[HC]²-Projektarchiv

Ernährungs-Docs

Mit der Sendung „Die Ernährungs-Docs“ hat der NDR im Juli 2016 ein sehr erfolgreiches Format  gelauncht, das Informationen und Tipps zu Ernährungsfragen in unterschiedlichsten Medienformaten zur Verfügung stellt. Die Sendung kombiniert  Dokumentations-, Ratgeber- und Doku-Soap-Elemente und stellt die Geschichten einzelner Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt, die unter unterschiedlichsten Krankheiten und Beschwerden leiden. Diese werden von drei auf das Thema Ernährung spezialisierten Ärzten und Ärztinnen beraten und begleitet.

Das Kooperationsprojekt mit der Medienforschung des NDR verfolgt die Zielsetzung mittels einer Online-Befragung der Nutzerinnen und Nutzer des Formats „Die Ernährungs-Docs“ zu ermitteln, welche Eigenschaften des Formates dieses so erfolgreich machen, welche Personengruppen dadurch besonders gut und über welche Angebote angesprochen werden können. Zudem untersucht es, wie die Vermittlungspotenziale aussehen und zu bewerten sind. 

Mehr Infos unter ndr.de.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann, Elena Link

Projektlaufzeit: 2017 - 2018

Biofabrication for NIFE

Im Projekt Biofabrication for NIFE begleiten wir die Entwicklung von personalisierten Implantaten aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation der drei großen Hannoveraner Hochschulen (MHH, LUH und HMTMH) unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Meike Stiesch (MHH). Wir interessieren uns dabei zum einen für das öffentlich vermittelte Bild von innovativen Medizinprodukten und den in den Medien geführten Chancen- und Risiken-Diskurs beispielsweise über verschiedene Arten von Implantaten. Nähere Erkenntnisse liefern zwei durchgeführte standardisierte Medieninhaltsanalysen der deutschen Berichterstattung in Qualitätszeitungen sowie Nachrichtenmagazinen. Zum anderen stellt auch die medial vermittelte Meinungsbildung der Laien-Öffentlichkeit zu kontroversen Fachthemen eine relevante Fragestellung innerhalb des Projektes dar, die wir in Form von zwei Befragungen mit experimentellem Design am Beispiel der Meinungsbildung über medizinische Tierversuche näher untersucht haben. Die Ergebnisse der Studien fließen dabei auch in die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie für das Projekt und die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ein.

Das Kooperationsprojekt wird vom Land Niedersachen und der Volkswagen Stiftung gefördert.

» Ansprechpartner am IJK: Christoph Klimmt, Elena Link, Sophie Bruns

Projektlaufzeit: 2013 - 2018

Evaluation von Informationsmaterialien zum Thema Arthrose

Im Auftrag der Stiftung Gesundheitswissen evaluieren wir die Wahrnehmung, Bewertung und Vermittlungspotenziale unterschiedlicher Informationsmaterialien wie Videoformate und Infografiken zur Vermittlung von Basiswissen über Arthrose an die breite Bevölkerung. Ziel einer großangelegten Befragung ist es dabei auch die Informationsbedarfe unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen zu ermitteln und Optimierungspotenziale für künftige Formatentwicklungen und -anforderungen abzuleiten. Wir unterstützen damit die Stiftung in ihrem Ziel „Menschen zu ermutigen, zum Mitgestalter Ihrer Gesundheit zu werden.“

Projektlaufzeit: 2017 - 2018

Peer-Kommunikation im Kontext von Verkehrssicherheit

Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen bast gehen wir der Bedeutung sozialer Einflüsse und insbesondere von Peers für verkehrssicherheitsrelevante motivationale und lebensstilbezogene Eigenschaften sowie das Fahrverhalten junger Fahrerinnen und -fahrer auf den Grund. Hierfür werden in einer persönlich-mündlichen Befragung die Daten einer für 18- bis 24-Jährige repräsentativen Stichprobe in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach erhoben. Die Befunde werden in Empfehlungen für die Optimierung der strategischen Verkehrssicherheitskommunikation für die junge Zielgruppe münden.

