Master Multimediale Kommunikation

Absolventen des Master-Studienganges Multimediale Kommunikation und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2006)

(Stand: März 2012)

Bartsch, Axel
Renovieren im Trend. Erlebnisse und Motive nicht-prominenter Teilnehmer von 'Makeover-Shows' am Beispiel 'Einsatz in 4 Wänden'
2006
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Die Welle der Makeover-Shows hat Deutschland erfasst und wächst stetig. Fernsehsendungen, bei denen Zimmer, Häuser, Gärten, Personen und sonstige Objekte einem Prozess der Umgestaltung unterzogen werden, erfreuen sich bei Rezipienten und Produzenten gleichermaßen extrem großer Beliebtheit. Wer aber sind die Leute, die sich bei Fernsehsendern und Produktionsfirmen melden, um an einer solchen Sendung teilzunehmen? Wie erleben es die Kandidaten, Teil einer solchen Sendung zu sein? Ziel der Arbeit war es, den Forschungsgegenstand einzugrenzen, zu systematisieren und theoriegeleitet Erkenntnisse über Erlebnis und Motive von Makeover-Show Teilnehmern zu erlangen. Die Wahl der betrachteten Motive stützte sich dabei auf medienwissenschaftliche, medienpsychologische und mikroökonomische Erkenntnisse. Als theoretische Grundlage wurde ein motivationspsychologisches Rahmenmodell herangezogen, die betrachteten Motive greifen auf die Theorie der Selbstdarstellung sowie das ökonomische Modell der Nutzenmaximierung zurück. Ein qualitativer Ansatz diente der empirischen Exploration des Forschungsgegenstandes. Zehn mit Teilnehmerinnen der RTL Makeover-Show Einsatz in 4 Wänden geführte Interviews wurden strukturiert dargestellt und auf abstrakter Ebene zusammengefasst. Die betrachteten Motive wurden gemäß der theoriegeleiteten Herangehensweise überprüft. In der Arbeit wurde gezeigt, dass die befragten Teilnehmerinnen das Erlebnis überwiegend positiv bis sehr positiv beschreiben, dieses nicht bereuen und sich in den meisten Fällen auch erneut für eine Teilnahme entscheiden würden. Es konnte weiterhin gezeigt werden, dass bei allen befragten Teilnehmerinnen der erwartete Nutzen durch die Renovierung der Hauptgrund für eine Teilnahme war. In einigen wenigen Fällen war auch die Selbstdarstellungsmöglichkeit ein positiver Nebenaspekt, die Mehrheit hätte jedoch eine Renovierung ohne Fernsehauftritt bevorzugt.



Coric, Maja
Meinungsmacher Internet – Chancen und Herausforderungen für die Online-Öffentlichkeitsarbeit. Ein integrativer Ansatz
2006
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Herausforderungen von meinungsbildenden Kommunikationsorten im Internet für die Online-Öffentlichkeitsarbeit. Die zunehmende Zahl der Internetnutzer in Deutschland und die Etablierung und Entwicklung von meinungsbildenden Kommunikationsorten im Internet eröffnen neue Fragen für deren Einfluss auf das Unternehmensimage. Ausgehend von einem theoretischen Rahmen, in dem die Veränderungen der Öffentlichkeitsarbeit durch Internet-Merkmale im Hinblick auf Meinungsbildung und Einfluss der Internet-Öffentlichkeit auf das Unternehmensimage erörtert werden, bilden die Fallbeispiele von Unternehmenskritik im Internet eine Grundlage für die anschließende Herausarbeitung der Unternehmensstrategien zur proaktiven Meinungsbildung im Internet.



