete das Westfalen-Blatt auf dem Mindener Markt eine große Marketingkampagne, um Marktanteile zu gewinnen. Unter anderem wurde auch der Bezugspreis radikal gesenkt. Nach sieben Wochen wurde die nun in 'Mindener Zeitung' umbenannte Lokalausgabe eingestellt. Die Forschungsfrage lautete nun: Welche marketingstrategischen Maßnahmen kann eine Tageszeitung in einem Wettbewerbsumfeld ergreifen, um Marktanteile zu gewinnen? Und wie können Wettbewerber darauf reagieren? Es wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um die Veränderungen der Produkte zu erfassen. Außerdem waren vier Experteninterviews zu führen, jeweils zwei auf Seiten des Mindener Tageblatts sowie der Mindener Zeitung. Ebenso gehörten telefonische Kurzinterviews mit Anzeigenkunden und lokalen Behörden, Institutionen und Vereinen zur Forschungsmethode. Es zeigte sich, dass die Marketingmaßnahmen der Mindener Zeitung sehr erfolgreich waren. Die Auflagenentwicklung übertraf die Vorgaben der Geschäftsführung weit. Dass die Zeitung trotzdem überraschend eingestellt wurde, kann daher nur als unternehmensstrategische Entscheidung angesehen werden, da der Erfolg der Marketingmaßnahmen die Einstellung nicht rechtfertigt.



Müller-Stephan, Enno
Schuldig! Tatmotive von Kleindarstellern in Gerichtsshows
2004
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Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Thema 'Kleindarsteller in Gerichtsshows' mit dem Ziel, die Motive für die Teilnahme an einer Gerichtsshow zu ergründen. An Hand bestehender Literatur konnte ein Motivkatalog entwickelt werden, der dann in einer standardisierten, schriftlichen Befragung überprüft wurde. Die Befragungsteilnehmer konnten bei Castings für Kleindarstellerrollen gefunden werden, so dass sich insgesamt eine Stichprobe von 232 Fällen ergab. Als Hauptmotive konnte das Interesse am Ablauf eines Fernsehproduktionsprozesses, das Interesse am Thema Rechtssprechung sowie der Wunsch, Schauspieler zu werden, herausgestellt werden. Über eine detaillierte Analyse der Daten konnte festgestellt werden, dass die Teilnehmer in den Motiven so große Unterschiede aufweisen. dass sich voneinander unabhängige Gruppen bilden ließen. Bei der Gruppe der 'Gerichtsshow-Fans' hängt der Wunsch, als Kleindarsteller in einer Gerichtsshow mitzuwirken, wesentlich mit dem juristischen Thema des Genres und dem eigenen Rezeptionsverhalten zusammen. Die 'abgeklärten Profitler' sehen hingegen hauptsächlich einen finanziellen Gewinn durch die Teilnahme. Die 'Motten' sind so fasziniert vom Medium Fernsehen, dass das Genre für sie kaum von Belang ist. Die 'Gelegenheitsschauspieler' sind weniger emotional involviert, nutzen aber die Chance auf eine neue Erfahrung. Den 'distanzierten Beobachter' treibt die Neugier am Produktionsprozess zum Casting, obwohl er lieber nur als Beobachter am Geschehen teilnehmen würde, statt mitzuwirken.