» Ansprechpartner im IJK: Eva Baumann, Sarah Geber, Christoph Klimmt, Fabian Czerwinski

Projektlaufzeit: 12/2015 - 08/2017

Framing psychischer Gesundheit

Die Prävention seelischer Erkrankungen gehört zu den drängenden Herausforderungen des Gesundheitssystems. Als Kooperationspartner der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“ geht ein interdisziplinäres Konsortium der Frage nach, wie die seelische Gesundheitsversorgung in der Pfalz nachhaltig verbessert werden kann. Ziel ist es, Resilienz als Widerstandskraft bzw. Fähigkeit, mit Veränderungen, Höhen und Tiefen des Lebens gut umzugehen, zu stärken. Die Initiative verfolgt dabei einen sozialökologischen Ansatz, der Prävention nicht nur auf individueller Ebene, sondern auch im privaten Setting, auf organisationaler Ebene in der Arbeitswelt sowie auf kommunaler Ebene verfolgt. Ein wichtiger Bestandteil der Initiative ist ein Kommunikationsansatz, der im Zuge eines systematischen Re-Framing-Prozesses ein neues Verständnis von seelischer Gesundheit auf den verschiedenen Ebenen initiieren will. Das Framing-Projekt wird in Kooperation mit dem FrameWorks Institute, einem U.S.-amerikanischen Forschungsinstitut, realisiert. Die Initiative wurde vom Geschäftsführer des Pfalzklinikums, Paul Bomke, gegründet und wird am Pfalzklinikum koordiniert.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann, Mareike Schwepe, Kristina Vortmann

Projektlaufzeit: 2016 - 2018

Angehörige in der Klinikkommunikation

In einem Forschungsprojekt mit der Agentur lege artis aus Münster wollen wir untersuchen, welche Rolle Angehörige in der strategischen Kommunikation von somatischen und psychiatrischen Kliniken spielen. Dazu werden wir u. a. Interviews mit den Kommunikationsverantwortlichen der Klinik durchführen. Ziel ist die Erarbeitung eines Überblicks über Kommunikationsangebote und -formen für Angehörige in verschiedenen klinischen Settings.

» Ansprechpartner am IJK: Dr. Doreen Reifegerste

Projektlaufzeit: 07/2017 - 03/2018

Mediatisierung Mobil

Der mediatisierte Lebenswandel geht einher mit einer ständigen Nutzung von Onlineinhalten und Verbundenheit mit anderen Nichtanwesenden. In verschiedenen Projekten werden diese Phänomene untersucht, sowohl welche Faktoren auf individueller und sozialer Ebene zu einer „permanenten Verbundenheit“ beitragen als auch welche Folgen damit verbunden sind.

So wurde beispielsweise gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Mannheim in dem Projekt „Mediatisierung Mobil“ für die Landeszentrale für Medien NRW untersucht, wie Kinder und Jugendliche mit dem Handy und mobilen Internet umgehen, was eine funktionale vs. dysfunktionale Nutzung beeinflusst und welche Rolle Eltern und Freunde für das Handyverhalten spielen. Dazu wurden Gruppendiskussionen mit natürlichen Peergruppen durchgeführt sowie Kinder bzw. Jugendliche und ihre Eltern sowohl qualitativ als auch quantitativ befragt.

» Ansprechpartner am IJK: Dorothée Hefner, Christoph Klimmt

Projektlaufzeit: 2012 - 2015

Interventionsprogramm zur Verbesserung der Früherkennung von Mundkrebs

Mit dem Ziel, die Früherkennung von Tumoren der Mundhöhle zu verbessern, sind wir an einer einjährigen Machbarkeitsstudie beteiligt. In diesem Projekt erarbeitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eine umfassende Interventionsstrategie, die sich an niedergelassene Zahnärzte in Schleswig-Holstein richtet und in der u. a. Informations- und Schulungsmaterialien zur Früherkennung für Zahnärzte optimiert werden sollen. Zudem wird ein Konzept für die Dokumentation und Evaluation einer zahnärztlichen Untersuchungsmethodik zur Früherkennung dieses Tumors entwickelt und getestet. Das Projekt wird von Prof. Dr. Katrin Hertrampf, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, geleitet und von der Damp Stiftung gefördert.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann, Stefanie Wahl, Jonas Bodenhöfer

Projektlaufzeit: 07/2015 - 08/2016

Social Support in der Schwangerschafts-Community

Die Lebensphasen des Kinderwunsches, der Schwangerschaft, der Geburt und der Elternschaft sind geprägt von Unsicherheiten und Entscheidungssituationen, in denen Informationen und der Austausch mit Gleichgesinnten Unterstützung beim Abbau von Unsicherheit liefern können. Aufbauend auf einer Analyse der Beiträge in der Online-Community urbia.de sowie einer Befragung der Nutzerinnen gehen wir der Frage nach, welche Informationsquellen zum Thema Schwangerschaft genutzt werden und welche Funktionen die Online-Community im Hinblick auf die Überwindung von Unsicherheit und soziale Unterstützung im Kontext der Schwangerschaft erfüllen kann. Das Projekt wird in Kooperation mit urbia und in Zusammenarbeit mit Hannah Früh, Universität Fribourg durchgeführt.

