Master Medien und Musik

Absolventen des Master-Studienganges Medien und Musik und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2017)

(Stand: April 2018)

Asche, Gesa
power to you. Eine qualitative Inhaltsanalyse erfolgreicher Werbesongs am Beispiel Vodafone
2017

Colonius, Robert
Kein Skandal mehr? Zur Rolle der Neuen Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland
2017

Förster, Victoria
Eins, zwei, drei, im Sauseschritt – Audio-CDs mit Bewegungsliedern für Kindergartenkinder
2017
Abstract lesen

Die Masterarbeit „Weiblichkeitsstereotype bei Disney-Prinzessinnen: auditive und audiovisuelle Darbietungen im Vergleich“ untersucht anhand von Ausschnitten der von Disney produzierten Märchenfilme „Schneewittchen und die Sieben Zwerge“ und „Küss den Frosch“ die verwendeten stereotypen Merkmalszuschreibungen sowie deren Wahrnehmung. Es wurde je ein Lied herausgegriffen und für dessen Songtext eine Inhaltsanalyse durchgeführt. Im Experiment erhielt die eine Gruppe auditive Stimuli und die andere die gleichen Szenen als audiovisuelle Stimuli. Zur Bewertung der Ausprägung von Weiblichkeit wurde die Fassung des Bem Sex-Role Inventory von Rammsayer und Troche verwendet. Für das dargestellte Frauenbild belegen Inhaltsanalyse und Experiment einen deutlich erkennbaren Wandel. Ein Einfluss der visuellen Komponente auf die Wahrnehmung konnte nicht belegt werden. Ein Zusammenhang zwischen der Schnelligkeit der Merkmalszuschreibung und der Rezeptionsbedingung wurde nicht bestätigt.

Hahn, Melanie
#MusiciansOnInstagram. Die Selbstdarstellung von Musikkünstlern und -künstlerinnen auf der Fotoplattform Instagram
2017

Hodan, Torben
Online-Magazine für Musik. Eine qualitative Untersuchung über die Ansprüche und Erwartungen von Musikjournalisten an die Inhalte und den Aufbau von Online-Magazinen für Musik
2017

Janßen, Arne
„Bosstransformation“ – Wie deutsche Musikschaffende die Charts erobern
2017
Abstract lesen

Die Digitalisierung hat nur wenige Branchen so sehr verändert wie die Musikindustrie. Musikschaffende sind aufgrund der Digitalisierung in das Zentrum der Wertschöpfung gerückt, ihre Möglichkeiten, digital Musik wertzuschöpfen, sind heute weiter entwickelt als in jeder anderen Branche. Während um die Jahrtausendwende deutsche MusikerInnen noch vermehrt in englischer Sprache musiziert haben, hört man in den letzten Jahren immer häufiger von einer so genannten „neuen Neuen Deutschen Welle“. Die vorliegende Studie verbindet diese Entwicklungen innerhalb der Musikbranche und zeigt, wie sich der Erfolg deutscher Musik und die Wertschöpfung der Musikschaffenden im Zeitalter der Digitalisierung verändert haben. In einer zweistufigen Studie wurde daher der Erfolg deutschsprachiger Musik mittels einer Chartanalyse von 1997 bis 2016 und die Wertschöpfung ausgewählter deutscher Musikschaffender in digitalen Netzwerkmedien untersucht.

Jusek, Marie-Louise
Professionalität im Zeichen des Prekariats: Eine explorative Studie über Bewertungen von Managementkompetenzen in Instrumentalfächern
2017
Abstract lesen

Mit dem Wandel des Musikarbeitsmarktes entstehen neue Berufsprofile, die neben künstlerischen vermehrt unternehmerische Fähigkeiten miteinbeziehen. Die Gefahr für Musizierende, diesen neuen Anforderungen nicht gerecht zu werden, ist eine gegenwärtige Debatte um die Zukunft des Musikberufs. Musikhochschulen diskutieren verstärkt eine Anpassung der Ausbildungsformate an die Gegebenheiten des Musikmarktes, in denen Managementlehrinhalte als wichtigstes Instrument einer neuen Ausbildungsstrategie betrachtet werden. Während viele Anspruchsgruppen Managementlehrinhalte im Musikhochschulkontext befürworten, wurde die Anspruchsgruppe der Studierenden noch unzureichend zu diesem Thema befragt. Diese explorative Studie trägt dazu bei, künstlerische Instrumentalstudierende bezüglich ihrer Erwartungen gegenüber managementorientierten Lehrinhalten zu befragen mit dem Ziel, zukünftige Professionalisierungsstrategien für Musikhochschulen nachhaltig tragfähig zu machen.

