Bachelor Medienmanagement

Absolventen des Bachelor-Studienganges Medienmanagement und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2018)

(Stand: September 2018)

Bielert, Larissa
Detox Yourself – Eine empirische Untersuchung der Bereitschaft, bewusst auf soziale Medien zu verzichten
2018
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Die Arbeit untersucht die Bereitschaft, mindestens drei Wochen bewusst auf soziale Netzwerke zu verzichten. Dazu wurde das theoretische Konstrukt der Theory of Planned Behavior von Ajzen (1985) herangezogen und mit seinen Determinanten der Verhaltensintention auf den Untersuchungsgegenstand übertragen. Der zusätzliche Prädiktor Fear of Missing Out ergänzt dabei das Modell. Die Daten wurden mittels einer standardisierten Online-Befragung mit insgesamt 283 Teilnehmern erhoben. Deren Auswertung erfolgte durch eine hierarchische Regressionsanalyse und zeigt folgende Ergebnisse: Die Einstellung gegenüber dem Verhalten, die deskriptive Norm und die wahrgenommene Verhaltenskontrolle haben einen positiven signifikanten Einfluss auf die Bereitschaft, einen Social Media Detox durchzuführen. Der stärkste Effekt geht dabei von der Einstellung aus. Im Hinblick auf die injunktive Norm und der Fear of Missing Out konnten keine signifikanten Ergebnisse in der gegebenen Stichprobe festgestellt werden.

Bodenhöfer, Jonas
Investments in Medienstartups – Prozesse, Auswahlkriterien und Einschätzungen unterschiedlicher Kapitalgeber
2018
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Startups gelten als Innovationsmotor. Auch Akteure der Medienwirtschaft treten als (Risikokapital-)Investoren für neugegründete Organisationen auf. Trotzdem gelten deutsche Medienstartups – gerade im Journalismus – als unterfinanziert. In einem offenen und gegenstandsnahen Ansatz nähert sich die Studie im Gespräch mit unterschiedlichen Typen von Investoren deren Auswahlpraktiken, analysiert Prozessgestaltung und Auswahlkriterien und betrachtet Folgen dieser Entscheidungsmuster. Die Studie schließt direkt an Erkenntnisse der Medienentrepreneurship-Forschung an und diskutiert Konsequenzen und mögliche Zukunftsperspektiven auf Basis der Ergebnisse. Die Ergebnisse zeigen kaum Differenzen in den Auswahlprozessen von Medieninvestoren zu branchenübergreifenden Finanzinvestoren. Der kurzfristig erwartete Return on Investment und das Kriterium der technischen Skalierbarkeit des Produktes führen dabei häufig zur Ablehnung von Startups mit content-basiertem Geschäftsmodell durch die Investoren.

Dierks, Anna
Selbstwert & Instagram. Eine empirische Untersuchung der Bedeutung des Selbstwertes junger Frauen in der Instagram-Nutzung
2018
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In dieser Arbeit wird die Bedeutung des Selbstwertes junger Frauen in ihrer täglichen Instagram-Nutzung untersucht. 259 Frauen zwischen 18 und 29 Jahren absolvierten eine Online-Umfrage zu ihrem allgemeinen sowie körperbezogenen Selbstwert, sozialen Vergleichen auf Instagram, der Internalisierung des weiblichen Schönheitsideals westlicher Kulturen sowie selbstwerterhöhenden und selbstwerterniedrigenden Rezeptionsprozessen auf dem sozialen Netzwerk. Sechs verschiedene Hypothesen wurden untersucht und statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse weisen auf einen signifikanten Einfluss des Selbstwertes in sozialen Vergleichsprozessen auf Instagram hin. Diese können in aufwärtsgerichteter Form zu einem selbstwerterniedrigenden Rezeptionserleben bei den Nutzerinnen führen. Zudem hat die Verinnerlichung des Schönheitsideals einen positiven Einfluss auf die Durchführung sozialer Vergleiche auf Instagram. Schließlich werden die Ergebnisse interpretiert sowie Limitationen dieser Studie diskutiert.

