Master Multimediale Kommunikation

Absolventen des Master-Studienganges Multimediale Kommunikation und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2007)

(Stand: März 2012)

Apel, Juliane
Eine Chance für die Liebe? Argumente für und gegen die Implementierung innovativer Kommunikationsstrategien im B2B-Bereich aus der Sicht von Kommunikationsexperten
2007
Abstract lesen

Die vorliegende Studie untersucht zunächst das Themenfeld B2B-Marketing mit einem speziellen Fokus auf die Charakteristika der B2B-Kommunikation. Anschließend werden allgemeine Kommunikationstrends der letzten Jahre untersucht und darauf bezogen B2B-spezifische Entwicklungen identifiziert. Der sich anschließende empirische Teil umfasst eine qualitative Expertenbefragung mit Agenturvertretern, die an der Entwicklung von Kommunikationsstrategien im B2B-Bereich beteiligt sind. Aus ihren Aussagen werden sowohl weitere Aspekte über aktuelle Kommunikationstrends entnommen, als auch Anknüpfungspunkte für die Identifizierung bestehender Schwierigkeiten bei der Implementierung innovativer Kommunikationsstrategien im B2B-Bereich extrahiert.



Beck, Stefanie (Sperrvermerk für alle Zeiten)
"Viele Leute dachten, Mobile Marketing wäre mit einem Auto durch die Gegend zu fahren." Eine Expertenbefragung zur Rolle von Mobile Marketing in crossmedialen Kommunikationskonzepten
2007

Blecha, Thomas
Zwischen Kooperation und Konkurrenz. Eine qualitative Untersuchung des Konzepts der Integrierten Unternehmenskommunikation am Beispiel der Deutschen Bahn AG
2007
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Die integrierte Unternehmenskommunikation ist ein wichtiges Forschungskonzept mit hoher Relevanz für Wissenschaft und Praxis. Die vorliegende Arbeit untersucht den Stand der Integrierten Kommunikation am Fallbeispiel ausgewählter Vertreter von PR-Abteilungen der Deutschen Bahn AG. Der theoretische Hintergrund behandelt die Entwicklung und Funktion von Public Relations aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. Es werden die benachbarten Kommunikationsdisziplinen PR und Marketing im Kontext einer unternehmerischen Gesamtkommunikation in Beziehung gesetzt, um deren gemeinsame Integrationspotentiale zu analysieren. Anschließend werden aus einem vielfältigen Theoriefundus zur Integrierten Unternehmenskommunikation zwei wichtige Modelle gesondert vorgestellt und theoriegeleitet auf diese Fallstudie angewandt: Die Theorien von Manfred Bruhn und Ansgar Zerfaß. Angelehnt an die Berufsfeldforschung werden im empirischen Teil der Arbeit qualitative Leitfadeninterviews unter PR-Experten der Deutschen Bahn AG durchgeführt. Im Fokus des Forschungsinteresses stehen das Berufsrollenverständnis der Befragten, die konkrete Umsetzung der Integrierten Kommunikation zwischen einzelnen Kommunikationsabteilungen und die zukünftige Entwicklung der Unternehmenskommunikation des Konzerns. Ausgehend von der Fallstudie werden aktuelle und zukünftige Barrieren für eine Integrierte Kommunikation aufgezeigt und die daraus folgenden Konsequenzen für die PR-Forschung diskutiert.



Hempel, Sina
Bollywood goes global : Der Bollywood-Film als weltweit verbreitetes Medienprodukt?
2007
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Die Arbeit befasst sich mit der Frage nach der weltweiten Verbreitung des Bollywood-Films, also des populären indischen Films aus der Metropole Bombay. Den theoretischen Hintergrund für die Untersuchung bieten hierbei die transkulturelle Kommunikationsforschung sowie die Translokalität als Analysekategorie. Diese ermöglichen eine gezielte Untersuchung des Films frei von kulturimperialistischen Einflüssen. Als Untersuchungsgrundlage stellte sich der Kreislauf der Medienkulturen von Andreas Hepp als zielführend heraus. Angelehnt an diesen Kreislauf, wird im empirischen Teil der Arbeit der indische Film auf den Ebenen der Repräsentation, Produktion und Aneignung untersucht. Die Studie zeigt, dass die weltweite Verbreitung des Bollywood-Films bereits sehr viel weiter fortgeschritten ist, als dies einer breiten Öffentlichkeit bewusst ist.



