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Dienstag, 02.06.2015 13:07 - Alter: 4 Jahre

IJK mit 6 Vorträgen auf der ICA Konferenz

Vom 21.05. bis 25.05. fand die diesjährige Konferenz der International Communication Association (ICA) in San Juan, Puerto Rico, statt. Für das IJK besuchten Prof. Dr. Christoph Klimmt, Dr. Dorothée Hefner, Katharina Emde, M.A., Elena Link, M.A. und Daniel Possler, M.A. die Konferenz. Sie stellten insgesamt sechs Vorträge in Puerto Rico vor:

Elena Link, M.A. und Prof. Dr. Eva Baumann präsentieren gemeinsam mit Dr. Hannah Früh den Vortrag „Online-Discourses about Pregnancy: Privacy as a 'Price' for Informational and Social Support?“. Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Preisgabe privater Informationen in Online-Foren durch Schwangere, konnte sie zeigen, dass die Nutzerinnen eher restriktiv mit privaten Details und Angaben umgehen und ein bestimmter Grad an Offenheit nur im Austausch für konkrete Informationen notwendig erscheint.

Die Beziehung von Video-Spielern und ihren digitalen Avataren stand im Fokus des Vortrags „Human and Digital Bodies Becoming One and Going Apart: Differences and Situation Dynamics in Player-Avatar Relations“ von Daniel Possler, M.A., Prof. Dr. Christoph Klimmt, Natascha N. Carnol, B.A., Lennart Grote, B.A., Nina Scharfenberg, B.A., Ina Weber, B.A. und Prof. Dr. Arthur A. Raney (Florida State University). In einer qualitativen Untersuchung konnten sie verschiedene Formen von emotionalen Bindungen von Video-Spielern zu ihren Avataren identifizieren.

Dr. des. Alexandra Sowka, Prof. Dr. Christoph Klimmt, Dr. Dorothée Hefner und Daniel Possler, M.A. stellten im Vortrag „The measurement of media literacy: Development and testing of an empirical test instrument“ ein Test-Instrument zur Messung von Medienkritikfähigkeit vor – einem Teilbereich von Medienkompetenz. Neben der Testentwicklung präsentierte der Vortrag auch drei Studien zur Evaluation der Validität des Instruments.

Schützt das Bewusstsein über problematische Umgangsformen mit dem Handy davor, sich entsprechend dysfunktional zu verhalten? Dieser Frage gingen Dr. des. Alexandra Sowka, Dr. Dorothée Hefner und Prof. Dr. Christoph Klimmt in ihrem Vortrag „Does Media Literacy Make the Difference Between Young People’s Harmless and Harmful Smartphone Use?“ nach und präsentierten das Ergebnis, dass Problembewusstsein zwar ein wenig vor problematischer Smartphonenutzung schützt, Selbstregulationsfähigkeiten und bewusste und achtsame Handynutzung allerdings relevantere Einflussfaktoren sind.

Im Vortrag „To control or not to control – that is the question: The influence of time spent with the mobile phone and perceived control over usage on well-being“ beschäftigten sich Dr. Dorothée Hefner, Dr. des. Alexandra Sowka und Daniel Possler, M.A. ebenfalls mit der problematischen Nutzung von Handys. Sie konnten zeigen, dass die permanente Handy-Nutzung vor allem dann Stress erzeugt und die Lebenszufriedenheit sowie die Leistung in der Schule mindert, wenn Jugendliche das Gefühl haben, die Kontrolle über die Handy-Nutzung zu verlieren.

Katharina Emde, Christoph Klimmt und Daniela Schlütz präsentierten in ihrem Vortrag „Beyond Sociodemographics: Explaining Adolescents‘ News Exposure from a Social Cognitive Perspective“ eine empirische Studie zur Nachrichtennutzung von Jugendlichen. Im Fokus stand dabei die Identifikation von individuellen und sozialen Einflussfaktoren auf das Informationsverhalten Heranwachsender.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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