Deutsche Qualitätsserien ohne Quote

Warum kommen deutsche Serien beim jungen Publikum nicht an?

Projektleitung: Prof. Dr. Beate Schneider, Dr. Daniela Schlütz
Beteiligte (Hilfskräfte/ Studierende): Teilnehmende des Werkstattseminars „Deutsche Serien“ (WS 2010/11 sowie SoSe 2011)
Projektlaufzeit: Oktober 2010 – Juni 2011
Projektinhalte: „Alles, was mich interessiert, floppt.“ sagt der Drehbuchautor Orkun Ertener, verantwortlich für die ZDF-Serie ‚Kriminaldauerdienst’. Leider galt das auch für die von ihm geschriebene Serie: KDD hatte desaströse Quoten. Als das ZDF 2007 die erste Staffel der Serie ausstrahlte, überschlugen sich die Kritiker vor Begeisterung. Die Zuschauer interessierte das offenbar nicht. Dieses Schicksal teilte die ARD-Serie ‚Türkisch für Anfänger’ (ARD). Immerhin: Gute und relativ stabile Reichweiten verzeichnen ‚Der letzte Bulle’ und ‚Danni Lowinski’. Theoretisch betrachtet muss dieses Verhalten deutscher Zuschauer verwundern. Das Konzept der ‚cultural proximity‘ geht beispielsweise davon aus, dass lokale Unterhaltungsprodukte globalen generell vorgezogen werden. Für ältere Zuschauer gilt das auch durchaus (siehe ‚Der Bergdoktor‘), für jüngere aber offenbar nicht. Sie bevorzugen die global angelegten Serien US-amerikanischer Herkunft wie ‚How I met your mother‘ oder ‚Grey’s Anatomy‘. Die Studie beschäftigt sich damit, was Qualität in der Unterhaltung bedeutet und welche Kriterien zur Bewertung angelegt werden.
Projektnummer: 2010_BS_DMS_A
Kontakt: info@ijk.hmtm-hannover.de
Geben Sie bei Anfragen bitte die Projektnummer an.
 

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Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016

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