Killenberg, Matthias
MobileTV : Perspektiven und Potentiale aus Expertensicht ; eine Expertenbefragung zur zukünftigen Entwicklung von MobileTV in Deutschland
2006
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MobileTV ist ein aktuell viel diskutiertes Thema, in die Entwicklung dieses neuen Mediums werden allgemein große Erwartungen gesetzt. Die vorliegende Arbeit geht der Frage auf den Grund, wie sich die MobileTV-Landschaft in Deutschland in unmittelbarer Zukunft entwickeln könnte, wenn sich einer oder mehrere Standards etablieren. Die Ergebnisse sollen eine Entscheidungshilfe für die Positionierung auf dem Weg dorthin liefern und einen Einblick in die Sichtweise der verschiedenen Marktteilnehmer ermöglichen. Mit Hilfe qualitativer sozialwissenschaftlicher Methoden wurden im Rahmen von Leitfadeninterviews mit Experten aus wichtigen Schlüsselbranchen unterschiedliche Szenarien für die zukünftige Entwicklung von MobileTV entworfen. Unter Berücksichtigung von technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sollten die Experten Aussagen zu Struktur und Qualität des Angebots und den Beziehungen der einzelnen Akteure zueinander treffen. Die Grundlage für die Erhebung bildete eine vergleichende Beschreibung verschiedener MobileTV-Technologien. Es konnte gezeigt werden, dass nach Ansicht der Experten DVB-H die zentrale Technologie bei der Entwicklung von MobileTV als neues Medium sein wird, dass das Angebot durch einen Mix aus bewährten Inhalten und neuen Formaten gebildet wird und dass die Mobilfunkbetreiber eine Schlüsselrolle beim Aufbau des MobileTV-Marktes einnehmen werden.



Kloth, Jens
Kommunikative und Unternehmenskulturelle Herausforderungen bei Akquisitionen : am Beispiel von Hochtief Facility Management GmbH
2006
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Die Masterarbeit untersucht die Akquisition der Hochtief Facility Management mit der Siemens Gebäudemanagement (GM) und der Lufthansa Gebäudemanagement (LGM) auf unternehmenskulturelle und kommunikative Besonderheiten. Ziel ist, anhand von Experteninterviews bei Vertretern eines Wirtschaftsunternehmens auf der einen Seite mit Aussagen von Hochschullehrern auf der anderen Seite zu vergleichen und im Anschluss daran Handlungsempfehlungen zu geben. Mittels der qualitativen Inhaltsanalyse sind die Ergebnisse der Interviews ausgewertet worden. Als Handlungsempfehlungen konnten u.a. folgende Punkte eruiert werden: ein neues Selbstverständnis der Unternehmenskommunikation, vorangegangene Kulturanalyse, Nutzung aller Kommunikationskanäle inkl. einer vorangegangener Zielgruppenanalyse, emotionale und ehrliche Kommunikation. Die Untersuchung hat gezeigt, dass es immer wieder der Mensch ist, der nicht nur in betriebswirtschaftlichen Prozessen oft genug das Nachsehen hat. Es bietet sich für die Zukunft daher ein Konzept an, welches gezielt Mitarbeiterorientierte Impulse sendet. Der unternehmerische Erfolg sowie die Marktpositionierung hängen immer stärker von der Motivation und der Einsatzbereitschaft der Unternehmensmitarbeiter im Sinne einer gesunden Unternehmenskultur ab.



Krepska, Julita
Online Fundraising - Instrumente und Erfolgsfaktoren
2006
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Trotz der steigenden Internetnutzung in Deutschland und der immer höheren Spendenbereitschaft der Deutschen sind die Einnahmen der Non Profit Organisationen, die über Internet erfolgen, immer noch sehr klein. Der Non Profit Sektor scheint die Möglichkeiten, die das Medium Internet bietet, noch nicht ganz oder manchmal falsch auszunutzen. Die vorliegende Arbeit befasst sich aus diesem Grund mit gängigen Instrumenten des Online-Fundraisings und mit seinen Erfolgsfaktoren. Zu Beginn der Arbeit wird ein kurzer Überblick über die aktuelle Internetnutzung und Spendenbereitschaft in Deutschland gegeben. Die Zahlen sind äußerst optimistisch und geben Aufschluss darüber, dass das Internet eine hervorragende Möglichkeit ist, Spenden zu sammeln. Im theoretischen Teil werden die Spendenmotive der Menschen, der Uses-and-Gratification-Ansatz als Erklärung der Mediennutzung von den Menschen sowie Web-Usability als wichtiger Faktor bei der Gestaltung der Webseiten kurz präsentiert. Auf Grundlage der theoretischen Ansätze wurde ein Kategoriensystem erstellt, mit dessen Hilfe Beispiele der gängigen Online-Fundraising-Instrumente analysiert wurden. Untersucht wurden Spendenmotivierungselemente, Befriedigung der medienbezogenen Bedürfnisse der Nutzer und allgemeine Kriterien zur Gestaltung von Webseiten. Die Analyse bietet ein umfassendes Bild über die heutigen Möglichkeiten sowie die wichtigsten Aspekte für erfolgreiche Online-Fundraising-Instrumente. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass ein Nutzen für den Spender, Befriedigung seiner Bedürfnisse, Multi-Channel-Fundraising, Interaktivität und erzeugte Emotionen die wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Fundrasising im Internet sind.