Naab, Teresa
Motiv Mitleid? Eine empirische Studie zu den Motiven beim Kauf von Straßenzeitungen am Beispiel des Alphalt-Magazins, Hannover
2004
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Das Angebot von Straßenzeitungen zeichnet sich durch zweierlei aus: Einerseits stellen Straßenzeitungen Inhalte bereit, die Kunden zum Kauf anregen sollen. Andererseits bieten sie eine Möglichkeit, zu helfen, weil ihre Verkaufseinnahmen bedürftigen Menschen zukommen. Die Arbeit untersucht die Motive, die zum Kauf von Straßenzeitungen führen. Dabei werden zum einen inhaltsbezogene Bedürfnisse betrachtet, die durch die Rezeption der Zeitschrifteninhalte befriedigt werden. Zum anderen werden prosoziale Bedürfnisse einbezogen, die bereits durch den Kauf der Zeitschrift bedient werden, weil dadurch dem bedürftigen Verkäufer geholfen wird. Es wird weiterhin untersucht, wie sich unterschiedliche Kaufmotive auf verschiedene Aspekte der Straßenzeitungsnutzung auswirken. Empirisch wird die Fragestellung mit Hilfe einer quantitativen schriftlichen Befragung der Käufer einer Straßenzeitung umgesetzt. Es kann gezeigt werden, dass Straßenzeitungen sowohl aus inhaltsbezogenen als auch aus prosozialen Motiven gekauft werden. Außerdem gibt es Unterschiede in der Nutzung der Zeitschrift je nach der wirkenden Motivlage. Dies bedeutet, dass nicht nur der Inhalt eines Mediums, sondern auch die Kaufsituation selbst Grund für die Zuwendung sein kann.



Neubauer, Nadine
One World, one Advertisment? Eine rezipientenbezogene Studie zur Standardisierung von Print-Kampagnen am Beispiel von Auto-Anzeigen
2004
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Die Standardisierbarkeit von internationalen Werbekampagnen wird seit mittlerweile 50 Jahren in Theorie und Praxis kontrovers diskutiert. Dabei konzentrierte sich die bisherige Forschung zu diesem Thema stark auf die Sichtweise des Anbieters, also auf die Perspektive der internationalen Unternehmen und Werbeagenturen. Die Seite des Rezipienten und damit auch des Konsumenten wurde hingegen kaum berücksichtigt. Diese Forschungslücke soll die vorliegende Arbeit schließen. Es soll dabei die Frage beantwortet werden, inwiefern sich Rezipienten aus zwei verschiedenen Ländern hinsichtlich ihrer Bewertung von Print-Kampagnen unterscheiden und worin die Gründe für die unterschiedliche Beurteilung zu sehen sind. Dabei wird der Einfluss von produkt-, medien- und kulturspezifischen Determinanten untersucht. Für die Beantwortung der Forschungsfragen wird auf das Werbewirkungsmodell von Müller (1997) zurückgegriffen, welches die angesprochenen Determinanten berücksichtigt. Zur Operationalisierung des komplexen Konstruktes Kultur werden die fünf Kultur-Dimensionen von Hofstede (1984) herangezogen, welche in der Forschung anerkannt sind. Die theoretisch angenommenen Einflussfaktoren hinsichtlich der Bewertung von Print-Kampagnen werden mit einer Befragung überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die produkt- als auch die medienspezifischen Determinanten, aber vor allem die kulturspezifischen Determinanten einen Einfluss auf die Bewertung der Print-Kampagnen haben. Mit diesen Ergebnissen kann zumindest ansatzweise belegt werden, dass standardisierte Print-Werbung in kulturell verschiedenen Ländern nicht gleich wirkt und bewertet wird.



Neumann, Bastian
3...2...1...meins! Deutschland im eBay-Fieber. Eine explorative Studie zu der Frage, aus welcher über den Preisvorteil herausgehenden Motivlage Menschen bei dem Onlineauktionshaus eBay kaufen
2004
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Die zentrale Forschungsfrage der Arbeit lautet: Aus welcher über den Preisvorteil hinausgehenden Motivlage nutzen Menschen das Online-Auktionshaus eBay? Da die Forschung bisher keine Ansätze zur Beantwortung dieser Frage liefern konnte, dient die Arbeit zur Exploration des Forschungsgebiets. Anhand von qualitativen Leitfadeninterviews wird gezeigt, dass es über den Preisvorteil hinausgehende Nutzungsmotive gibt. Diese lassen sich ihrer Art nach in emotionale und rationale Motive unterteilen. Auch wird der Frage nachgegangen, inwieweit es ein eBay-spezifisches Käuferverhalten gibt. Das hierbei nachgewiesene Kaufverhalten ist durch ein höheres Involvement und gesteigerte kognitive Prozesse beim Kaufen gekennzeichnet. Eine weitere Zielsetzung ist es, Basisinformationen für eine Nutzertypologie von eBay zu liefern. Hierzu bietet sich die Bildung einer Typologie nach Verhaltensformen unter Berücksichtigung der jeweiligen Art des Involvements an. In dieser Arbeit können fünf unterschiedliche Typen voneinander abgegrenzt werden. Zusammenfassend leistet diese Arbeit einen explorativen Eindruck des Forschungsgebietes, auf dem weitere quantitative Studien aufbauen können.



