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Montag, 16.02.2015 10:00 - Alter: 5 Jahre

IJK sucht Teilnehmer für Studie zum Patienten-Arzt-Verhältnis

Wer unter Herz-, Hüft- oder Knieproblemen leidet, auf den kommen oft eine ganze Menge wichtiger Fragen zu: von der Wahl des behandelnden Arztes bis zur Entscheidung für oder gegen einen Eingriff. Doch woher kommen nützliche Informationen, die dem Patienten helfen, schwierige Fragen zu beantworten und wichtige Entscheidungen zu treffen? Welche Rolle spielt das Verhältnis des Patienten zu seinem behandelnden Arzt?

Ein Forschungsteam am IJK rund um Professor Dr. Christoph Klimmt und Elena Link beschäftigt sich intensiver mit diesen Fragen in der Studie „Woher bekommen Sie guten Rat?“. Hierzu sucht das Team derzeit betroffene Patienten und wichtige Bezugspersonen derer. „Wir sind auf der Suche nach Patienten, die innerhalb der vergangenen zwei Jahre ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk oder einen Herzschrittmacher bzw. Defibrillator erhalten haben“, erklärt Projektleiterin Elena Link. Aber auch Betroffene, denen eine solche Operation noch bevorsteht, würden für die Studie gebraucht. „Zusätzlich wollen wir gerne mit Menschen sprechen, die den Patienten im Zuge der Erkrankung unterstützt haben. Das können die Partnerin oder der Partner sein, aber auch Angehörige oder eine Freundin bzw. ein Freund.“

Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, wie sich Menschen, die ein Implantat (Hüft- oder Kniegelenk bzw. Herzschrittmacher) erhalten, informieren und woher hilfreiche Informationen kommen. Das Team verspricht sich wertvolle Hinweise, mit denen die Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten, Kliniken und den Herstellern von Implantaten verbessert werden kann. Und auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie lohnt sich der Einsatz: Als Dankeschön erhalten sie jeweils 25 Euro!
Weitere Informationen finden sie hier.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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