» Ansprechpartner am IJK: Elena Link, Eva Baumann

Projektlaufzeit: 2012 - 2017

Mammographie in den Medien („MeMa“)

In diesem Projekt gehen wir der Frage nach, welche Rolle die Massenmedien für die Entstehung handlungsleitender Vorstellungen über Brustkrebs und die Entscheidung für oder gegen die Teilnahme am Mammographie-Screening-Programm spielen könnten. Um dies beurteilen zu können, ist zunächst eine differenzierte Beschreibung und Analyse der medialen Berichterstattung elementar. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Durchführung einer standardisierten Medieninhaltsanalyse zum Thema Brustkrebsfrüherkennung in der Presse. Das Projekt wird – teilweise im Rahmen eines Masterseminars – in Kooperation mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld durchgeführt.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann, Anja Dittrich

Projektlaufzeit: 2015 - 2016

Quantified Self: Nutzung und Wirkung von Gesundheits-Apps

Ziel unserer Studie zur Nutzung von Gesundheits-Apps ist es herauszufinden, wie Nutzerinnen und Nutzer gesundheitsbezogene Smartphone-Apps, mit denen man z. B. sportliche Aktivitäten oder das Ernährungsverhalten aufzeichnen kann, im Alltag verwenden und wie sich dies im Verlauf von drei Monaten verändert. Am Beispiel der App dacadoo gehen wir der Frage nach, was die User zur Nutzung eines solchen Tools motiviert, welche Elemente einer solchen App sie praktisch und gut finden und was sie womöglich sogar störend finden. Zudem gehen wir der Frage nach, wie sich die Nutzung einer solchen App im Zeitverlauf auf das Gesundheitsverhalten und Wohlbefinden auswirkt.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann

Projektlaufzeit: 2015 - 2016

Transfer pflegerelevanten Wissens

Im Auftrag der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) beschäftigen wir uns mit der Frage, wie pflegerelevantes Wissen für unterschiedliche Zielgruppen jeweils bestmöglich zu übersetzen, aufzubereiten und zugänglich bzw. auffindbar zu machen ist. Dies erfolgt im Rahmen einer systematischen Aufarbeitung des vorhandenen wissenschaftlichen und kommunikationspraktischen Forschungsstandes zur Vermittlung pflegerelevanten Wissens. Ziel ist die Erarbeitung eines praxisnahen Methodenpapiers mit Empfehlungen für eine systematische Vorgehensweise in der Planung und Umsetzung der strategischen Kommunikation und des Transfers pflegerelevanten Wissens.

» Ansprechpartner im IJK: Eva Baumann

Projektlaufzeit: 03/2017 - 06/2017

Neuro-Enhancement in der Bildungs- und Arbeitswelt

Medikamente, die ursprünglich zur Behandlung von Krankheiten entwickelt wurden, werden auch zur Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit von Gesunden eingesetzt. Dies wirft zahlreiche ethische, rechtliche und soziale Fragen auf, vor allem weil die Wirkungen und Risiken zum großen Teil noch völlig unklar sind. In einem vom BMBF geförderten Diskursprojekt erforschen wir, welche medizinischen und ethischen Frames Journalisten verwenden, um über die Leistungssteigerung des menschlichen Gehirns („Hirndoping“) zu berichten. Das Projekt wird von Prof. Dr. Nicola Erny, Hochschule Darmstadt geleitet.

» Ansprechpartner am IJK: Doreen Reifegerste

Projektlaufzeit: 04/2015 - 03/2016

Präventionskampagne zur Aufklärung über Mundkrebs in Schleswig-Holstein

Obwohl Tumore der Mundhöhle und des Rachenraumes mit etwa 13.000 jährlichen Neudiagnosen in Deutschland vergleichsweise häufig auftreten und die 5-Jahres-Überlebensrate eher niedrig ist, ist die Bekanntheit dieser Krebsart in der Bevölkerung sehr gering. Studien verweisen auf ein erhebliches Informationsdefizit hinsichtlich der Existenz, der Symptome, der Risikofaktoren und der Präventionsmöglichkeiten bei diesem Tumor. Basierend auf den Ergebnissen einer für Schleswig-Holstein repräsentativen Studie wurde eine Aufklärungskampagne mit umfassender wissenschaftlicher Begleitevaluation in Schleswig-Holstein als Modellprojekt für Deutschland konzipiert. Der Kampagnenzeitraum erstreckte sich von April 2012 bis Dezember 2014. Settingbezogene und interpersonale Kommunikation wurde eng mit (massen-)medialen Kommunikationswegen verzahnt. Das Projekt wird von Prof. Dr. Katrin Hertrampf, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, geleitet und von der Friede Springer Stiftung gefördert.

» Ansprechpartner am IJK: Eva Baumann, Stefanie Wahl, Jonas Bodenhöfer

Projektlaufzeit: 2012 - 2016

 

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Zuletzt bearbeitet: 04.02.2019

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