Nosper, Andreas
Echo des Experten. Eine Exploration reziproker Effekte der Produktion und Rezeption von Expertenstellungnahmen in TV-Magazinen
2004
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Im Fokus der explorativen Studie steht die Frage, welchen Einflüssen Experten während der Produktion und Rezeption von Interviews für TV-Magazine ausgesetzt sind. Experten sind als Akteure häufig in den Medien präsent, insbesondere im Fernsehformat 'TV-Magazin'. Auf der Grundlage der bisherigen Forschung zu reziproken Medienwirkungen, zu Experten als Akteuren in der Medienberichterstattung sowie zu den Produktionsbedingungen von Interviews für TV-Magazine wurde ein Strukturmodell reziproker Effekte der Produktion und Rezeption von Expertenstellungnahmen in TV-Magazinen entwickelt, das drei Klassen von reziproken Effekten unterscheidet: (1) anfragebedingte, (2) produktionsbedingte und (3) rezeptionsbedingte reziproke Effekte. Zur empirischen Ergänzung dieser theoriegeleiteten Systematisierung wurden sechs Forschungsfragen formuliert und auf der Grundlage von problemzentrierten Interviews mit acht Experten, die schon einmal für ein TV-Magazin interviewt wurden und den eigenen Beitrag rezipiert haben, systematisch beantwortet. Als Ergebnisse der Inhaltsanalyse wurden die einzelnen Interviews zusammengefasst und durch die systematische Beantwortung der Forschungsfragen eine Dimensionalisierung des Forschungsgegenstandes erarbeitet. Das Strukturmodell wurde um die Erkenntnisse aus der Inhaltsanalyse ergänzt. Die Arbeit liefert eine Systematisierung relevanter Aspekte des Forschungsgegenstandes, welche als Grundlage für weiterführende, quantitative Studien dienen kann.



Piltz, Verena
Das Brennende Problem. Eine empirische Untersuchung der Determinanten zur Wahl der Musikbeschaffungsform
2004
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Musik lebt nicht nur davon, dass sie gehört wird - sie muss zudem gekauft werden. Mit einem Umsatzanteil von 79 Prozent ist die CD nach wie vor das meistverkaufte Musikmedium, jedoch ist sie in die Zange zwischen moderneren Formaten und dem billigen Kopieren geraten. In dieser Bachelorarbeit wird daher die Frage gestellt, warum sich Musikkonsumenten für den Kauf einer Original-Musik-CD anstatt für eine preisgünstige Beschaffungsalternative wie Kopie oder Download entscheiden. Dabei wird der Einfluss produkt- und konsumentenspezifischer Determinanten auf die Wahl der Musikbeschaffungsform untersucht. Für die Beantwortung der Forschungsfrage wird auf drei theoretische Konzepte zurückgegriffen: Erstens wird der aus der Ökonomie stammende Kosten-Ansatz zur Erklärung von Kaufentscheidungen der Konsumenten auf die Wahl der Musikbeschaffungsform übertragen. Zum Zweiten wird der Uses-and-Gratifications-Ansatz, welcher die Mediennutzung als Mittel der Konsumenten zur Bedürfnisbefriedigung darstellt (vgl. Palmgreen, 1984), zur Erklärung von der CD vermittelter Zusatzgratifikationen herangezogen. Drittens wird das Involvementkonzept, das erstmals von Sherif und Cantril 1947 in der Einstellungsforschung eingeführt wurde, als Determinante hinsichtlich der Wahl der Musikbeschaffung untersucht. Die theoretisch angenommenen produkt- und konsumentenbezogenen Determinanten hinsichtlich der Wahl für eine Musikbeschaffungsform werden mit einer Befragung überprüft. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere das Involvement und der Zusatznutzen der CD-Musikkonsumenten anregen, sich für einen CD-Kauf zu entscheiden.