Kröger, Huiqian
Kulturbedingter Unterschied der Autowerbung in Deutschland und China. Eine qualitative Inhaltsanalyse von Fernsehwerbespots
2007
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In der vorliegenden Arbeit wurden in Deutschland und China ausgestrahlte Autowerbespots untersucht. Die theoretische Grundlage stützte sich hierbei auf die kulturvergleichenden Studien von Hofstede und Trompenaars. Demzufolge wurde der komplizierte Kulturbegriff in sieben messbare Dimensionen eingeteilt. Die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse diente der Exploration der vorgenannten Forschungsansätze. Das zentrale Ergebnis dieser Masterarbeit ist, dass in Deutschland ausgestrahlte Autowerbespots sich sowohl inhaltlich als auch formal stark von denen in China unterscheiden.



Mertins, Marina
Implikationen nutzergenerierter Videoplattformen auf das strategische Verhalten privater Fernsehsender im Zeitalter von Digitalisierung und Web 2.0. Eine ergänzende Literaturarbeit durch Expertenmeinungen
2007
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Zunächst wird ein Überblick über das Fernsehmanagement der TV-Sender und dessen zentrale Strategiefelder gegeben und die Digitalisierung als wichtiger Aspekt aufgegriffen. Anschließend werden die zentralen Herausforderungen und die allgemeinen Grundsatzprobleme beschrieben, die für das Medium Fernsehen aktuell existieren. Darauf aufbauend werden die Problemlösungsstrategien skizziert, mit denen auf erwähnte Herausforderungen reagiert wird. Im Fokus stehen hier fremd- und sendergesteuerte Divergenz-Einflüsse sowie Einwirkungen aus konvergierenden Medienbereichen, wobei besonderes Augenmerk auf die Verbindung des Fernsehens mit dem Internet gelegt wird. Um herauszufinden, welches Nutzenpotential UGC für Fernsehsender bedeutet und welche Implikationen eine Rolle spielen, werden die erarbeiteten Strategiefelder mit den bisherigen Ansätzen aus der Fachliteratur sowie mit Expertenmeinungen in einen Kontext gesetzt und die einzelnen Leistungsfähigkeiten erörtert.



Mörke, Kira
Germany’s Next Topmodel. Eine vergleichende Unterhaltsamkeitsanalyse zwischen Fernsehformat und PC-Spiel
2007
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In dieser Arbeit wird untersucht, wie die Unterhaltung zwischen dem Fernsehformat und dem PC-Spiel zur Show variiert. Nach einer kurzen Einführung in die Castings- und Talentshows in Deutschland folgen der Entstehungsprozess und die Beschreibung des Fernsehformats. Im selben Kapitel wird an die Idee der Marke GNTM herangeführt und der Lizenzprozess beleuchtet. Außerdem werden die Produkte innerhalb dieser umfassenden Merchandisingstrategie kurz vorgestellt und die Relevanz des PC-Spiels betont. Im Kernstück der Arbeit, der Analyse, stehen die jeweils eingesetzten Unterhaltungsmechanismen sowie ihr Vergleich im Mittelpunkt. Anhand der medialen und konzeptionellen Gestaltung werden die Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie Vor- und Nachteile diskutiert.



Reineke, Claudia
Musikkritik – feuilletonistisches Kauderwelsch? Eine Untersuchung zur Verständlichkeit von U- und E-Musikkritiken am Beispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Zeit, der Leipziger Volkszeitung und der Stuttgarter Zeitung
2007
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Diese Masterarbeit untersucht 48 Musikkritiken auf ihre Verständlichkeit hin, darunter 24 U- und 24 E-Musikkritiken. Die Kritiken stammen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Zeit, der Stuttgarter Zeitung und der Leipziger Volkszeitung. Hauptschüler und Gymnasiasten haben die Kritiken mit Hilfe des Verständlichkeitskonzepts der Hamburger Forscher Inghard Langer, Friedemann Schulz von Thun und Reinhard Tausch bewertet. Durch die Bewertungen können Rückschlüsse auf die Verständlichkeit eines Textes gezogen werden. Das zentrale Ergebnis dieser Masterarbeit ist, dass Musikkritiken im Allgemeinen nicht optimal verständlich sind.



