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Dienstag, 05.04.2016 13:30 - Alter: 4 Jahre

DGPuK-Jahrestagung: 7 Vorträge und eine Ehrung

Vom 30.05. bis 01.04.16 fand in Leipzig die 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft statt. Gleich neun IJKler und IJKlerinnen besuchten die Konferenz. Sie stellten insgesamt sieben Fachbeiträge aus unterschiedlichsten Forschungsfeldern vor.

Elena Link und Daniel Possler erläuterten in ihrem Vortrag die Ergebnisse einer Studie zum Thema Datenjournalismus. Im Rahmen eines Experiments prüften die beiden, ob eine datenjournalistische Aufbereitung eines Artikels die Bewertung und Verarbeitung der Leser positiv beeinflusst.

Christoph Klimmt, Julian Kreissl und Daniel Possler präsentierten eine Untersuchung zu parasozialen Beziehungen von Rezipienten zu Youtube-Stars aus dem Genre „Let’s Play“. Die Studie war im Rahmen der Bachelorarbeit von Julian Kreissl am IJK entstanden.

Ebenfalls um das Thema parasoziale Beziehungen ging es in dem Beitrag „Wie alte Freunde?“, den Julia Niemann mit Anja Briehl, Marko Bachl und Michael Schenk (alle drei von der Universität Hohenheim) auf der Tagung vorstellte. Untersucht wurde im Rahmen der Untersuchung, welche Faktoren die Intensität der parasozialen Beziehungen zu Bloggerinnen und Bloggern bedingen. Hierzu wurden sowohl Bloggende als auch ihre Lesenden befragt.

Auch Helmut Scherer und Daniel Possler stellten in Leipzig Studienergebnisse zu parasozialen Phänomenen vor. Sie hatten untersucht, inwiefern parasoziale Beziehungen zu Spielern der deutschen Nationalmannschaft durch den thematischen Fokus der Printberichterstattung über die National-Elf sowie durch die Facebook-Selbstdarstellung der Spieler bedingt wird.

Dorothée Hefner präsentierte eine gemeinsame Studie mit Peter Vorderer und Britta Kirchner (beide Universität Mannheim). Untersucht wurde, was Menschen dazu motiviert, während eines persönlichen (Face-to-face)-Gesprächs das Smartphone zu nutzen.

Julia Niemann präsentierte Ergebnisse ihrer Dissertation. Im Rahmen einer umfangreichen Studie (repräsentative Stichprobe in einer zweiwelligen Panelerhebung) untersuchte sie, welche Risiken- als auch Nutzenaspekte sowie Gewohnheiten die Selbstoffenbarung von Facebook-Nutzern erklären. Als Grundlage diente die Theory of Reasoned Action.

Eva Baumann stellte gemeinsam mit Constanze Rossmann (Universität Erfurt) und Matthias R. Hastall (TU Dortmund) eine Bestandsaufnahme des Forschungsfelds „Gesundheitskommunikation“ in der Kommunikationswissenschaft vor. Hierzu wurde eine Inhaltsanalyse aller Beiträge der Tagungen der DGPuK-Ad-hoc-Gruppe Gesundheitskommunikation seit 2012 durchgeführt.

Zudem wurde Helmut Scherer auf der Tagung für seine über 25-jährige Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft geehrt. Bereits seit 1991 ist Helmut Scherer ein aktives und geschätztes Mitglied der Fachgesellschaft. Von 1998 bis 2002 war er zudem stellvertretender Vorsitzender der DGPuK.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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