Promotionsprogramm ChEG

Im Rahmen des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Promotionsprogramms „Chronische Erkrankungen und Gesundheitskompetenz (ChEG)“ hat das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover 12 Promotionsstipendien (36 Monate) an exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben.

Wir freuen uns sehr, dass Jacqueline Posselt seit dem 1. April 2020 als Stipendiatin die gesundheitskommunikationswissenschaftliche Forschung am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung bereichert.

In Ihrem Dissertationsprojekt widmet sie sich digitale Gesundheitsanwendungen für psychische Erkrankungen in der hausärztlichen Versorgung. Die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland ist unter anderem von langen Wartezeiten auf Behandlungsplätze gekennzeichnet. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) bieten eine Chance, Wartezeiten zu überbrücken und Versorgungslücken für Patient*innen zu verringern. Gleichzeitig handelt es sich um komplexe und interaktive Interventionen, die von den Anwender*innen sowohl Gesundheits- als auch Digitalkompetenz erfordern. Die Ziele des Promotionsprojektes bestehen darin zu ermitteln, welche Rolle die Einschätzung der digitalen Gesundheitskompetenz durch Primärversorgende bei der Verordnung von DiGA zukommt und wie sich Erkrankte ermächtigt fühlen mit DiGA umzugehen.

 

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Das Promotionsprogramm ChEG wird von der Medizinischen Hochschule Hannover in Kooperation mit der Universität Bielefeld, der Pädagogischen Hochschule Freiburg, der Universität Hildesheim und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, durchgeführt. Mehr Informationen zum Promotionsprogramm finden sich auf der Website der MHH.

 

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Zuletzt bearbeitet: 24.01.2022

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