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Samstag, 04.09.2010 12:06 - Alter: 9 Jahre

Studie zum Image Hannovers in der Presse

Studierende des IJK haben innerhalb eines Methodenseminars unter Leitung von Dr. Daniela Schlütz eine Langzeitstudie zum Image Hannovers in der deutschen Presse durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde die auf Hannover bezogene Berichterstattung fünf überregionaler Tageszeitungen, die innerhalb der letzten 10 Jahre veröffentlicht wurde, analysiert. Insgesamt zeigt sich im Rahmen der Analysen, dass das Image der niedersächsischen Landeshauptstatt besser ist als gemeinhin gedacht: Insgesamt wird Hannover in knapp einem Drittel aller Beiträge positiv dargestellt, während in 23 Prozent der Beiträge unterm Strich ein eher negatives Bild von Hannover gezeichnet wird. Häufig wird ein "Negativ-Mythos" in der Berichterstattung beschrieben (in 4 von 10 Beiträgen), in dem der Stadt eine geringe Attraktivität unterstellt wird. Dieses Muster wird aber in der Berichterstattung zumeist durch die Image-Facette "Liebe auf den zweiten Blick" aufgehoben, die in 27 Prozent der Beiträge Hannover in einem positiven Licht erscheinen lässt. Darüber hinaus sind auch die Facetten „Kulturstadt“ und „zentraler Wirtschaftsstandort“ überwiegend positiv konnotiert und konstant in der Berichterstattung vertreten. Die negative Facette der Landeshauptstadt verschwindet jedoch nie ganz aus der Berichterstattung.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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