Master Medien und Musik

Absolventen des Master-Studienganges Medien und Musik und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2012)

(Stand: Februar 2013)

Drosdalski, Paulina
Des Stiefmütterchens Kind – Kunstberichterstattung in den Fernsehnachrichten
2012
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Kunst bzw. Kultur ist trotz ihrer gesellschaftlichen Relevanz nur selten Gegenstand der Fernsehnachrichten. Dieser fehlenden Bedeutungszuschreibung soll in der vorliegenden Arbeit mit der Frage Wie kommt Kunst in die Fernsehnachrichten? nachgegangen werden.
Dabei soll auf Grundlage der Nachrichtenwerttheorie sowie mithilfe bereits durchgeführter Studien zur Themenauswahl im Kulturjournalismus erklärt werden, welchen Selektionsprozessen Kunstberichterstattung insgesamt unterliegt.
Dazu wurden in qualitativen Leitfadeninterviews Nachrichtenjournalisten öffentlich-rechtlicher wie privater Anbieter nach ihrem Auswahlvorgehen befragt, mit dem Ziel, Aufschluss über mögliche Selektions- und Präsentationsroutinen speziell für Kunst in den Fernsehnachrichten zu erhalten.
In Summa zeigen die Ergebnisse, dass Kulturthemen in den Fernsehnachrichten nur wenig Beachtung finden. Allem voran werden jene Kunstphänomene thematisiert, die etabliert sind, eine räumliche Nähe aufweisen und einen Aktualitätsbezug haben. Beeinflusst wird der Auswahlprozess durch zahlreiche interne und externe Faktoren. Diese ergeben sich zum einen aus den wechselseitigen Abhängigkeiten im Entstehungs-verlauf einer Sendung selbst und zum anderen resultieren sie aus den historischen Entwicklungen der Fernsehnachrichten.



Fischer, Torsten
Musiktheater im Web – Eine Untersuchung zu Systematik und Standards von Opernkritiken in Internetblogs
2012
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"Musiktheater im Web" – nicht mehr nur im institutionalisierten Bereich der Tages- und Fachpresse findet die Auseinandersetzung mit der musikalischen Gattung Oper statt. Mittlerweile hat sich ein ansehnlicher Kreis von Opernkritikern auch im Internet etabliert – eine bloggende Zunft privater Operngänger, die besuchte Aufführungen regelmäßig kritisch reflektieren. Überhaupt ist die musikkritische Tätigkeit im Rahmen interaktiver Web 2.0-Strukturen ebenso wie daraus neu entstehende Potentiale für die gesellschaftliche Musikrezeption noch nicht ausreichend wissenschaftlich beleuchtet worden.
Diese Forschungslücke möchte die vorliegende Arbeit mittels der Erfassung von Opernblogs, ihrer Erscheinungsformen und Bestandteile sowie einer darauf folgenden Qualitativen Inhaltsanalyse ihrer Opernkritiken schließen. Dabei wird untersucht, ob die Blogkritiken den Musik- und Opernrezensionen in Nicht-Online-Medien entsprechen oder eigene Standards in der multimedialen Umgebung der Opernblogs ausgebildet haben. Auf der Grundlage netzwerkorientierter Kommunikation begreift diese Arbeit Opernblogs als Bestandteile der Internetkultur. Die Online-Opernkritiken werden vor diesem Hintergrund als kommunikative, strukturbildende Handlungen aufgefasst, in denen kulturelle Praktiken sichtbar werden. Die Arbeit verortet daher Opernblogs zwischen musik- und kommunikationswissenschaftlichen sowie medienkulturellen Perspektiven.