Focks, Ina
Bewertung von Bewertungen - eine inhaltsanalytische Betrachtung der Hotelrezensionen auf den Reiseportalen TripAdvisor und HolidayCheck
2018
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nützlichkeit von Hotelrezensionen auf TripAdvisor und HolidayCheck. Ziel der Studie ist es, die zentralen, Einfluss nehmenden Determinanten zu bestimmen. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt. In einem Zeitraum von etwa zwei Wochen wurden die Fälle über TripAdvisor und HolidayCheck erhoben (N = 759). Die Anzahl an ‚hilfreich‘-Bewertungen wurde als Grad der Nützlichkeit definiert. Infolge einer multiplen Regressionsanalyse konnten das Reisedatum, die Anzahl an negativen Wertungen und die Fotovielfalt als Determinanten für die Nützlichkeit von Hotelrezensionen bestimmt werden. Im Gegensatz zu bisherigen Studien konnte kein signifikanter Einfluss der Länge, der Gesamtbewertung und anderer rezensions- und rezensentenbezogener Determinanten festgestellt werden.

Frey, Maja
Magerwahn 2.0: Die Rolle sozialer Medien im Kontext der Entstehung, des Verlaufs und der Bewältigung einer Essstörung
2018
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Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung soziale Medien im Krankheitsverlauf einer Essstörung haben und wie sich diese Rolle verändert. Es wurden Gruppendiskussionen in der Klinik am Korso in Bad Oeynhausen durchgeführt. Die Patientinnen reflektierten ihr eigenes Medienhandeln im Verlauf ihrer Erkrankung. Dabei wurden Schlüsselerlebnisse herausgestellt, Plattformen bewertet und Potenziale und Risiken von sozialen Medien in Bezug auf eine Essstörung erarbeitet. Die Gespräche wurden transkribiert und in Form einer computergestützten qualitativen Datenanalyse ausgewertet. Es wurden elf Handlungsmuster bezüglich der Social-Media- Nutzung im Kontext einer Essstörung identifiziert und analysiert. Die unterschiedlichen Handlungstypen kommen jeweils in bestimmten Phasen der Erkrankung vor und können sich entweder krankheitsverstärkend oder bewältigungsfordernd auswirken.

Gaus, Alexander
Named Entity Recognition für die Deutsche Presse-Agentur und die Kommunikationswissenschaft? Wie gut arbeiten Named Entity Recognition Tools, die es derzeit auf dem Markt gibt?
2018
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Die Kommunikationswissenschaft steht vor der Herausforderung, aus Texten Informationen zu gewinnen. Named Entity Recognition ist ein Verfahren, bei dem Eigennamen (Personen, Orte und Organisationen) automatisch erkannt werden. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Dienstleistern, die dieses Verfahren anbieten. Um solche Tools einsetzen zu können, müssen ihre Stärken und Schwächen analysiert werden. Ein Vergleich dieser Tools ist nur mit einem Korpus manuell annotierter Texte möglich. Es wurden 200 Texte codiert und dann mit sechs Tools verglichen. Der Vergleich zeigt, dass die Tools unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Dabei erreicht kein Anbieter Ergebnisse, die den Annotationen des Korpus nahe kommen. Die Kategorien der Entitäten Person und Organisation werden besser erkannt als Orte und Andere. Für die Ressorts Sport und Wirtschaft funktioniert die Entitätsextraktion am besten. Es konnte gezeigt werden, dass eine Kombination von Tools bessere Ergebnisse erzielen kann.

