Antizipierte reziproke Effekte und die Teilnahme an Castingshows

Projektleitung: Thorsten Naab, M.A., Christine Landmeier, M.A. (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Daniela Charrier
Projektlaufzeit: Mai 2011 - Mitte 2012
Projektinhalte: Das Forschungsprojekt untersucht durch eine Befragung junger Zuschauerinnen und Zuschauern von Castingshows, ob bei Medienlaien die Bereitschaft zu einem Medienauftritt von den antizipierten Folgen medialer Berichterstattung auf Dritte beeinflusst wird.
Diese gewissermaßen antizipierten reziproken Effekte erscheinen besonders im Fall von Medienlaien plausibel, da ihnen im Gegensatz zu den Medienprofis die direkte Erfahrung mit Medienauftritten fehlt. Sie müssen stattdessen auf andere Quellen zurückgreifen, um abschätzen zu können, welche Wirkungen ein zukünftiger Medienauftritt haben könnte. Geprüft wird, inwieweit Castingshows und deren Metaberichterstattung Medienlaien helfen, sich in die Situation ihres zukünftigen Medienauftritts hineinzuversetzen und so Vorhersagen über dessen mögliche Risiken und Chancen zu machen. Mithilfe dieser Einschätzung wägen Medienlaien nicht nur ab, welches Verhalten bei einem zukünftigen Medienauftritt zu positiven oder negativen Wirkungen wie etwa Reaktionen aus dem eigenen privaten Umfeld führt, sondern auch ob sich der Medienauftritt überhaupt ‚lohnt‘.
Projektnummer: 2011_THN_CL_DC_A
Kontakt: info@ijk.hmtm-hannover.de
Geben Sie bei Anfragen bitte die Projektnummer an.
 

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Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016

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