Hartmann, Josephine
Musikvideos im Wandel. Die Veränderung von Produktion, Distribution und Funktion des populären Musikvideos aus Sicht der Produzenten. Eine historische Bestandsaufnahme
2012
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Durch eine historische Bestandsaufnahme des Mediums, seinem Wandel in der Produktion, Distribution und Funktion, wird in dieser Arbeit eine Grundlage für weiterführende Entwicklungsanalysen des Musikvideos vorgestellt. Die Forschungsfragen, die sich aus dem Titel der Arbeit ergeben, werden anhand von bestimmten Parametern in den einzelnen Kategorien untersucht und mithilfe von ausgewählten Musikvideobeispielen illustriert. Dadurch wird eine chronologisch, historische Zusammenfassung der Entwicklungen im Musikvideobereich in den letzten 30 Jahren erstellt. Durch die Untersuchung der drei Bereiche in den einzelnen Jahrzehnten bis heute konnte festgestellt werden, dass das Musikvideo nicht tot ist, sondern sich im 21. Jahrhundert in einer Krise befindet, die es aber mittels Erschließung neuer Distributionswege überwinden kann. Ein Anfang ist in dieser Hinsicht bereits gemacht, denn im Internet sind Plattformen entstanden, die sich auf die Ausstrahlung von Musikvideos spezialisiert haben - dort hat es wieder die Programmhoheit.



Haupt, Joachim
Das Teilen von Musik im Kontext ihrer unbeschränkten medialen Verfügbarkeit. Eine qualitative Befragung von Nutzern des Musikdienstes Spotify
2012
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Das Teilen von Musik wird in der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Diskussion bis heute in der Regel mit Praktiken des (illegalen) Filesharing in Verbindung gebracht. Diese einseitige Betrachtung kann der Komplexität und dem Potenzial der Handlung in Zeiten medialer Konnektivität nicht gerecht werden. Im Kontext der Entwicklung digitaler Netzwerkmedien haben sich der Zugang zu Musik, aber auch die Rolle der Musiknutzer entscheidend gewandelt. Vor dem Hintergrund dieses Wandels erforscht die Arbeit, wie sich auch das Teilen von Musik weiter verändert hat und rückt dabei vor allem soziale Aspekte der Handlung in den Mittelpunkt. Mittels einer qualitativen Befragung von Nutzern des Musikdienstes Spotify wird verdeutlicht, dass das Teilen von Musik im Umgang mit digitalen Netzwerkmedien zu einer kulturell bedeutsamen Praxis geworden ist, die eine Vielzahl sozialer Funktionen erfüllt und so auch zum Ausgangspunkt von Wertschöpfung mit Musik werden kann.



Holz, Matthias
Campusradios in Deutschland. Ein Zustandsbericht
2012
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Seit mehr als 15 Jahren sind Campusradios ein fester Bestandteil der deutschen Hörfunklandschaft. Als Vertreter der sogenannten ,Dritten Säule', der z.B. auch Bürgerradios und offene Kanäle angehören, erfüllen sie eine Doppelfunktion: Einerseits sind sie eine Alternative zu den etablierten öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Sendern, andererseits bieten sie jungen Menschen in einem (semi-)professionellen Umfeld die Möglichkeit, auf unkomplizierte Weise erste Erfahrungen im Radiojournalismus zu sammeln. Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine Bestandsaufnahme aller im Frühjahr 2012 aktiven Campusradio-Initiativen in Deutschland. Die über 70 Sender wurden zu einigen festen Größen befragt, um sie später anhand dieser Daten in ein Kategoriensystem einzuordnen. Darauf aufbauend folgt mittels qualitativer Leitfadengespräche eine tiefergehende Betrachtung ausgewählter Hochschulsender mit dem Zweck, Probleme und Potentiale aufzuzeigen. Ergebnisse der Untersuchungen sind u.a.: Trotz großer Vielfalt in Organisations- und Programmstruktur teilen die verschiedenen Campusradios im Kern die gleichen Sorgen und Nöte. Insbesondere die Themen Finanzierung und Ausbildung stellen im Radio-Alltag eine Herausforderung dar. Zudem zeigt sich, dass die Sender zwar durchaus voneinander wissen, allerdings nur in äußerst seltenen Fällen mit anderen Campusradios kooperieren. Ungeachtet dieser Schwierigkeiten versuchen die Campusradio-Redaktionen, möglichst professionell zu arbeiten, um tatsächlich eine Alternative zu den etablierten Sendern darzustellen. Dafür besetzen sie Themenschwerpunkte und musikalische Nischen, die anderswo zu kurz kommen. Und auch wenn ihre Ausbildungskonzepte oft auf dem Modell 'Learning by doing' basieren und im Redaktionsalltag nicht immer alles nach Plan verläuft, schaffen sie es am Ende doch, ein ansprechendes Programm zu produzieren.



