Master Multimediale Kommunikation

Absolventen des Master-Studienganges Multimediale Kommunikation und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2005)

(Stand: März 2012)

Ingenerf, Judith
Grausame Kriegsmaschinen und unheimliche Schreckgespenster. Eine Inhaltsanalyse zu stereotypen Darstellungen der Deutschen in der Sportberichterstattung der französischen Regionalzeitung "Le Dauphiné Libéré" am Beispiel der Fußball-Weltmeisterschaften
2005
Abstract lesen

Gibt es Tendenzen in der Darstellung der Deutschen in der französischen Sportberichterstattung? Dieser Frage hat sich die vorliegende Arbeit am Beispiel der Berichterstattung der französischen Regionalzeitung Le Dauphiné Libéré über die Fußball-Weltmeisterschaften 1974, 1982, 1990 und 2002 gewidmet. Anhand bisheriger Erkenntnisse aus der Stereotypenforschung, der deutsch-französischen Geschichte, dem französischen Journalismus und dem Sport in Frankreich, sowie bereits ähnlich durchgeführter Untersuchungen wurde ein Kategoriensystem zusammengestellt, mit dem die Entwicklung stereotyper Deutschland-Darstellungen untersucht wurde. Neben der Berücksichtigung formaler Aspekte wurde der Schwerpunkt auf die Durchführung einer Sprach- und Fremdbildanalyse gesetzt. Insgesamt lässt sich im Zeitverlauf eine deutlich freundlichere Darstellung der Deutschen in der französischen Fußballberichterstattung ausmachen. Der Trend geht dahin, dass 'aggressives' Kriegsvokabular durch Metaphern aus dem Bereich Religion abgelöst werden. Weiterhin ließ sich feststellen, dass nationale Stereotypisierungen über die Jahre hinweg konstant geblieben sind (1974 ausgeschlossen). Das Jahr 1982 hat in Bezug auf negative nationale Stereotypisierungen eine Sonderstellung inne. Es ist dem ausschließlich in diesem Jahr direkten deutsch-französischen Zusammentreffen sowie den besonderen Ereignissen während dieses Spiels zuzuschreiben, dass französische Journalisten in dieser Periode besonders häufig negativ bewerteten.



Lenz, Natascha
Schulen im Netz. Bestandsaufnahme der Internet Auftritte hannoverscher Schulen
2005
Abstract lesen

Aufgrund des schlechten Abschneidens deutscher Schüler bei zahlreichen Schulvergleichstests der letzten Jahre - insbesondere PISA, TIMMS und IGLU - wird in der Arbeit die Forschungsfrage nach der Internetpräsenz hannoverscher Schulen aufgeworfen. In diesem Zusammenhang wird zu Beginn der Arbeit ein kleiner Einblick in die Bildungsdiskussion der letzten Jahre in Deutschland gegeben, welche in Einklang mit den schlechten Ergebnissen der Schulvergleichstests der letzten Jahre zu sehen ist. Daraus resultiert letztlich die Forderung, nach einer Neustrukturierung des deutschen Schulwesens in Verbindung mit neuen Bildungsmodellen und Qualitätskriterien, die in der Arbeit kurz vorgestellt werden. Darüber hinaus wird im theoretischen Teil zunächst ein kurzer Überblick über das Niedersächsische Schulwesen gegeben, und zudem werden zwei neue Schulmodelle für das Land Niedersachsen kurz vorgestellt. Des Weiteren werden in der Arbeit Aspekte des Schulmarketings aufgegriffen und in diesem Zusammenhang das Hauptaugenmerk auf die vier Zielgruppen von Schulen gelegt: Schüler, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und die Öffentlichkeit. Daneben wird kurz die Thematik des Online-Marketings aufgegriffen, die in enger Verbindung mit dem Untersuchungsgegenstand Website zu sehen ist. Zudem wird der Bereich Website und Schule" aufgegriffen und in diesem Zusammenhang allgemeine sowie schulbezogene Kriterien zur Gestaltung von Websites vorgestellt. Auf dieser Grundlage wurde ein umfassender Kriterienkatalog erarbeitet, anhand dessen die Untersuchung der Schulwebsites umgesetzt wurde. Dieser Katalog gliedert sich in fünf Bereiche, um ein umfassendes Bild der Schulwebsites zu erhalten. In diesem Zusammenhang wurden allgemeine Kriterien zur Website-Gestaltung untersucht, wie auch speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmte.



Lin, Lin
Mediennutzung von Chinesen in Deutschland. Eine medienbiographische Befragung im Großraum Hannover
2005

Meiners, Carsten
Mobile2TV – SMS als Joystick des Fernsehprogramms
2005
Abstract lesen

Das Telefon hat sich als Rückkanal für interaktive TV-Angebote bereits etabliert. Einfach zu bedienen und flächendeckend vorhanden ist es jedem Zuschauer möglich, sich an entsprechenden Angeboten zu beteiligen. Mit der zunehmend starken Verbreitung der Mobiltelefone und dem Boom der SMS-Nutzung ergab sich die logische Konsequenz, auch das Mobiltelefon als individuellen und personalisierten Rückkanal zu nutzen. Insbesondere die jüngere Zielgruppe der Zuschauer, in der das Kommunizieren per SMS im täglichen Leben häufig sehr stark ausgeprägt ist, wird durch diese Möglichkeit angesprochen. Wichtigster Ansatzpunkt und inhaltlicher Schwerpunkt dieser Arbeit ist der ökonomische Aspekt von Mobile2TV-Angeboten im deutschen Fernsehen und der damit verbundene kommerzielle Nutzen für die Fernsehsender. Die zentrale Forschungsfrage lautet: inwieweit stellen Mobile2TV-Angebote im deutschen Fernsehen momentan und zukünftig eine wirtschaftliche Bedeutung als zusätzliche Erlösquelle für Fernsehsender dar?



Tannert, Stefanie
Bürgschaften in der Medienbranche. Eine Diskussionsgrundlage zur Auseinandersetzung mit Bürgschaften im Film- und Medienbereich
2005

Wulff, Antje
Kommunikationskonzept für die digitalen Ganzkuppel-Projektionssysteme der Carl Zeiss Jena GmbH
2005


 

Meldungen Alle

Termine Alle

Zuletzt bearbeitet: 18.04.2016

Zum Seitenanfang