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Dienstag, 06.03.2012 18:56 - Alter: 8 Jahre

Bundesanstalt für Straßenwesen beauftragt IJK mit Studie

Die Bundesanstalt für Straßenwesen hat das IJK mit einer Studie zur Risikokommunikation für junge Verkehrsteilnehmer/innen beauftragt. Da Fahranfängerinnen und -anfänger ein deutlich höheres Unfallrisiko aufweisen ältere Autofahrer/innen, gilt es, junge Leute frühzeitig mit Risikokommunikation zum Thema Straßenverkehrssicherheit zu erreichen. Um das Wissen und Problembewusstsein dieser Zielgruppe zu verbessern, werden Dr. Eva Baumann und Prof. Dr. Christoph Klimmt von März bis Dezember 2012 im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) der Frage nachgehen, wie künftige und junge Autofahrer/innen mit verkehrssicherheitsrelevanten Botschaften am besten erreicht werden können. Im Zentrum des Forschungsprojektes steht eine groß angelegte repräsentative Befragung von 15- bis 25-jährigen, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach realisiert wird. In einem mehrdimensionalen Forschungsansatz werden Persönlichkeitsmerkmale, Lebensstil und Risikoprofile der jungen Leute mit ihren Mediennutzungsstilen und Kommunikationspräferenzen in Verbindung gesetzt. Auf dieser Grundlage können die Voraussetzungen erfolgreicher Risikokommunikation geklärt und geeignete Handlungsempfehlungen formuliert werden.

Die Studie schließt an ein Forschungsprojekt an, das Eva Baumann und Christoph Klimmt im vergangenen Jahr im Auftrag der BASt im Rahmen des EU-Projekts DRUID realisiert haben. In diesem Projekt wurde eruiert, wie und über welche Kanäle junge Menschen mit präventiven Botschaften zur Straßenverkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen und/oder Medikamenten angesprochen werden können.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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