Kaufmann, Katja
Einkaufen in einem mobilen, vernetzten Alltag. Eine qualitative Studie zu Mobile Shopping und der Rolle des Smartphones darin
2012
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In dieser Arbeit geht es um Mobile Shopping als Nutzung des Smartphones im Einkaufskontext. Dabei wird sowohl die Verwendung des Geräts und der darauf verfügbaren Apps und Funktionen untersucht, als auch das Erleben dieser neuen Form von Konsum. Angesetzt wird zunächst an den bestehenden Perspektiven der Mobilkommunikationsforschung und der Konsumforschung. Da diese beiden Zugänge jedoch nicht in der Lage sind, Mobile Shopping als neues Phänomen angemessen zu fassen, wird im Anschluss daran Mobile Shopping aus praxeologischer Perspektive als co-creative Praktik der Nutzung eines mobilen Meta-Devices entwickelt, das über den Einsatz digitaler Netzwerkmedien in konkreten Situationen diese neue Konsumpraktik konstituiert. Empirisch umgesetzt wird das Forschungsvorhaben durch qualitative problemzentrierte Einzelinterviews, die mit acht Nutzern von Mobile Shopping durchgeführt werden. Die Auswertung erfolgt anschließend als qualitative Inhaltsanalyse in der Analysesoftware Atlas.ti. So können schließlich vier Funktionen des Smartphones im Einkaufskontext identifiziert werden: Recherche, Kaufen, Gedächtnis sowie Feedback. Diese Funktionen werden dabei in der Regel nicht kombiniert eingesetzt. Vielmehr erfüllen sie unabhängig von einander in unterschiedlichen Situationen jeweils ihren spezifischen Zweck, sodass Nutzer ihren Einkaufsalltag einfacher, informierter sowie effizienter gestalten können. Die Nutzung des Smartphones verändert schließlich auch das Verhältnis zwischen Konsumenten und Handel, indem ein mündigerer und selbstbestimmterer Kunde insbesondere den stationären Handel herausfordert, was für beide Seiten ein schwieriger Prozess ist.



Kleinfeld, Anne (Sperrvermerk für alle Zeit)
Träume, Tränen, Instant-Ruhm: Die Inszenierung der Kandidaten in deutschen Musikcastingshows
2012
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Der Traum vom schnellen Ruhm ist heute für fast jeden talentierten Hobbysänger problemlos zu verwirklichen – Musikcastingshows machen es möglich. Doch was geschieht mit den Kandidaten, sobald sie die (mediale) Bühne betreten? Die Arbeit zeigt eine wenig beachtete Perspektive auf und gewährt Einsicht in die Mittel der Inszenierung, denen die Darstellung der Teilnehmer unterliegen kann. Den finanziellen Absichten der Sender und Produktionsfirmen stehen dabei Menschen gegenüber, die möglicherweise selbst eine Vorstellung davon haben, wie sie öffentlich in Erscheinung treten und durch das Fernsehpublikum wahrgenommen werden wollen. Auch die individuelle Teilnahmemotivation sowie Unterschiede zwischen den Formaten spielen hier eine entscheidende Rolle. All dies wird in qualitativen Leitfadeninterviews mit ehemaligen Kandidaten thematisiert, was neben der tiefgehenden Einzelfallanalyse auch einen intensiven Blick hinter die Kulissen des omnipräsenten Unterhaltungsgenres Castingshow erlaubt.



