Wirkungen von Naturdokumentationen auf das Publikum

Projektleitung: Prof. Dr. Christoph Klimmt
Projektpartner: Arthur Raney, Florida State University (USA)
Projektlaufzeit: Seit 01/2019
Projektinhalte:

Naturdokumentationen gehören traditionell zu den beliebtesten TV-Formaten. Über ihre unterhaltenden und persuasiven Wirkungen ist demgegenüber wenig bekannt. Ausgehend von Konzepten der medialen Unterhaltungsforschung (hedonisches und eudaimonisches Unterhaltungserleben) sowie der Umweltpsychologie (Modelle zur Wirkung realer Naturerfahrungen) prüfen Experimente, welche Effekte charakteristisch für dieses TV-Genre sind. Neben der unmittelbaren Rezeptionserfahrung sind auch Folgewirkungen im Bereich der Umweltschutzmotivation, aber auch der Induktion von Reiseinteressen (nämlich der Motivation, die dargestellten Naturschauplätze zu besuchen, was potenziell umweltschädigendes Verhalten darstellen würde) von Interesse. Erste Ergebnisse werden auf der DGPuK-Fachgruppentagung „Rezeptions- und Wirkungsforschung“ in Würzburg vorgestellt (Januar 2020); für das Jahr 2020 stehen eine Replikationsstudie beim US-amerikanischen Partner sowie weitere Publikationsschritte auf dem Arbeitsplan. Beteiligt sind am IJK Anna Freytag, Daniel Possler sowie die MA-Studierenden Nico Spreen und Jacqueline Goslar. Die BA-Studentin Julia Zablotny hat an der Herstellung der experimentellen Medienstimuli (Naturdoku-Auszüge) mitgewirkt.

Projektnummer: 2019_CK_C
Kontakt: info@ijk.hmtm-hannover.de
Geben Sie bei Anfragen bitte die Projektnummer an.
 

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Zuletzt bearbeitet: 13.01.2020

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