Bachelor Medienmanagement

Absolventen des Bachelor-Studienganges Medienmanagement und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2017)

(Stand: Dezember 2017)

Brodkorb, Mona
Musik in der Werbung - Eine qualitative Untersuchung der Kriterien und Motive bei der Musikauswahl für Fernsehwerbespots
2017
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Musik ist Bestandteil der meisten Fernsehwerbespots. Sie fungiert dabei hauptsächlich als ein wesentliches Mittel zur Beeinflussung der Konsumenten. Sie kann Aufmerksamkeit für die beworbenen Produkte und Marken erregen, die Emotionen der Rezipienten steuern, Werbebotschaften und Produktimages unterstützen und als Erinnerungsanker dienen. In der Fernsehwerbung werden sowohl bekannte als auch unbekannte Musikstücke genutzt, die mal im Vordergrund, mal im Hintergrund des Spots stehen. Musik wird also auf verschiedene Weise in Werbespots eingesetzt. Es bleibt jedoch unklar, was die Unterschiede in der musikalischen Gestaltung von Fernsehspots ausmacht und wodurch die Musikauswahl beeinflusst wird. Hierauf aufbauend wurden in dieser Arbeit die Kriterien und Motive untersucht, die einen Einfluss auf die Musikauswahl haben. Mittels sieben qualitativer Experteninterviews konnte herausgefunden werden, dass hierbei vor allem der Stellenwert, den Musik für die an der Musikauswahl beteiligten Personen hat, ausschlaggebend ist. Daneben haben Faktoren wie Musikkosten und Werbebudget, Timing, persönlicher Musikgeschmack, soziale Beziehungen in der Werbe- und Musikbranche sowie aktuelle Musiktrends in der Werbung einen Einfluss auf die Musikauswahl. Marktforschungsergebnisse sowie die Zielgruppe des beworbenen Produkts haben hierbei hingegen einen vergleichsweise geringen Einfluss.

Dörries, Clas
Zwischen Labels und Plattform. Eine qualitative Untersuchung der Motive und Selbstwahrnehmung von Privatkuratoren mit öffentlichen Playlists auf Spotify
2017
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Privatnutzer nehmen in den digitalen Netzwerkmedien eine immer wichtigere Rolle ein. Immer öfter treten sie als Influencer oder Produzenten auf. Eine neue Praktik durch den digitalen Wandel ist das Veröffentlichen privater Playlists wie beim Streaming-Dienst Spotify. Diese Arbeit erforscht qualitativ die genauen Motive hinter der Praktik des Kuratierens und die Selbstwahrnehmung der Privatkuratoren auf Spotify. Die Motive unterschieden sich teilweise stark unter den Befragten. Häufigstes Motiv war der Aufbau einer kontextbasierten und immer verfügbaren Musiksammlung. Andere waren die Darstellung der eigenen Identität, die Stärkung und Schaffung von Verbindungen sowie die Verantwortung gegenüber dem Publikum und das Erweitern bzw. Ändern musikalischer Denkweisen bei diesem. Außerdem zeigte sich ein Wunsch nach musikalischem Austausch. Ihre Rolle sahen die Befragten als Influencer in der Nische mit geringer Reichweite sehen aber die Relevanz von Playlisten generell als steigend war.

Hachmeister, Viola
Wie aus Influencern Freunde werden. Eine empirische Untersuchung der parasozialen Beziehung zu Influencern auf Instagram und die Auswirkungen auf das Kaufverhalten
2017
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Im Zuge der Etablierung sogenannter Influencer im beliebten sozialen Netzwerk Instagram entstand eine neue Marketing-Form: Das Influencer Marketing. Influencer werden von ihren Followern als Vorbild angesehen, und sie bauen eine geradezu freundschaftliche Bindung zu ihnen auf. Die vorliegende Arbeit untersucht die Einflussfaktoren auf die parasoziale Beziehung (PSB) zu Influencern sowie die Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Follower. Zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen wurde eine standardisierte Online-Umfrage unter deutschen Instagram-Nutzern durchgeführt (n=196). Die Ergebnisse zeigen, dass sich zwei parasoziale Beziehungsformen zu Influencern ergeben: die quasi-reale Beziehung und die idealisierende Beziehung. Als starke Prädiktoren für die PSB-Formen stellt sich sowohl die wahrgenommene Attraktivität des Influencers als auch die Nutzung technischer Features auf Instagram heraus. Zudem zeigt sich ein positiver Einfluss der PSB auf das Kaufverhalten der Follower.