Salih, Manuela
Pressekommentare in der Berichterstattung über den Irakkrieg von 1991 und 2003. Eine quantitative Inhaltsanalyse überregionaler und regionaler deutscher Tageszeitungen
2007
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Kommentierungsverhalten hinsichtlich des Irakkriegs von 1991 bis 2003 in überregionalen Tageszeitungen in Deutschland. Vor dem Hintergrund, dass die Journalisten 1991 für ihre Kriegsberichterstattung kritisiert wurden, wird untersucht, ob sich daraus Konsequenzen für die Berichterstattung im zweiten Irakkrieg von 2003 ergeben haben, die in Form einer veränderten Kommentierung (z.B. Selbstreflexion, Medienkritik) feststellbar sind. Um festzustellen, inwiefern sich das Kommentierungsverhalten von 1991 zu 2003 verändert hat, werden Meinungsartikel (Leitartikel, Leitglossen, Kommentare) eines definierten Zeitraums aus dem Jahr 1991 und 2003 inhaltsanalytisch erfasst und verglichen.



Schmid, Markus
Produktorientierte Verkäuferkommunikation am Beispiel eines führenden Automobilherstellers : eine empirische Studie zur Akzeptanz, Nutzung und Evaluation der "internationalen Produktargumentation" der BMW AG München
2007
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Ständige Veränderungen und die damit verbundenen Anpassungen an Markt- und Wettbewerbsbedingungen stellen heutzutage die Unternehmenskommunikation vor eine große Herausforderung. Immer neue Strategien und Techniken müssen entwickelt werden, um die Öffentlichkeit auf die Produkte eines Unternehmens aufmerksam zu machen. Hierbei stand die externe Kommunikation mit (potentiellen) Kunden über Jahre hinweg im Hauptfokus der Unternehmenskommunikation. Allerdings ist es auch von größter Bedeutung die Mitarbeiter und vor allem die Handelsorganisation, als wichtigsten Absatzmittler zwischen Unternehmen und Kunden, bestmöglich mit Informationen zu versorgen. Diese Art der Kommunikation wurde über lange Zeit vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren hat sich der Trend entwickelt, internen Kommunikationsabläufen mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Die vorliegende Arbeit stellt einerseits einen ökonomischen Nutzen für den Konzern dar und beschäftigt sich andererseits damit, die Forschung auf diesem Feld weiter voranzutreiben. Dazu werden bestehende Ansätze aus der Kommunikationswissenschaft herangezogen, um ein Untersuchungsmodell zu generieren, welches die jeweiligen Fragestellungen beantwortet. Außerdem schafft es den Rahmen für eine übersichtliche und logische Strukturierung der empirischen Untersuchung. Die Evaluation der Verkäuferkommunikationsmittel findet innerhalb des zentralen Marketings der BMW Group statt. Im Mittelpunkt der standardisierten Onlinebefragung steht die Gegenüberstellung von Erwartungen der Verkäufer an ein Verkäuferkommunikationsmittel und die tatsächliche Leistung der Printbroschüre "Argumenter". Darüber hinaus findet eine Bewertung der formalen Qualität des Verkäuferkommunikationsmittels statt und es werden Erkenntnisse über dessen Nutzung gewonnen. Der bisherige Mangel einer ausführlichen Erhebung hinsichtlich der Verkäuferkommunikation und das Streben der BMW Group nach einer bestmöglichen Kommunikation bildet die Grundlage zur Formulierung von Handlungsempfehlungen. Die Ergebnisse erlauben eine Beurteilung der Akzeptanz des Rezipienten bezüglich des Produktargumenters. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Wirksamkeit der verfolgten Strategie und des damit verbundenen Konzepts ziehen. Des Weiteren wird eine Basis für die nutzerorientierte Optimierung der Verkäuferkommunikationsmittel der Abteilung "Internationale Produktargumentation" von BMW geschaffen.



