Aktivitäten des IJK zur Corona-Pandemie

Auf dieser Seite finden Sie alle Aktivitäten des IJK zur Corona-Pandemie.
Wir möchten Ihnen sowohl einen Überblick über unsere aktuellen Forschungsprojekte zu diesem Thema geben als auch über Interviews und Artikel von und mit Mitarbeitenden des Instituts informieren.

Forschungsprojekte

Chöre in Zeiten von Corona – Chancen von digitalen Choraktivitäten
Von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie sind auch Chöre betroffen. Da durch das beim Singen verbreitete Aerosol ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, wird das gemeinsame Singen zu einer risikoreichen Aktivität und ist damit aktuell nicht möglich. Mit einer Befragungsstudie geht dieses Projekt der Frage nach, wie es Chormitgliedern in Zeiten von Corona geht und welche digitalen Kommunikationswege und Choraktivitäten Chöre in Deutschland nutzen, um in Kontakt zu bleiben. >>Mehr Informationen zum Projekt

Informationshandeln und Wohlbefinden in Zeiten der Corona-Pandemie
Die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus und die damit verbundenen rechtlichen Einschränkungen haben den Alltag vieler Menschen grundlegend verändert. In einem aktuellen Forschungsprojekt gehen wir daher der Frage nach, inwiefern sich das Informationshandeln von Menschen durch die Pandemie verändert hat und welche Auswirkung das individuelle Kommunikationsverhalten auf das psychische Wohlbefinden hat. >>Mehr Informationen zum Projekt

Mobile Corona-Teststationen für systemrelevante Branchen in Niedersachsen (Teilprojekt „MCA-Response“)
In einem am [HC]² angesiedelten Projekt werden in drei Längsschnittstudien die Einstellungen, Erfahrungen und die Bewertung der Informationslage aus Sicht von an mobilen Teststationen auf das neuartige Coronavirus getesteten Personen erfragt und mit den Wahrnehmungen und Einschätzungen der Bevölkerung in Niedersachsen verglichen. Darüber hinaus wird die Medienberichterstattung über Tests auf Sars-CoV-2 im Pandemieverlauf analysiert. Das Vorhaben wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt.
>>Mehr Informationen zum Projekt

Researching Corona (Music-)Network-Strategies and Experiences
Die Absage großer Veranstaltungen und Festivals im Zuge der Corona-Pandemie zieht viele Veränderungen nach sich. Im Zuge dieser„Krise“ sind (Musik-)Netzwerke mit akuten wirtschaftlichen Folgen konfrontiert, sodass sich ihre Arbeit noch stärker als bisher in den digitalen Raum verlagert. Vor diesem Hintergrund erforscht Prof. Dr. Carsten Winter in Kooperation mit dem kreHtiv Netzwerk Hannover e.v., Startup Mannheim, der Berlin Music Commission eG sowie der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V. aktuelle Corona-Netzwerk-Erfahrungen und erarbeitet Netzwerk-Strategien und Empfehlungen zur (Weiter-)Entwicklung von Netzwerken und Netzwerk-Co-Organisator*innen. >>Mehr Informationen zum Projekt

Soziale Normen im alltäglichen Umgang mit den Konsequenzen der Corona-Krise – Eine Längsschnittuntersuchung
Die Corona-Pandemie hat Regierungen auf der ganzen Welt dazu veranlasst, die Ausbreitung des Virus durch die Ergreifung unterschiedlicher Maßnahmen zu verlangsamen. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich ein aktuelles Projekt mit der Frage, wie Menschen in Deutschland mit der Beschränkungen sozialer Kontakte umgehen und inwiefern ihr Distanzierungsverhalten im Zeitverlauf durch Medienberichterstattung, Kommunikation mit Familienmitgliedern und Freunden und wahrgenommene soziale Normen beeinflusst wird. Um die Annahmen über Wirkungszusammenhänge und zeitliche Veränderungen zu überprüfen, wurde über vier Zeitpunkte eine wöchentliche Panelbefragung durchgeführt. >>Mehr Informationen zum Projekt

