Master Medien und Musik

Absolventen des Master-Studienganges Medien und Musik und die Themen ihrer Abschlussarbeiten (2018)

(Stand: September 2018)

Kneisel, Yvette
„The New Virtual Music Reality?“ - Eine qualitative Untersuchung der Wertschöpfungspotentiale von Virtual Reality Technologien in der Musikindustrie
2018
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Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Einbindung von Virtual und Augmented Reality in die Wertschöpfungskette der Musikindustrie. Sie nähert sich der Frage nach den Wertschöpfungspotentialen mittels einer qualitativen, leitfadengestützten Expertenbefragung dem Thema an und bewertet diese im Licht des bestehenden medien- sowie informationswissenschaftlich theoretischen Forschungswissen. Es wird davon ausgegangen, dass Virtual und Augmented Reality als Medientechnologien einen Transformationsprozess zum Medium durchlaufen und die Produktion sowie Nutzung von Musik hohe Einbindungspotentiale in der Live sowie Recorded Music Branche bieten. Diese Arbeit bietet dementsprechend einen ersten Beitrag zur Betrachtung von VR Technologien in der Musikindustrie und beschreibt eine Virtual Music Reality in ihrer Entstehung.

Nüssler, Fanny
Musik in Videospiel-Trailern. Experimentelle Studie zum Einfluss von Musical Fit im Werbe-Trailer auf die Wahrnehmung und das Interesse eines Videospiels
2018
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Mittels eines Online-Experiments wurde die Wirkung von Musical Fit, der positive Effekte bei Übereinstimmung von Musik- und Produkteigenschaften annimmt, im Trailer eines Videospiels überprüft. Untersucht wurde die Wahrnehmung des Spiels anhand Ausmaß und Darstellung von Gewalt, Charakter des Protagonisten und Story sowie die Einstellung gegenüber des Spiels und Trailers. Die Probanden sahen entweder eine Originalversion mit instrumentaler Musik, eine mit einem Popsong manipulierter Version oder eine Kontrollversion gänzlich ohne Ton, wobei die Musik der Originalversion den größten Fit zum Spiel aufwies. Die Ergebnisse zeigen keine Auswirkung von Musical Fit auf die Wahrnehmung und das Gefallen des Spiels. Auch auf die Wahrnehmung und Bewertung des Trailers wirkte sich der Fit nicht aus. Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten sich aber allgemeine Effekte der Musik auf die Bildwahrnehmung und das Gefallen des Trailers. Außerdem verstärkte die Musik das Ausmaß der empfundenen Gewalt.

Riske, Steffen
Kommunikationsstrategien für Nachwuchsmusiker der populären Musik - Anforderungen, Möglichkeiten und Maßnahmen für eine Kommunikation in digitalen Zeiten
2018
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In digitalen Zeiten reicht Qualität nicht, um erfolgreich zu Musik schaffen; vielmehr gilt es, kommunikativ Aufmerksamkeit zu erlangen. Daher muss Literatur zu Musikvermarktung aktualisiert und den Dynamiken des digitalen Zeitalters angepasst werden. In dieser Arbeit werden literaturgeleitet Herausforderungen der Netzwerkgesellschaft und Musikindustrie analysiert. Anschließend wird interdisziplinär aus Ansätzen des Marketing, der Unternehmenskommunikation und digitaler Kommunikation ein Rahmen entwickelt, mit dem sich Kommunikation für Nachwuchsmusiker auf normativer, strategischer und operativer Ebene umsetzen lässt. Dieses Wissen wird durch eine Expertenbefragung von fünf Nachwuchsmusiker/innen angereichert und in einen Leitfaden überführt. Anhand der sieben Schritte Zielbestimmung, Zielgruppenbestimmung, Analyse, Strategische Positionierung, Content-Strategie, Ressourcenplanung und Evaluation wird ein Vorgehen erarbeitet, welches die Entwicklung von Kommunikationsstrategien ermöglicht.

Sagen, Lara Tabea
Mit dem Mainstream gegen den Strom? Eine qualitative Inhaltsanalyse der Berichterstattung über die Band Green Day im deutschen Rolling Stone (1994-2017)
2018
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Wie wird die US-amerikanische Band Green Day in der Berichterstattung der deutschen Ausgabe des Rolling Stone musikalisch verortet? Das übergeordnete Ziel der Masterarbeit ist es, diese elementare Frage zur stilistischen Einordnung von Green Day in der Berichterstattung des Musikmagazins auf der qualitativen Forschung von Philipp Mayring basierend zu beantworten. Zum Hintergrund des Forschungsinteresses: Green Day, die als Band der lokalen kalifornischen Punkszene entsprungen ist, hat für die Produktion ihres wegweisenden Albums Dookie im Jahr 1994 einen Vertrag bei dem Major-Label Warner Music unterzeichnet. Da sich die Punkszene normalerweise offensiv gegen Kommerz und den großen Erfolg bei der breiten Masse wehrt, wurden Green Day daraufhin in der Presse von den Musikjournalisten und von den eigenen Fans kritisch betrachtet und aufgrund ihrer melodischen Variante der Punkmusik des Sellouts, also dem Verrat von Punk-Rock-Idealen sowie der Desertion zum Mainstream, beschuldigt. Besonders in der Presse gibt es seitdem Diskussionen darüber, in welchem Genre Green Day musikalisch verortet werden.

Schubert, Bruno
Eine empirische Untersuchung des Berufserfolgs von Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Medien und Musik
2018
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Medien und Musik – ein Titel, der großen Interpretationsspielraum lässt, auch wenn dahinter ein spezialisierter Masterstudiengang steht. Welche Qualifikationen und Inhalte der Studiengang vermitteln soll, lässt sich aus den Studieninformationen ableiten. Doch wie behaupten sich die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs auf dem Arbeitsmarkt? Können sie mit dem Studium beruflich erfolgreich sein? Für die Beantwortung dieser Fragen wurden mit Hilfe einer Absolventenstudie Berufseintritt, Berufstätigkeiten und Berufserfolg der Alumni untersucht. Dabei konnte eine reibungslose Arbeitsmarktintegration festgestellt werden. In ihren Berufen gehen sie häufig Kommunikationstätigkeiten in der Medien- oder Musikbranche nach. Anfänglich niedrige Ausprägungen der Berufserfolgsindikatoren steigen in den letzten Berufstätigkeiten an. Darüber hinaus bieten vielfältige Zusammenhänge zwischen Indikatoren und Prädiktoren des Berufserfolgs Anlass für weitere Forschung

 

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Zuletzt bearbeitet: 17.10.2018

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