Grummet, Nicole
Bedeutung im Umgang mit Musik Streaming Diensten
2018
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Im Kontext der Entwicklung digitaler Netzwerkmedien hat sich der Umgang gewöhnlicher Leute mit medial vermittelter Musik gewandelt. Vor dem Hintergrund dieses Wandels erforscht die Arbeit, wie gewöhnliche Leute im alltäglichen Umgang mit Musik Streaming Diensten für sich und andere Bedeutung schaffen und rückt dabei vor allem die Praktiken dieses Umgangs in den Mittelpunkt. Mittels einer qualitativen Befragung von Nutzern der Musik Streaming Dienste Spotify, Amazon Music Unlimited und Apple Music wird verdeutlicht, dass die raumzeitlich unabhängige und nahezu unbeschränkte mediale Verfügbarkeit von Musik Bezugspunkt neuartiger, bedeutungsvoller und bedeutungsgebender Praktiken ist.

Landmann, Louisa
Arzt oder Internet? Eine empirische Analyse des Einflusses von Vertrauen in den Arzt und das Internet auf die Suche nach Gesundheitsinformationen im Internet
2018
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Das Internet stellt eine wichtige Quelle für die Suche nach gesundheitsbezogenen Informationen dar. Gerade Jüngere nutzen es, wodurch sich die Beziehung zu ihrem Arzt verändert. Diese Arbeit untersucht den Einfluss des Vertrauens in den Arzt und das Internet auf die Suche nach Gesundheitsinformationen im Internet. Dazu wurde überprüft, inwiefern die personenbezogenen Ursachen Zufriedenheit, Risikowahrnehmung, Gesundheitsbewusstsein und Selbstwirksamkeit die beiden Vertrauenskonstrukte beeinflussen und ob die Nützlichkeit einen erklärenden Beitrag leistet. Eine Online-Befragung von Personen zwischen 18 und 35 Jahren diente der Umsetzung. Die Ergebnisse zeigen, dass das Vertrauen in den Arzt durch die Zufriedenheit erklärt wird und die Selbstwirksamkeit das Vertrauen in das Internet begründet. Es konnte kein direkter Einfluss des Vertrauens in den Arzt oder das Internet festgestellt werden. Unter Zunahme der Zufriedenheit beeinflusst jedoch das Vertrauen in den Arzt die Suche erheblich.

Lechner, Lisa Marie
“If it succeeds, it leads!” Constructive News als Ergänzung zu traditionellem Journalismus in Zeiten des Medienwandels. Eine inhaltsanalytische Untersuchung der konstruktiven Berichterstattung am Beispiel des Online-Start-ups Perspective Daily
2018
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Medien haben verstärkt mit geänderten Publikumsansprüchen und dem Abwenden von Nachrichteninhalten zu kämpfen. Die Arbeit untersucht den Gegenstand des konstruktiven Journalismus, welcher sich zunehmend in Medienunternehmen etabliert und journalistische Start-ups ins Leben ruft. Es ergibt sich die Frage, inwiefern der konstruktive Ansatz eine Ergänzung zu traditionellem Journalismus darstellt. Dies wird anhand einer Inhaltsanalyse des deutschen Online-Mediums Perspective Daily untersucht. Die Erkenntnisse belegen, dass sich die Artikel vorwiegend mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen befassen. Dabei weisen die Inhalte meist faktisches Geschehen und eine hohe Reichweite auf. Zusätzlich werden Problemlösungen in größerem Maße behandelt als Schäden und Misserfolge. Die Untersuchung lässt darauf schließen, dass es sich bei dem konstruktiven Medium um eine qualitativ hochwertige Plattform mit dem Potenzial für eine steigende Publikumszufriedenheit handelt.

