Potenziale nutzerseitiger Selbstregulierung im Web 2.0

Zur Einstellung von Rezipienten und Laienkommunikatoren gegenüber der Meinungsfreiheit

Projektleitung: Teresa K. Naab, M.A.
Projektlaufzeit: seit 2011
Projektinhalte: Die Grenzziehung zwischen Meinungsfreiheit und anderen Grundrechten ist ein zentrales medienethisches Problem. Die Einschätzung von Rezipientinnen und Rezipienten zu diesem Thema wurde bislang jedoch kaum untersucht. Das Projekt diskutiert die Relevanz einer solchen Untersuchung, damit die Kommunikationswissenschaft ihre Aufgabe als Beobachter und Perspektivgeber wahrnehmen und zukünftige Entwicklungen antizipieren kann. Gerade der Wandel der Medienumgebung verleiht dieser Betrachtung aktuelle Bedeutsamkeit: Merkmale des Social Webs wie vereinfachter Zugang, höhere Anonymität, weniger institutionalisierte Kontrollstrukturen und rechtliche Besonderheiten dürften sich sowohl auf Meinungsäußerungen als auch auf die Einschätzung derer Zulässigkeit durch die Rezipienten – und im Falle von user generated content auch Produzenten – auswirken. Eine standardisierte Erhebung der Einstellung der Rezipienten und Laienkommunikatoren gegenüber der Meinungsfreiheit wird derzeit vorbereitet, um die Potenziale nutzerseitiger Selbstregulierung im Internet auszuloten.
Publikationen: Naab, T. K. (2011, Juni). Die Sicht der Rezipienten auf die Freiheit zur Meinungsäußerung. Vortrag im Rahmen der 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft „Theoretisch praktisch!?“, 1.-3. Juni 2011, Dortmund.
Projektnummer: 2011_TKN_A
Kontakt: info@ijk.hmtm-hannover.de
Geben Sie bei Anfragen bitte die Projektnummer an.
 

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Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016

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