Kreissl, Lea
Status: Online - Eine Analyse des Einflusses sozialer Normen auf das Whatsapp-Nutzungsverhalten
2017
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Die dauerhafte Erreichbarkeit mit dem Smartphone wird als Permanently-Connected-Phänomen bezeichnet. Bei dieser Form der Kommunikation spielen soziale Erwartungen anderer eine große Rolle für das eigene Verhalten. Basierend darauf untersucht diese Arbeit den Einfluss sozialer Normen und Moderatoren auf das Nutzungsverhalten bei Whatsapp. Mit Hilfe einer Online-Umfrage unter deutschen Whatsapp-Nutzern werden das eigene Permanently-Connected-Verhalten bei Whatsapp und die zugehörigen sozialen Normen abgefragt. Außerdem werden zwei Moderatoren erfasst, bevor mit Hilfe von multiplen Regressionsmodellen der Einfluss auf das Nutzungsverhalten bei Whatsapp analysiert wird. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Übertragung des Einflusses sozialer Normen auf das Permanently-Connected-Verhalten bei Whatsapp zielführend ist. Soziale Normen haben einen verstärkenden Effekt auf das Nutzungsverhalten bei Whatsapp. Darüber hinaus erzielen die vermuteten Moderationseffekte kaum signifikante Ergebnisse.

Mehrhardt, Katharina
Informationsverhalten als Strategie - Die Reise der deutschen Sporttouristen zur Fußball-Europameisterschaft 2016 nach Frankreich vor dem Hintergrund des internationalen Terrorismus
2017
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Die Fußball-Europameisterschaft 2016 stand unter dem Eindruck der Terroranschläge 2015 in Paris. Dies bedeutete für die Fans aus Deutschland eine unvorhersehbare Reise und die Herausforderung, mit dieser Situation der Unsicherheit umzugehen. Anhand einer Befragung wurde der Frage nachgegangen, inwiefern die damals zur Verfügung gestellten Informationen zu den Themen Terrorgefahr und Sicherheit seitens der Medien, Veranstalter und Institutionen im Vorfeld und während der Reise genutzt wurden, um zum Unsicherheitsmanagement beizutragen. Es stellte sich dabei heraus, dass die Sporttouristen sicherheitsbezogene Informationen durch eine Vielzahl an Quellen wahrnahmen. Das Verhalten vor der EM unterschied sich teils höchst signifikant gegenüber dem Zeitpunkt während der Reise. Zudem konnte das wahrgenommene Risiko als Prädiktor für die Suche der Themen Terrorgefahr und Sicherheit bestätigt werden. Das Involvement der Fans hatte nahezu keinen Einfluss auf ihr Informationsverhalten.

Xyländer, Nora
Narzissmus auf Snapchat – Eine empirische Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Narzissmus und Selbstdarstellung auf Snapchat
2017
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Snapchat hat sich zu einem der beliebtesten sozialen Medien entwickelt. Die App bietet dem Nutzer viele Möglichkeiten, um sich selbst darzustellen. Doch nicht jeder stellt sich auf die gleiche Art und Weise dar. Deshalb beschäftigt sich die vorliegende Arbeit damit, wie sich Persönlichkeitsmerkmale auf die Selbstdarstellung auf Snapchat auswirken. Narzissmus scheint dabei von besonderer Relevanz zu sein, da dieses Persönlichkeitsmerkmal in den letzten Jahrzehnten vermehrt zu beobachten ist. Als Ursache dafür werden die ansteigende Nutzung der sozialen Medien und die dort stattfindende Inszenierung der eigenen Person genannt. Um den Zusammenhang zwischen Narzissmus und Selbstdarstellung auf Snapchat zu untersuchen, wurde eine Online-Befragung durchgeführt. Der Fokus lag dabei auf dem Einfluss von Narzissmus auf die Verwendung verschiedener Selbstdarstellungstaktiken. Die Auswertung ergab einen positiven Einfluss von Narzissmus auf die Verwendung von Selbstdarstellungstaktiken auf Snapchat.

 

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Zuletzt bearbeitet: 04.12.2017

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