Neumann, Bastian
Tatort: Polizeiruf 110. Eine qualitative Studie zu medienbiografischen Nutzungsmotiven zwischen ostdeutschen und westdeutschen Zuschauern der Krimireihen „Polizeiruf 110“ und „Tatort“ vor dem Hintergrund des geschichtlichen Wandels
2006
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Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob es Unterschiede in den Nutzungsmotiven zwischen westdeutschen Zuschauern des "Tatort" und ostdeutschen Zuschauern des "Polizeiruf 110" gibt, Gerade vor dem geschichtlichen Hintergrund und der damit verbundenen Entwicklung beider Formate stellt sich diese Frage. Da es bisher keine Erkenntnisse zu dieser speziellen Frage gibt, dient diese Arbeit zur Exploration des Forschungsgebietes. Zunächst werden Motive aus verschiedenen Theorien und Ansätzen der Unterhaltungsforschung abgeleitet. Im zweiten Schritt werden qualitative Leitfadeninterviews mit unterschiedlichen Zuschauern beider Krimireihen durchgeführt. Es zeigt sich, dass die größten Unterschiede bei der Nutzung im Zeitverlauf zu finden sind. Seit der Wende haben sich die Zuschauer in ihren Verhaltensweisen so stark angenähert, dass eine Unterscheidung in Ost und West kaum mehr zu treffen ist. Die Unterschiede werden nicht mehr durch die geografische Zugehörigkeit zu Ost und West determiniert, sondern gehen aus den Krimireihen selbst hervor. Dabei wird der "Tatort" in einem positiveren Kontext als der "Polizeiruf 110" wahrgenommen.



Schepers, Katharina
Eine Evaluation zur Optimierung des SBS CIO Intranets
2006
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Die Veränderungen in der Technik und den Märkten stellen die Unternehmen und ihre Kommunikationsarbeit vor neue Herausforderungen. Leistungsfähige Kommunikationsnetze sollen dazu dienen, die Unternehmensziele zu erreichen. Jedoch wurden die internen Kommunikationsabläufe in ihrer Bedeutung für den Geschäftserfolg Jahrzehnte lang unterschätzt. Dies hat sich heute grundlegend geändert und der Nutzen effizienter interner Kommunikationsabläufe ist den meisten Unternehmen bekannt. Das Intranet als firmeninternes Kommunikationsnetz erobert ein Unternehmen nach dem anderen, denn gerade die Besonderheiten des Intranets bieten Anstöße für eine bessere interne Kommunikation. Auch in kleineren Firmen kommt es immer häufiger zum Einsatz und ist heutzutage für eine gelungene interne Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Obwohl das Intranet von Unternehmen schon bewusster eingesetzt wird, mangelt es immer noch häufig an einer zielgerichteten Ausrichtung. Die Medien interner Kommunikation müssen den speziellen Interessen und Erfordernissen der Nutzer stärker angepasst werden. Dies begründet die wachsende Bedeutung von Erfolgsmessungen der internen Kommunikationsmittel. Die vorliegende Evaluation zur Optimierung des Intranets hat bei der Abteilung Chief Information Office (CIO) des Unternehmens Siemens Business Services (SBS) stattgefunden. Die standardisierte Mitarbeiterbefragung lieferte Erkenntnisse zur Nutzung, Bewertung und der Funktionserfüllung des SBS CIO Intranets. Die in diesen Bereichen festgestellten Mängel bildeten die Grundlage zur Formulierung von Handlungsempfehlungen. Inhaltliche, strukturelle und grafische sowie organisatorische Aspekte des Intranets fanden in dieser Hinsicht Berücksichtigung. Diese sollen zu einer Verbesserung der internen Kommunikation bei SBS CIO und somit zu einer Steigerung des Erfolgs des Unternehmens beisteuern.