Leitmannstetter, Samira
Musik-PR im Web 2.0. Eine qualitative Befragung.
2012
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Die zunehmende Digitalisierung und der Fortschritt des Internets innerhalb der letzten zwanzig Jahre üben nicht nur einen wesentlichen Einfluss auf den Konsum von Musik aus, sondern auch auf die Musikindustrie selbst. Neben neuen Erlösmodellen für die Distribution zeigen sich insbesondere auch für die Musik-PR Veränderungen in Kommunikationsmöglichkeiten und -kanälen. Das sogenannte Web 2.0 – gerne auch als "Mitmach-Web" oder Social Web bezeichnet – bietet neue Potenziale und Instrumente für Künstler und PR-Akteure, um Strategien zu erarbeiten und fokussierte Ziele zu erreichen.
Die bisherigen theoretischen Auseinandersetzungen beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Einsatz von Social Media in branchenfremden PR-Abteilungen. Empirische Untersuchungen zur Musikindustrie, die die Potenziale und Instrumente der neuen Medien für den Einsatz in der Musik-PR hinterfragen, gibt es bislang noch nicht. Diese Untersuchung erfolgt anhand vorliegender Arbeit. Es soll ein Überblick über die verschiedenen PR-Kanäle geschaffen werden, um anschließend zu eruieren, welche Eigenschaften des Web 2.0 genutzt werden können, um die Ziele der Musik-PR besser zu erreichen.
Zur Beantwortung der Frage erfolgt eine explorative Umsetzung des Forschungsvorhabens anhand acht qualitativer Experteninterviews mit PR-Akteuren der deutschen Musikbranche. Befragt werden vier verschiedene Akteursgruppen, die sich aus der Anbieterstruktur ableiten lassen: Major Labels, Independent Labels, PR-Agenturen und selbstständige Künstler. Die Interviews werden anhand einer zuvor erstellen Leitfadenmatrix geführt und mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass im Web 2.0 gewisse Potenziale liegen, die den PR-Akteuren neue und effektivere Möglichkeiten bieten, Künstler und Produkte zu promoten. Es gilt aber festzuhalten, dass die klassischen Medien – wie Print, TV und Radio – nach wie vor eine entscheidende Rolle im Medienmix der PR-Arbeit spielen und daher, in den meisten Musikgenres, noch nicht ersetzbar sind. Das Potenzial der neuen Medien ist allerdings noch nicht ausgeschöpft und hält neue Möglichkeiten bereit, die selbst die PR-Akteure nur erahnen können.



Manoukian, Annick
Musikprogrammgestaltung in Deutschland. Eine qualitative Untersuchung wie Radiosender verschiedener Formate ihr Musikprogramm an einschneidende Ereignisse anpassen, die vom Alltag abweichen
2012
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Diese Masterarbeit leistet einen Beitrag zur Schließung einer Forschungslücke in Bezug auf die Verhaltensweisen unterschiedlicher Radioformate im Hinblick auf das Musikprogramm bei einschneidenden Ereignissen, die vom Alltag abweichen. Mithilfe qualitativer Experteninterviews werden Informationen über die jeweiligen Zielgruppen, die Ereignisselektion und die daraus resultierenden Reaktionen ermittelt. Diese Informationen werden mit bisherigen Nachrichtenwerttheorien und Erkenntnissen aus der Musikpsychologie und -therapie verglichen. Zudem werden die Unterschiede der verschiedenen Radioformate in Bezug auf ihr Verhalten herausgestellt.



Schories, Alexander
Strategien klassischer Konzerthäuser im Bereich Audience Development – Eine qualitative Untersuchung
2012
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In dieser Arbeit wird die strategische Ausrichtung ausgewählter klassischer Konzerthäuser in Deutschland in Hinblick auf den Bereich Audience Development untersucht. Um den Forschungsgegenstand zu eruieren und einen theoretischen Bezugsrahmen zu entwickeln, wird zunächst der Gegenstandsbereich Audience Development und Publikumsforschung erarbeitet, sowie der für die Arbeit relevante Gegenstandsbereich des strategischen Managements festgelegt. Dieser umfasst Ziele, Wettbewerbsumfeld, Wertschöpfung, Kernkompetenzen, Stakeholder und Innovationen. Anhand von qualitativen leitfadengestützten Experteninterviews werden für die ausgewählten Konzerthäuser strategische Perspektiven herausgearbeitet. Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender Konkurrenz im Freizeit- und Kulturbereich, sinkenden öffentlichen Zuschüssen und einer möglichen Überalterung des bisherigen Publikums klassischer Konzerte. Konzerthäuser müssen vor diesem Hintergrund Konzepte und Strategien entwickeln, um mit diesem Wandel umzugehen. Im Zuge der Ergebnisse kann erkannt werden, welche strategischen Überlegungen eine besondere Relevanz für den Bereich Audience Development haben.



