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Dienstag, 25.11.2014 14:00 - Alter: 5 Jahre

IJK mit fünf Fachvorträgen auf ECREA vertreten

Vom 12. bis 15. November 2014 fand in Lissabon (Portugal) die 5th. European Communication Conference statt. Das IJK war mit fünf Fachbeiträgen aus unterschiedlichsten Forschungsfeldern vertreten.

Katharina Emde, M.A., Elena Link, M.A. und Prof. Dr. Christoph Klimmt präsentierten im Vortrag „Communicating Animal Experimentation: Effects of Animal Images and Expert Statements on News Audience Attitudes” eine Experimentalstudie zur Einstellungsbildung am Beispiel der Kontroverse zu Tierversuchen. Untersucht wurde wie sich bestimmte visuelle Darstellungen sowie Stellungnahmen von Experten auf die Wahrnehmung von Tierversuchen auswirken.

Elena Link, M.A., Dr. Eva Baumann und Dr. Hannah Früh setzten sich in Ihrem Vortrag „Informational and Social Support in Online Communities: The Case of Pregnancy Experience“ mit der Nutzung von Online-Foren durch Schwangere auseinander. Sie konnten zeigen, dass der Austausch von Informationen die wichtigste unterstützende Funktion der Laien-Kommunikation darstellt und ein gewisses Maß an Offenheit erfordert.

Prof. Dr. Christoph Klimmt, Sarah Geber, M.A. und Alexandra Sowka, M.A. präsentierten gemeinsam mit Dr. Eva Baumann, Corinna Oschatz, M.A., Michael Sülflow, M.A. und Prof. Dr. Marcus Maurer den Vortrag „Road Safety Campaigns and Driver Attitudes towards Safe Driving: The Case Of Germany, 2008-2013“. Der Vortrag war aus dem Forschungsprojekt „Evaluation der Kampagnenfortsetzung ‚Runter vom Gas‘“ hervorgegangen. Untersucht wurde, welche Effekte die Kampagne auf das Fahrverhalten unterschiedlicher Risikogruppen hat. Der Schwerpunkt lag hierbei auf dem Vergleich der repräsentativen Umfragen aus den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2013.

Wie in den vergangenen Jahren waren auch zwei IJK-Absolventen mit ihren Abschlussarbeiten auf der ECREA vertreten: Jacqueline Gusmag, M.A. stellte zusammen mit Prof. Dr. Scherer und Dr. Daniela Schlütz im Beitrag „I think I’m definitely a Carrie at Heart”: Satc, Girls and Identity Formation” eine qualitative Interviewstudie zur Bedeutung der Serienformate „Girls“ und „Sex and the City“ für die Identitätskonstruktion und Reflexion der eigenen sozialen Rolle junger Frauen vor. Basierend auf einer empirischen Sekundäranalyse von Daten aus 126 Ländern beschäftigt sich der Vortrag „The Media’s Impact on Reducing Corruption - A Cross-National Analysis” von Dr. Teresa Naab, Christopher Starke, M.A. und Prof. Dr. Helmut Scherer mit dem Einfluss der Pressefreiheit und der Mediennutzung auf die Regierungsführung.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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