Leuppert, Robin
Phubbing: Etabliert und akzeptiert? Eine quantitative Analyse des Einflusses sozialer Normen auf die Unterbrechung von Face-to-Face-Interaktionen durch Smartphone-Cross-Talk
2018
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Die ständige Erreichbarkeit über das Smartphone ermöglicht jederzeit eine Unterbrechung von Face-to-Face-Interaktionen. Der Begriff Phubbing beschreibt dabei das Richten der eigenen Aufmerksamkeit auf das Smartphone, durch das der Interaktionspartner vor den Kopf gestoßen wird. Die vorliegende Arbeit untersucht im Rahmen einer quantitativen Online-Befragung auf Basis der Theory of Normative Social Behavior den Einfluss sozialer Normen auf das Phubbing-Verhalten in Zweiergruppen und Kleingruppen. Blockweise Regressionen ergeben für beide Gruppengrößen die deskriptive Norm als stärksten Einflussfaktor sowie teilweise kleinere Einflüsse von injunktiver Norm und Outcome Expectations. Einfaktorielle Varianzanalysen zeigen zudem Mittelwertunterschiede für eigenes Phubbing, deskriptive und injunktive Norm und Outcome Expectations zwischen Zweiergruppen- und Kleingruppeninteraktion. Die Bedeutung der Ergebnisse wird unter Berücksichtigung bestehender Forschung diskutiert.

Meyer, Katharina
Messenger sind die Zukunft der Unternehmenskommunikation. Sind die Nutzer dafür bereit? Eine empirische Untersuchung anhand des Technology Acceptance Models
2018
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Die vorliegende Bachelorarbeit gibt einen Überblick über die Bereitschaft der NutzerInnen, den Messenger WhatsApp zukünftig für eine Kommunikation mit Unternehmen einzusetzen. Um dies empirisch zu überprüfen, wurde eine Online-Befragung (n = 193) auf Basis des Technology Acceptance Models von Fred Davis (1986) durchgeführt. Fehlende Erfahrungen, wie NutzerInnen durch WhatsApp mit Unternehmen kommunizieren können, führen zu geringen Effekten in den Ergebnissen. Somit ist kein eindeutiges Bild für eine Bereitschaft zu verzeichnen. Dennoch bietet die Arbeit eine gute Basis und Anknüpfungspunkte für weitere Forschungen.

Narajek, Jule
POPC und Selbstwirksamkeit. Eine quantitative Untersuchung über die Wahrnehmung kritischer Lebensereignisse
2018
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Personen denken und handeln heutzutage in der Erwartung, permanently online, permanently connected (POPC) zu sein (Vorderer, 2015). In dieser Arbeit wird der Einfluss von POPC und die Selbstwirksamkeit auf die Wahrnehmung kritischer Lebensereignisse geprüft. Dazu wurde eine nicht-repräsentative standardisierte Onlinebefragung zu den Lebensereignissen Umzug (n= 156) und Trennung (n= 93) durchgeführt. Insgesamt kann der Einfluss auf Stressempfinden, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit durch Selbstwirksamkeit deutlich höher als der Einfluss durch POPC eingestuft werden. PC hat hingegen einen wesentlichen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit während einer Trennung. Die These, dass POPC besonders bei Personen mit geringer Selbstwirksamkeit einen Unterschied in der Ereigniswahrnehmung auslösen kann, konnte nur durch theoretische Ausarbeitung und exemplarisch an deskriptiven Werten bestätigt werden.

Paulmann, Viola
Wer nichts weiß, muss alles glauben. Eine empirische Untersuchung der Auswirkungen manipulierter Online-Rezensionen auf die Kaufentscheidung am Beispiel von Amazon
2018
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Als Substitut persönlicher Beratungsleistung vertrauen Konsumenten bei Internetkäufen auf Erfahrungen ihrer Mitmenschen, um potentiellen Risiken vorzubeugen. Die Manipulation von Online-Rezensionen gefährdet dieses Vertrauen. Zur Verständnis-Erweiterung über manipulierte Rezensionen untersucht eine quantitative Online-Befragung (N=351), inwiefern eine hohe Kompetenz im Umgang mit Bewertungen zur Manipulationsvermutung bei positiven Rezensionen führt und wie sich dies über die Glaubwürdigkeitsattribution auf die Kaufentscheidung auswirkt. Die Ergebnisse belegen die Schwierigkeit der Manipulations-Erkennung: Weder Personen mit allgemeiner Erfahrung noch mit Fähigkeit zur Erkennung von Manipulation schätzen ihre Glaubwürdigkeit signifikant schlechter ein. Auch die Kaufwahrscheinlichkeit ist bei nicht-manipulierten verglichen mit manipulierten Rezensionen nicht signifikant geringer. Festgestellt wird jedoch ein signifikant positiver Einfluss der Glaubwürdigkeit auf die Kaufentscheidung.