Schulze-Darup, Tobias
Die Zukunft des Musikfernsehens? Eine Fallstudie über das internetbasierte Musikfernsehen am Beispiel der Nutzer von Motor TV
2007
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Die Arbeit leistet einen ersten Beitrag zur Schließung einer existierenden Forschungslücke in Bezug auf das Publikum von internetbasierten Musikfernsehsendern. Die Fallstudie fokussiert sich auf die Zuschauer des Clipkanals Motor TV, dessen Programm im Internet via Livestream ausgestrahlt wird. Mithilfe einer Online-Befragung werden Daten über die Struktur der Nutzerschaft und über die Nutzung und Bewertung des Angebots ermittelt. Wichtige Motive für die Rezeption des Musiksenders werden identifiziert. Zudem erfolgt eine Beschreibung von vier Nutzertypen, die sich erheblich in ihrer Nutzung des Angebots und ihren Nutzungsmotiven unterscheiden.



Weber, Sabine
"Und sie dreht sich doch!" Galileo, nano und Co. – TV-Wissensmagazine unter der Lupe… Quantitative Befragung Jugendlicher zur Nutzung und Wirkung populärwissenschaftlicher Fernsehmagazine
2007
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Die vorliegende Arbeit untersucht populärwissenschaftliche Magazine im Fernsehen auf deren Nutzung und Wirkung. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stehen jugendliche Rezipienten. Die Studie deckt zum einen Nutzungsmotive der Wissenschaftsmagazine auf und gibt detailliert Auskunft über die soziodemografischen Unterschiede in der Zuwendung zu Wissenschaftsmagazinen. Die Arbeit untersucht zum anderen Zusammenhänge zwischen der Rezeption von Wissenschaftsmagazinen und der Einstellung und Intention zur Aufnahme eines Studiums. Hinsichtlich der Fragestellung und den definierten Hypothesen erweist sich die quantitative Methode mithilfe eines standardisierten Fragebogens als sinnvoll und zielführend. Die Befragung ergibt, dass Jugendliche sich hauptsächlich aus Informations- und Unterhaltungsgründen Wissenschaftsmagazinen zuwenden und dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Rezeptionsintensität und der Einstellung zur Aufnahme eines Studiums besteht.



Zyzik, Alexandra
Spieglein, Spieglein an der Wand – Was ist die beste Literatur im Medienland? Eine empirische Studie über die Entwicklung und Annäherung von Buchkritik und Buchbestsellern zueinander von 1985 bis 2005
2007
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Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit der Entwicklung und Annäherung von Buchkritik und Bestsellern während der Zeit von 1985 bis 2005. Es fehlt an Untersuchungen zu diesem Thema und an Konsens über die Beziehung von Buchkritik und Bestsellern zueinander. In den theoretischen Vorüberlegungen werden die Selektionsmechanismen der Buchkritik anhand des Gatekeeper-Ansatzes und der Nachrichtenwert-Theorie betrachtet. Der Rezipient als Empfänger der Buchkritik wird, vor vorgestellte Untersuchungen belegen, bei der Literaturselektion ausgeblendet. Dem entsprechend wird der Buchkritik kaum Einfluss auf den Absatz von Büchern attestiert, da sie sich nicht an den Literaturinteressen ihrer Rezipienten orientiert. Mehr Einfluss besitzen Fernsehformate, die Literatur buchkritisch besprechen. In einer Strukturanalyse der SWR Bestenliste und der Spiegel Jahres-Bestsellerlisten von 1985, 1995 und 2005 wird im empirischen Teil der Arbeit untersucht, ob sich die beiden Disziplinen verändern oder einander annähern. Dabei stellt sich heraus, dass wenige Verlage den Buchmarkt dominieren. Während die Buchkritik ihre Schwerpunkte auf den deutschsprachigen Autor legt und neben dem Romangenre andere Literaturformate behandelt, werden Bestseller stark durch englischsprachige Romanautoren geprägt.




 

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Zuletzt bearbeitet: 18.04.2016

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