Schwarzer, Christoph Markus
Wie die "auto, motor und sport" die Lösungen des Ölproblems im Vergleich zum Ressourcenverschwender Geländewagen diskutiert
2006
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Im Zweiwochenrhythmus erscheint mit der auto, motor und sport Deutschlands einflussreichstes Automagazin. Die Tests und Fahrberichte der automobilen Neuerscheinungen lenken die Leser bei potenziellen Kaufentscheidungen. Die Urteile und Ansichten der Redaktion wirken so mittelbar bis in die Entwicklungsabteilungen der Autobauer hinein. Wegen der vielfältigen Dimensionen des Ölproblems - der Endlichkeit der Ressourcen, der Abgase oder der finanziellen Belastungen von Pendlern zum Beispiel - liegt der Gedanke nahe, dass die auto, motor und sport" in ihrer Berichterstattung, ähnlich wie bei der passiven Sicherheit, positiv und fordernd argumentieren müsste, wenn es um die automobilen Lösungen eben dieses Problems geht. Gleichzeitig wäre es nur logisch, wenn ressourcenverschwendende Autos wie Geländewagen harscher Kritik ausgesetzt wären. Um zu untersuchen, wie die auto, motor und sport die Lösungen des Ölproblems im Vergleich zum Ressourcenverschwender Geländewagen diskutiert, wurde eine Stichprobe aller relevanten Texte aus dem Jahr 2005 einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Wortspiele, Metaphern und die Argumentationsführung standen dabei im Mittelpunkt. Auch die Meinungsseiten der Redaktion sowie die Leserbriefe waren Teil der Betrachtung. Durch die Untersuchung lassen sich im Kern folgende Aussagen machen: Die Geländewagen werden zwar wegen ihres hohen Spritverbrauchs gerügt. Diese Kritik wird jedoch klein angesichts der Bilder von Macht, Überlegenheit und Leistung, mit denen diese Autos belegt werden. Gleichzeitig fallen die Texte über spritsparende Konzepte durch die Abwesenheit dieser Emotionalität auf. Trotz teilweise immenser Vorteile bei Verbrauch und Emission überwiegen in der Berichterstattung Skepsis und Vorsicht. Währenddessen wächst ein Verdacht, der Anlass für weitere Untersuchungen gibt: Es ist eine offene Frage für die zukünftige Forschung, ob über spritsparende Lösungen des Ölproblems deswegen so zurückhaltend berichtet, weil sie selten aus deutscher Produktion stammen.



Timrott, Jennifer
Das sind Welten, die einem aufgemacht werden. Eine qualitative Studie zur Bedeutung des Mediums Internet im Leben blinder Internetnutzer
2006
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Blinde Internetnutzer? Eine Vorstellung, die viele Menschen zunächst verblüfft. Dabei stellt das Internet als Medium eine Vielzahl an Textinformationen zur Verfügung, die für blinde Menschen über spezielle Geräte ausgegeben werden können. Die digitale Kommunikation ermöglicht es, auf Informationen zuzugreifen, die sonst häufig nur in gedruckter Form vorliegen, und blinden Menschen somit nicht ohne fremde Hilfe zugänglich sind. Probleme, die für blinde Nutzer im Internet derzeit jedoch noch in vielfältiger Weise bestehen, sind häufig der Tatsache geschuldet, dass bei der Erstellung von Inhalten visuelle Gesichtspunkte im Vordergrund stehen. Damit besteht die Gefahr, blinde Menschen von Inhalten auszuschließen, die für sie potentiell gut zugänglich wären. Das theoretische Fundament dieser Arbeit bilden Beschreibungen der blindenspezifischen Umgangsweise mit Computer und Internet sowie der dafür notwendigen technischen Hilfsmittel und der Problemfelder, die sich bei der Internetnutzung für blinde Menschen ergeben. Ziel der empirischen Studie war es, mehr über die subjektive Bedeutung des Mediums im Leben und Alltag blinder Internetnutzer zu erfahren. Dieses wurde mit Hilfe von elf qualitativen Experteninterviews und einer qualitativen Inhaltsanalyse erreicht. Dabei konnten Erkenntnisse über individuelle Nutzungsmotive und den Stellenwert des Internet in Bezug auf die persönliche Unabhängigkeit und die gesellschaftliche Teilhabe gewonnen werden. Es konnte festgestellt werden, dass das Internet in hohem Maße geeignet ist, blinden Menschen eine Vielzahl an Informationsquellen zu erschließen, die in diesem Ausmaß zuvor nicht zugänglich waren, und somit die persönliche Autonomie blinder Nutzer maßgeblich zu erweitern.



