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Dienstag, 17.11.2015 20:01 - Alter: 4 Jahre

IJK mit fünf Beiträgen bei der 3. Jahrestagung der Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation in Lugano vertreten

Vom 12. bis 14. November fand in Lugano die 3. Jahrestagung der Ad-hoc Gruppe Gesundheitskommunikation in der DGPuK statt, zu der das Institute of Communication and Health (ICH) der Università della Svizzera italiana (USI) eingeladen hatte. Im Tagungsprogramm zum Thema „Gesundheitskommunikation im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis“ war das IJK mit insgesamt vier Fachvorträgen und einem Poster zu ganz unterschiedlichen Aspekten des Forschungsfeldes Gesundheitskommunikation vertreten.

Gemeinsam mit einer Gruppe von IJK-Masterstudierenden (Medienmanagement) – Hendrik Auge, Britta Gramlich, Jannis Meseke, Sarah-Ann Owsianski, Lisette Scheunert, Friedrich Steger und Anna-Lena Wolf – stellten Elena Link, M.A. und PD Dr. Daniela Schlütz eine qualitative Untersuchung zur Wahrnehmung und Wirkung des Kinofilmes ‚Honig im Kopf‘ auf Angehörige von Alzheimerpatienten vor. Sarah Geber, M.A., Prof. Dr. Eva Baumann und Prof. Dr. Christoph Klimmt skizzierten theoretische und kommunikationsstrategische Ansatzpunkte zur Rolle der Peer-Kommunikation für gesundheitsrelevantes Risikoverhalten Jugendlicher im Kontext der Verkehrssicherheit. Dr. Doreen Reifegerste war mit gleich drei Kooperationsprojekten vertreten: Zusammen mit Sabrina Heike Kessler, M.A. und Dr. Lars Guenther von der Universität Jena stellte sie eine Eye-Tracking-Studie zum Einfluss bildlicher Hintergrundmotive auf die Aufmerksamkeit präventiver Botschaften vor. In Kooperation mit den Mainzer Kollegen Markus Schäfer, M.A. und Prof. Dr. Oliver Quiring referierte sie über den medialen Diskurs zu medizinischen und ethischen Aspekten des pharmakologischen Neuroenhancements. Zudem hielt Dr. Reifegerste zusammen mit Saskia Klenk, M.A. und Rebecca Renatus, M.A. von der TU Dresden einen Vortrag über die präventiven Potenziale des Einsatzes von Apps zur Ansprache männlicher Zielgruppen.

Im Rahmen der Poster-Session stellten Prof. Dr. Helmut Scherer, Prof. Dr. Eva Baumann, Elena Link, M.A., Katharina Emde, M.A. und Prof. Dr. Christoph Klimmt aus einer Panel-Studie Erkenntnisse über den Zusammenhang von Risikowahrnehmung und Informationsverhalten in Deutschland während der Ebola-Epidemie vor.

Elena Link, M.A. und Prof. Dr. Eva Baumann diskutierten abschließend mit Jun.-Prof. Dr. Matthias R. Hastall von der TU Dortmund sowie mit Dr. Anne-Lina Camerini und Prof. Dr. Peter Schulz vom ICH in Lugano über den Status Quo und die Zukunft der Gesundheitskommunikation im deutschsprachigen Raum. 

Mit dem Titel „Gesundheitskommunikation im gesellschaftlichen Wandel“, herausgegeben von Markus Schäfer, Oliver Quiring, Constanze Rossmann, Matthias R. Hastall und Eva Baumann ist pünktlich zur Tagung in Lugano in der Reihe Medien+Gesundheit im Nomos-Verlag der Sammelband zur Tagung des letzten Jahres in Mainz erschienen. Im Rahmen der Ad-hoc-Gruppensitzung (Sprecherteam: Prof. Dr. Eva Baumann, Jun.-Prof. Dr. Matthias R. Hastall und Prof. Dr. Constanze Rossmann) lud Dr. Claudia Lampert bereits zur nächsten Tagung vom 23.-25. November 2016 nach Hamburg ans Hans-Bredow-Institut ein. Bei dieser Tagung, die über das reguläre Tagungsprogramm hinaus einen Doktoranden-Workshop integrieren wird, soll es um „Gesundheitskommunikation als transdisziplinäres Forschungsfeld“ gehen. Aktuelle Infos sind immer auch über die Facebook-Seite der Ad-hoc-Gruppe zu finden.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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