Macht Mediennutzung sympathisch?

Eine empirische Untersuchung zur Eindrucksbildung durch Kommunikation über Genrepräferenzen

Projektleitung: Prof. Dr. Helmut Scherer
Projektmitarbeit: Teresa K. Naab, M.A.
Beteiligte (Hilfskräfte/ Studierende): Julia Niemann, B.A., Brenya Adjei, B.A.
Projektlaufzeit: 2009 – 2011
Projektinhalte: Mediennutzung kann als Ausdruck persönlichen Geschmacks interpretiert und somit dazu genutzt werden, sich einen Eindruck von einer Person zu machen. Die Studie fragt, ob und unter welchen Umständen Mediennutzung das Potenzial hat, die Sympathiebewertung über eine Person tatsächlich positiv zu beeinflussen. In einem Fragebogenexperiment bewerteten 562 Probandinnen die fiktive Studentin Anna auf Basis eines Online-Profils, in dem variierende Informationen über Annas Fernsehgenrepräferenzen gegeben wurden. Je nach kommunizierten Genrevorlieben unterscheidet sich die Sympathiezuschreibung. Die Kommunikation von Soap-Rezeption wirkt in der Gruppe der jungen, hoch gebildeten Frauen negativer als die von Politik. Sind sich Kommunikator und bewertende Person hinsichtlich ihrer Medienvorlieben unähnlich, führt dies zu einer Abwertung, was Beeindruckungsversuche durch Medien riskant erscheinen lässt.
Publikationen: Scherer, H., Naab, T. K., Niemann, J. & Adjei, B. (in Druck). Macht Mediennutzung sympathisch? Eine empirische Untersuchung zur Eindrucksbildung durch Kommunikation über Genrepräferenzen. Medien & Kommunikationswissenschaft.
Scherer, H., Naab, T. K., Adjei, B. & Niemann, J. (2010, Juni). Do not tell me what you watch, or you may risk being disliked: An experimental study on the effects of impression management. Vortrag im Rahmen der 60. Jahrestagung der International Communication Association (ICA), Mass Communication Division, 22.–26. Juni 2010, Singapur.
Scherer, H., Naab, T. K., Adjei B. & Niemann, J. (2009, Mai). Sag mir lieber nicht, was du gerne im Fernsehen siehst, vielleicht riskierst du, dass ich dich nicht mag. Eine empirische Untersuchung zur Wirkung von Impression Management. Vortrag im Rahmen der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft „Medienkultur im Wandel“, 29. April - 1. Mai 2009, Bremen.
Projektnummer: 2009_HS_TN_A
Kontakt: info@ijk.hmtm-hannover.de
Geben Sie bei Anfragen bitte die Projektnummer an.
 

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Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016

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