Rahe, Vanessa
Netflix versus Amazon Prime Video: Die Qual der Markenwahl? Eine empirische Untersuchung der rezipientenseitigen Medienmarkenwahrnehmung der Video-on-Demand-Anbieter Netflix und Amazon Prime Video im Vergleich
2018
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Das souveräne Fernsehpublikum entscheidet heute selbst, welche der inflationär zur Verfügung stehenden Medienmarken im Fernsehmarkt relevant sind. Auch die Video-on-Demand-Anbieter Amazon Prime Video und Netflix sind Teil des Wettbewerbs. Auf Basis einer quantitativen Online-Befragung (N = 1267) vergleicht die Studie die rezipientenseitige Medienmarkenwahrnehmung der beiden Anbieter. Basierend auf dem funktionenorientierten Medienmarkenmodell (Berkler, 2008) werden die Erfüllungsgrade von kognitiv entlastenden und aktivierenden Markenfunktionen mittels Varianzanalysen verglichen. Signifikante Unterschiede zwischen den Erfüllungsgraden sprechen für eine stärkere rezipientenseitige Medienmarkenwahrnehmung von Netflix gegenüber Amazon Prime Video. Netflix wirkt stärker kognitiv entlastend und dient stärker der personalen und sozialen Selbstdefinition. Die Studie ist die erste, die die rezipientenseitige Medienmarkenwahrnehmung von Video-on-Demand-Anbietern quantitativ untersucht.

Rickmann, Anna
(K)eine Mädchensache. Eine qualitative Untersuchung zur Einstellung von Mädchen gegenüber Programmieren und die Entwicklung eines Konzepts zur Reduzierung der Gender Gap
2018
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Programmierfähigkeiten erlangen in der digitalen Gesellschaft eine immer höhere Relevanz. Mädchen und Frauen liegen mit ihren Fähigkeiten hinter dem männlichen Teil der Bevölkerung zurück. Dies ist sowohl aus wirtschaftlicher Sicht als auch aus Gründen der Gender Equality negativ zu bewerten. Diese Arbeit setzt sich daher mit der Frage „Was empfinden Mädchen in Deutschland gegenüber dem Thema Programmieren, und wie muss die nachhaltige Vermittlung von Programmierfähigkeiten an Kinder und Jugendliche, also auch Mädchen, folglich aussehen, um sie anzusprechen?“ auseinander. Dafür wurden eine Gruppendiskussion mit sieben Mädchen und fünf problemzentrierte Leitfadeninterviews mit Frauen aus der IT-Branche durchgeführt und mit einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in einen Interventionsansatz umgewandelt und lieferten Hinweise auf eine Veränderung des stereotyp negativen Images von Programmieren, hin zu einem nützlichen und diversen Betätigungsfeld.