Vasilev, Vasil
Mobile Anwendungen - Erfolgsfaktoren und Zukunftsperspektiven
2006
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Die mobilen Kommunikationstechnologien haben sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Dieser Prozess hat neue Akteure und vielfältige mobile Dienstleistungen und Anwendungen auf dem Markt gebracht. Aus diesen Ereignissen sollten alle Beteiligten in der Branche Mobile Commerce, sowohl Unternehmen, als auch Privatkunden, nur profitieren. In der Realität ist es aber anderes. Die großen Erwartungen für ein schnelles Wachstum in der mobilen Branche haben sich nicht erfüllt. Es sind kleine Fortschritte gemacht worden, welche aber nicht dem großen Potential entsprechen, welches im Mobile Business liegt. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den auf dem Markt bestehenden mobilen Lösungen und analysiert, wo die Erfolgsfaktoren des Mobile Commerce versteckt sind und wie die Zukunftsperspektiven in der angesprochenen Branche aussehen. Am Anfang der Arbeit wird kurz die Situation auf dem mobilen Markt in Deutschland vorgestellt. Der theoretische Teil befasst sich mit den Marketingstrategien und den absatzpolitischen Instrumenten um die wirtschaftlichen Faktoren der Branchen zu erklären. Der Uses-and-Gratification-Ansatz und die Usability-Forschung helfen entsprechend die Mediennutzugsmotive und die Problemen bei der Nutzung mobiler Anwendungen bei den Menschen zu erkennen. Im Weiteren wird eine Bestandsaufnahme der populärsten Anwendungen und Dienste aus dem mobilen Bereich gefasst. In dem empirischen Teil werden die Ergebnisse einer Expertenbefragung präsentiert, woraus die Erfolgsfaktoren und dieZukunftsperspektiven für die mobile Branche gezogen werden. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Faktoren wie Innovation, Befriedigung der Bedürfnisse, Benutzerfreundlichkeit und der Nutzen für die Menschen die mobilen Anwendungen erfolgreich machen. Als anderer Aspekt der Ergebnisse, nämlich die Trends für die Zukunft, zeichnen sich der Bereich Mobile Unterhaltung, die dritte Generation der mobilen Übertragungstechnologie - UMTS, die ortsbezogenen Datendienste und mobiles Fernsehen ab.



Vickermann, Dina
Werbung der Zukunft aus Sicht der Mediaplanung. Eine Expertenbefragung zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Mediaplanung in Deutschland.
2006
Abstract lesen

Die Digitalisierung der Verbreitungswege schafft neue Möglichkeiten der Kommunikation für die Mediaplanung in Deutschland. Inwieweit die Mediaplanung neue Verbreitungswege nutzen kann, wird in der vorliegenden Arbeit untersucht. Zunächst wird ein Überblick über die Tätigkeit und das Aufgabenfeld der Mediaplanung geben und Mediennutzung als wichtiger Aspekt aufgegriffen. Anschließend werden aktuelle Werbeformen des Fernsehens und des Internets vorgestellt und darauf aufbauend wird auf die Entwicklungen und erweiterten Möglichkeiten der Digitalisierung eingegangen. Im Fokus der Untersuchung stehen die Medien Fernsehen, Internet, Handy, als auch das Plakat. Um einen Trend zu erfassen, welche Auswirkungen die Digitalisierung aus Sicht der Mediaplanung in Deutschland haben könnte und wie die daraus entstehenden Kommunikationswege in Zukunft genutzt werden könnten, wird im zweiten Teil der Arbeit eine qualitative Expertenbefragung mit Mediaplanern der führenden Mediaagenturen in Deutschland vorgestellt.



Voigt, Christoph
Benutzerakzeptanz von Multimodalen Computersystemen. Auf dem Weg zu einer neuen, tragfähigen Interaktionsmetaphorik
2006


 

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Zuletzt bearbeitet: 18.04.2016

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