Spangardt, Benedikt
Öffentlichkeitsarbeit und Werbung in der Musikwelt des 19. Jahrhunderts
2012

Stockmann, Maya
Verändert sich mit zunehmendem Alter der Musikgeschmack? Eine Studie mit 30- bis 40jährigen Besuchern klassischer Sinfoniekonzerte
2012
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In der Publikumsforschung wird die Altersspanne zwischen 30 und 40 Jahren als Klassik-Sozialisationsphase" bezeichnet. In diesem Alter beginnen manche Menschen nach einer Entstereotypisierung ihrer bis dahin gepflegten Vorstellungen von klassischer Musik mit dem Besuch von Sinfoniekonzerten. Die vorliegende Arbeit beschreibt, dass mit zunehmendem Alter und gefestigteren Lebensumständen eine Hinwendung zu klassischer Musik erfolgen kann. Sie stellt die Frage, ob das eine natürliche Entwicklung im Erwachsenenalter ist, oder ob die Motivation für Konzertbesuche nicht schon viel früher, etwa in der jeweiligen Musiksozialisation, begründet liegt. Durch leitfadengestützte qualitative Interviews mit 30- bis 40-jährigen Besuchern klassischer Sinfoniekonzerte werden Motivationen und Erwartungen an einen Konzertbesuch erhoben und in Bezug zum wissenschaftlichen Diskurs zur Alters- und Lebenszyklusthese gesetzt. Zusätzlich wird die Datenerhebung durch einen quantitativen Fragebogen unterstützt. Gründe für eine Entscheidung zum Konzertbesuch bedingen sich nicht nur durch Alter, Geschlecht und Bildung, sondern auch durch die individuelle Rezeptionshaltung, sowie die Häufigkeit der Besuche. Ergebnisse sind unter anderem: Zur Profilierung der eigenen Person nutzen die Befragten dieser Studie einen Konzertbesuch ausdrücklich nicht. Bei einer Entscheidung für oder gegen einen Konzertbesuch spielen die Begleitung am Konzertabend und Veranstaltungsempfehlungen aus dem Freundeskreis eine große Rolle. Aus den Ergebnissen und Hypothesen der Studie werden Handlungsempfehlungen für Konzertveranstalter abgeleitet, die dem Informationsverhalten der untersuchten Altersgruppe Rechnung tragen.



Wittek, Carlo
All The Music You Love Anywhere, Anytime! Eine Untersuchung von Kooperationsstrategien von Musik-Streaming-Diensten
2012
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In der jüngeren Vergangenheit wurde die Musikindustrie hauptsächlich auf Grund ihrer Versäumnisse in Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung von Medien gestraft und untersucht. Das digitale Zeitalter der Musik galt als von der Industrie verschlafen. Innovationen kamen allerdings auch historisch meist nicht von den Plattenfirmen selbst, sondern von Außen. Musik-Streaming-Dienste müssen als solche verstanden werden, bilden sie doch eine neue Rezeptionsmöglichkeit, sind von Grund auf digital und bieten viele transmediale Kooperationspotentiale sowohl für digitale als auch für physische Märkte. Ein Bindeglied also, das in dieser Arbeit untersucht werden soll. Dabei sollen vor allen Dingen strategische Kooperationen untersucht werden. Als Grundlage dient aktuelle wissenschaftliche Managementliteratur, die in Folge einer Bestandsaufnahme als Grundlage der Analyse dient. Mittels der Analyse wird gezeigt, dass sich derzeit alles auf Business-2-Business (B2B) Kooperationen beschränkt, so aber große Potentiale außer Acht gelassen werden. Der Nutzer muss in den Fokus aller Operationen rücken, was an Hand eines neuen Modells erläutert wird.




 

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Zuletzt bearbeitet: 18.04.2016

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