Markova, Desislava
Zwischen Selbstbestimmung und Fremdzuschreibung: Transformation musikalischer Identitäten nach der Migration
Eine qualitative Studie mit geflüchteten und migrierten Musikschaffenden aus dem Netzwerk "Welcome Board" des Musiklandes Niedersachen gGmbH
2017

Stolzenwald, Miriam
"Der Blick auf die Kritik". Wie klassische Pianisten die mediale Berichterstattung über Musik und die Kritiker bewerten
2017

Strunk, Philipp
Like an everflowing stream. Das Distributionsmedium Musikstreaming aus Sicht von Musikschaffenden. Eine qualitative Befragung nicht-professioneller Musikschaffender aus der Popmusik zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu Musikstreamingdiensten
2017

Timár, Zsófia
Das Jugendförderprogramm der Opernfreunde Hannover. Eine qualitative Befragung ehemaliger Programmteilnehmer zu ihrem Verhältnis zur Oper heute
2017
Abstract lesen

1984 startete die Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover e. V. ihr Jugendförderprogramm: Jeweils 14 Schüler aus zehn Schulen gehen jedes Jahr sechsmal in die Oper, wobei sie im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft auf die Vorstellungen vorbereitet werden. Ziel der vorliegenden Arbeit war herauszufinden, inwieweit die Opern-AG das Leben der Teilnehmer langfristig geprägt hat. Die wichtigsten Fragen waren dabei, ob sich die Einstellung der Teilnehmer zum Genre Oper dadurch verändert hat und die Ehemaligen heute zum aktiven Opernpublikum gehören. Die Ergebnisse sollten aufdecken, inwiefern das junge Publikum auf diese Weise an ein Genre herangeführt werden kann, das seit Jahren mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen hat. Zur Ermittlung des Forschungsinteresses wurden mit ehemaligen Teilnehmern der Opern-AG zehn qualitative Leitfadeninterviews durchgeführt. Die Interviews wurden mithilfe eines Kategoriensystems durch eine qualitative Inhaltsanalyse untersucht.

Timme, Frederik
Legitimationsbestrebungen öffentlicher Musikschulen im Rahmen ihrer PR-Arbeit
2017
Abstract lesen

Öffentliche Musikschulen stellen einen zentralen Baustein der kommunalen Bildungs- und Kulturlandschaft in Deutschland dar. Zugleich sind sie in jüngster Vergangenheit durch veränderte Rahmenbedingungen herausgefordert, ihre politische und gesellschaftliche Legitimation dauerhaft aufrechtzuerhalten. Diese Abschlussarbeit untersucht, wie die Einrichtungen diesem Legitimationsdruck mit den Mitteln der Public Relations begegnen. Im Rahmen einer quantitativen Inhaltsanalyse wurden die Legitimationsargumente öffentlicher Musikschulen auf deren Webseiten analysiert. Als Kernpunkte der Argumentation wurden in diesem Zuge die Qualität und Vielfalt des Kursangebots, die Stärkung des regionalen Kultur- und Bildungssystems, emotionale und soziale Wirkungen auf das Individuum, Kooperationen, Veranstaltungen und Ensembles identifiziert. Eine untergeordnete Rolle spielen hingegen serviceorientierte Leistungen, die spezifische Ansprache einzelner Zielgruppen und die Ausbildung individueller Profile.

Topinka, Andrea
Eine Bestandsaufnahme deutscher Musikblogs. Überblick über Arten, Gestaltung, Inhalt und journalistische Arbeitsweise der Musikblogs in Deutschland
2017

Wahnelt, Sarah
Ich bin nicht deine Praktikantin. Die Ausübung von symbolischer Gewalt zur Erhaltung der männlichen Herrschaft im journalistischen Feld. Eine qualitative Befragung unter Journalistinnen zu diskriminierenden Mechanismen im redaktionellen Alltag.
2017

 

Meldungen Alle

Termine Alle

  • Samstag, 03.11.2018 | 18:00

    IJK Forum 2018

    Auch in diesem Jahr findet das IJK-Forum zu Ehren des…

Zuletzt bearbeitet: 10.04.2018

Zum Seitenanfang