Schroll, Thorsten (mit Krämer, Benjamin)
Epigonen und Neuronen. Skizze einer empirischen Untersuchung zur Koorientierung im tagesaktuellen Journalismus untersucht unter Verwendung neuronaler Netze
2004
Abstract lesen

Oft wird angenommen, aber selten empirisch belegt, dass sich die Berichterstattung bestimmter Medien an der anderer Medien orientiere. Die vorliegende Arbeit stellt akteurs- und systemtheoretische Ansätze vor, um diese Koorientierung in ihren Ursachen, Funktionen und Folgen zu beleuchten. Die theoretischen Betrachtungen legen nahe, dass sich Koorientierung nicht in linearen Beziehungen von Leitmedien und ihrer Gefolgschaft erschöpft. Stattdessen wird ein komplexes Verhältnis angenommen, das mitunter wechselseitigen Charakter hat. Für die Modellierung solcher Zusammenhänge bieten sich künstliche neuronale Netze an. Auf Basis eines damit entwickelten Modells skizzieren die Verfasser eine inhaltsanalytische Studie. Koorientierung wird dabei explorativ untersucht, sofern sie sich im Nachrichtenwert von Meldungen, in der Bewertung von Begebenheiten und Akteuren sowie durch die Wahl von Frames in der Berichterstattung tagesaktueller Printmedien niederschlägt. Die Arbeit stammt von zwei Verfassern: Benjamin Krämer und Thorsten Schroll.



Schulze Darup, Tobias
... Denn sie wissen nicht, was sie sehen. Struktur, Motive und Filmpräferenzen der Besucher von Sneak-Previews
2004
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Die quantitative Zuschauerbefragung bei regelmäßig stattfindenden 'Überraschungsvorpremieren' von Kinofilmen, die in drei ausgewählten Filmtheatern durchgeführt wurde, liefert einer ersten pragmatischen Beitrag zur Erschließung eines bisher unerforschten Gebiets. Die Ergebnisse bieten zudem für Kinobetreiber und Filmverleiher interessante Ansatzpunkte, die Bedürfnisse und Filmpräferenzen dieses speziellen Kinopublikums gezielter anzusprechen. Der typische Besucher von Sneak-Previews ist jung, männlich, hochgebildet und besucht sowohl diese Veranstaltungen als auch reguläre Kinovorstellungen sehr regelmäßig. Er bevorzugt lustige und spannende Filme und lehnt Liebesfilme tendenziell ab, wobei der jeweilige Film für den Sneak-Besucher neben situativen und sozialen Besuchsmotiven nur eine untergeordnete Rolle spielt.