Rießen, Anna Lisa
Suizid in Serien. Analyse von „Tote Mädchen lügen nicht“ auf Aspekte, die das Potenzial haben, einen Werther-Effekt zu begünstigen oder abzumildern
2018
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Ziel dieser Studie ist eine Einschätzung, ob die Netflix-Serie Tote Mädchen lügen nicht potenziell einen Werther-Effekt auszulösen könnte oder nicht. Dazu wird die Serie auf Aspekte einer medialen Darstellung von Suizid untersucht, die einerseits das Potenzial haben, einen Werther-Effekt zu begünstigen – und andererseits ihm entgegenzuwirken: Zuerst wird eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt, wobei eine Vollerhebung erfolgt. Danach werden spezifische Serien-Ausschnitte frei auf ihre filmische Gestaltung untersucht, um ein detailliertes Verständnis für die Darstellung von Suizid zu erhalten. In Tote Mädchen lügen nicht kommen sowohl Aspekte vor, die einen Werther-Effekt potenziell begünstigen als auch solche, die ihn potenziell abmildern. Allerdings wird die sehr detaillierte, visuelle Darstellung von Suizid und das hohe Identifikationspotenzial Hannahs als äußerst problematisch gewertet. Zudem wird Hilfe für Personen mit suizidalen Gedanken nur sehr unzureichend thematisiert.

Stobbe, Celina
Glück ins Ohr – Eine Untersuchung der Zuwendungsmechanismen von Podcasts aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität am Beispiel Happy, holy & confident von Laura Malina Seiler
2018
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Die Arbeit gibt einen Überblick über die Zuwendungsmechanismen eines Podcast im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität am Beispiel von Happy, holy & confident von Laura Seiler. Dabei wurden Lebenskontexte, Nutzungsmotivationen, Auswirkungen auf das Leben der Hörer*innen sowie individuelle Bedeutungsgebungen untersucht. Die Analyse basiert auf qualitativen Leitfadeninterviews. Anstoß zu den Überlegungen gaben die Self Determination Theory nach Ryan und Deci sowie die Theorie der Parasozialen Interaktion nach Horton und Wohl. Es stellte sich heraus, dass Happy, holy & confident die in der SDT als das Wohlbefinden steigernd angenommene Faktoren der Autonomie, Kompetenzerleben und Verbundenheit bestärkt und damit zu Selbstbestimmtheit, erhöhtem Wohlbefinden und verbesserter Lebensqualität verhilft.

Welzel, Savannah (Sperrvermerk)
Abitur - blätterst Du noch oder surfst Du schon? Eine empirische Klassifikation von E-Learning-Nutzertypen anhand des Online Lernverhaltens von AbiturientInnen
2018
Abstract lesen

Sicherheitskommunikation in Großunternehmen. Eine quantitative Untersuchung der Sicherheitskommunikation und dessen Einfluss auf das Sicherheitsempfinden von Mitarbeitern am Beispiel der BASF Catalysts Germany GmbH

Willenbrock, Gregor
"Loudness War" - (Zeitvariante) Lautheit als Botschaftsattribut von Musik. Eine experimentelle Untersuchung zum Einfluss von Low-Dynamic-Range- Musik auf die Konzentration.
2018
Abstract lesen

Die Lautstärke von Musik ist in den letzten Jahrzehnten immer weiter angestiegen. Dieses Phänomen wird auch als Loudness War beschrieben. Musik ist in unserer Umwelt allgegenwärtig und wird viel nebenbei rezeptiert, beispielsweise beim Autofahren. Hier wird Untersucht, wie Loudness als Botschaftsattribut von Musik bei Rezipientinnen im Hinblick auf Konzentrationsfähigkeit wirkt. Aufgrund der niedrigen Dynamic-Range (DR) wird vermutet, dass High-Loudness weniger ablenkend ist. Aufgrund der hohen Gesamtlautstärke wird vermutet, dass High-Loudness mehr Aufmerksamkeit evoziert und somit ablenkender ist. Es wird ein einfaktorielles und zweistufiges Laborexperiment mit between-subject-Design durchgeführt. Ergebnisse zeigen, dass die DR keinen Einfluss auf die Wahrnehmung der Rezeptionssituation hat und keinen Einfluss auf die Konzentration. Abschließend werden die Ergebnisse diskutiert und nützliche Empfehlungen für die Loudness-Manipulation für zukünftige Designs formuliert.

 

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Zuletzt bearbeitet: 15.09.2018

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