Stress² - Die Auswirkung von chronischem und akutem Stress durch die Corona-Pandemie auf unachtsame Smartphonenutzung
Sei es das Homeoffice mit Kleinkindern, Existenzängste oder gesundheitliche Sorgen um sich selbst oder andere - die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sorgt bei vielen Menschen für akuten Stress. Mit diesem Projekt wollen wir die Wechselwirkung von chronischem „Lebensstress“ und akutem Stress während der Coronapandemie auf unachtsamte Smartphonenutzung untersuchen. Indem die moderierende Wirkung von sozialer Unterstützung sowie von Achtsamkeitspraktiken auf diese Beziehung berücksichtigt wird, soll untersucht werden, unter welchen Umständen chronischer Stress unachtsames Smartphone-Nutzungsverhalten auslösen kann. >>Mehr Informationen zum Projekt

Artikel und Interviews

Corona und die Wissenschaft: Fünf Monate Berichterstattung über die „Corona-Toten“ – vom geringen Nachrichtenwert des anonymen Sterbens
29.06.2020 - Prof. Dr. Christoph Klimmt diskutiert in einem aktuellen Beitrag den Umgang der Medien mit den Todeszahlen während der Corona-Pandemie. >>Link zum Beitrag

Corona und die Wissenschaft: Zahlen in Zeiten von Corona
27.04.2020 - Prof. Dr. Christoph Klimmt und Prof. Dr. Helmut Scherer haben sich mit der Berichterstattung der Medien in Zeiten von Corona beschäftigt. In ihrem Beitrag erklären sie, warum der aktuelle Umgang der Medien mit Fallzahlen des Corona-Virus problematisch ist und welche Alternativen sie für die Handhabung des Themas vorschlagen. >>Link zum Beitrag

Interview zu Maskenpflicht mit Eva Baumann
27.04.2020 - Passend zur Einführung der Maskenpflicht sprach die Direktorin des IJK Prof. Dr. Eva Baumann mit dem evangelischen Pressedienst über die Rolle von Kommunikation bei der Verhaltensänderung und Akzeptanz von Schutzmasken. >>Link zum Interview

Eva Baumann im Interview zur Corona-Pandemie
21.04.2020 - Prof. Dr. Eva Baumann kommentiert im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung die neusten Umfrageergebnisse der wöchentlichen COSMO-Studie. Sie unterstreicht: "Viele Menschen kompensieren die soziale Isolation durch Kommunikation und Austausch, auch über digitale Medien. Insgesamt ist die Mediennutzung drastisch gestiegen. Den regionalen Tageszeitungen kann durch lokale Nähe einerseits und die Einordnung des großen Ganzen andererseits hier eine wichtige Orientierungsfunktion zukommen." >>Link zum Interview

Eva Baumann nimmt Stellung zur aktuellen Welle der COSMO-Studie
03.04.2020 - IJK-Direktorin Prof. Dr. Eva Baumann diskutiert in ihrem Statement zur vierten Welle der COSMO-Studie unterschiedliche Faktoren, die das Gesundheitsverhalten von Menschen beeinflussen und vor welche Herausforderungen uns dies in der Risikokommunikation stellt. Sie betont, dass man das Schutzverhalten nur dann nachhaltig beeinflussen kann, wenn "Verständnis und Akzeptanz der Botschaften sowie Vertrauen in die Inhalte und Quellen" gegeben sind und dass es auch im Kontext der Corona-Krise keine "One-size-fits-all-Kommunikationsstrategie gibt." >>Link zum vollständigen Statement

Elena Link im Interview zur Gesundheitskommunikation zur Corona-Pandemie
30.03.2020 - IJK-Mitarbeiterin Dr. Elena Link erklärt im Interview, was Gesundheitskommunikation ausmacht, welche Quellen auf uns vertrauenswürdig wirken und was wir von Christian Drosten lernen können. >>Link zum Interview

Corona und die Wissenschaft: Das Problem der Nicht-Repräsentativität der bestätigten Infektionen
23.04.2020 - Prof. Dr. Christoph Klimmt teilt Überlegungen, warum Repräsentativstichproben zur Einschätzung und Eindämmung der Corona-Pandemie seiner Meinung nach unbedingt notwendig sind. >>Link zum Beitrag

 

Meldungen Alle

Zuletzt bearbeitet: 29.06.2020

Zum Seitenanfang