Sjut, Björn
Erlesenes Wissen. Eine theoretische Modellierung der Fachzeitschriftennutzung in Organisationen
2004
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Diese Bachelorarbeit behandelt Fachzeitschriften und ihre Möglichkeiten, als Werkzeug zur Wissensentwicklung eingesetzt zu werden. Vor dem Hintergrund kommunikations- und organisationswissenschaftlicher Erkenntnisse wird ein integrierendes Modell zur Wissensentwicklung durch systematische Fachzeitschriftennutzung in Organisationen entwickelt. Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive stehen dabei der Uses and Gratifications -, sowie der Information Seeking Ansatz im Vordergrund. Anhand von Karl Weicks Prozess des Organisierens (1995a) wird diese an individuellen Rezipienten orientierte Perspektive auf organisationale Kontexte ausgeweitet. Dabei interessieren vor allem drei Aspekte: 1. Die Gestaltung organisationaler Informationsumwelten unter Zuhilfenahme von Fachzeitschriften. 2. Die individuellen und kooperativen Sinngebungsprozesse, die in Verbindung mit der Fachzeitschriftennutzung auftreten. 3. Die Retentionen von Fachzeitschrifteninhalten, die als Anknüpfungspunkt für weitere organisationale Prozesse bereit stehen. Die Arbeit strukturiert unter diesen Aspekten Anforderungen und Problemfelder der Fachzeitschriftennnutzung in Organisationen, um so erstmals eine zusammenhängende theoretische Perspektive bereitzustellen, die als Grundlage für empirische Studien dienen kann - etwa zur Evaluation der Fachzeitschriftennutzung in einem bestimmten Unternehmen. Das entwickelte Modell dient abschließend zur Ableitung erster allgemeiner Implikationen für die Praxis der Fachzeitschriftennutzung in Organisationen.



Steinhof, Christian
Der Einfluss von Suspension of Disbelief auf die Entstehung von Kultivationseffekten. Eine Experimentalstudie
2004

Stelzer, Tanja
Online-Strategien von Tageszeitungsverlagen. Eine empirische Untersuchung der Strategien von Tageszeitungsverlagen mit ihren Online-Angeboten am Beispiel von sueddeutsche.de, FAZ.NET, DIE WELT.de und Frankfurter Rundschau ONLINE
2005
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Angesichts der Verbreitung und Etablierung im Medienalltag, die das Internet seit den 1990er Jahren erreicht hat, kann sich kein Tageszeitungsverlag des Themas 'Online' entziehen. Es gibt heute kaum eine Tageszeitung, die nicht über ein Angebot im Internet verfügt. Nicht zuletzt aufgrund der schwierigen Refinanzierungslage von Online-Angeboten bedarf es dabei allerdings eines strategischen Umgangs mit dem neuen Medium von Seiten der Verlage. Die Arbeit untersucht, welche Strategien Tageszeitungsverlage mit ihren Online-Angeboten verfolgen. Als theoretische Grundlage für die Untersuchung wird die Strategiesystematisierung nach der Produkt-Markt-Matrix, ein Instrument aus der Marketinglehre, herangezogen. Basierend hierauf wird ein strategisches Profil für die analysierten Online-Angebote entwickelt. Eine Sekundäranalyse zeigt, dass von Verlagsseite Strategien verfolgt werden, die kombiniert auf eine Förderung der gedruckten Tageszeitung sowie auf eine Etablierung des Online-Angebots abzielen, wobei sich beide Angebotsformen gegenseitig stützen. Für das Online-Angebot werden dabei Synergiepotenziale aus dem Stammgeschäft genutzt. Somit wirken die Tageszeitungsverlage durch ihr Internet-Engagement gleichzeitig sowohl auf ihren angestammten Geschäftsbereich 'Print' als auch auf den neuen Markt 'Online' hin.



Wagemanns, Tim
INTRO.ducing... Eine Fallstudie über die Nutzer von Online-Musikzeitschriften am Beispiel von Intro.de
2004
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Die vorliegende Bachelorarbeit leistet einen ersten Beitrag zur Schließung einer existierenden Forschungslücke in Bezug auf die Analyse der Nutzerstruktur von Online-Musikzeitschriften sowie der Nutzungsmotive für diese Angebote. Durch die in einer Online-Befragung gewonnen Daten werden die Nutzer des Online-Derivats der Musikzeitschrift Intro in einer Fallstudie genauer beschrieben und typologisiert. Wichtige Motive für die Rezeption des Angebotes werden identifiziert, die vermutete Komplementarität mit dem Mutterblatt kann bestätigt werden. Zusätzlich werden Ansätze zur Optimierung des Angebots aufgezeigt und weitere Desiderata der Erforschung von Online-Musikzeitschriften abgeleitet.




 

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Zuletzt bearbeitet: 18.04.2016

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