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Freitag, 26.08.2016 17:21 - Alter: 3 Jahre

„Soundtrack Cologne“ mit IJK-Studien

Daniel Possler und Christoph Klimmt haben am 25. August 2016 zwei Studien zur Wirkung von Musik auf das Unterhaltungserleben von Gamern auf dem Fachkongress „Soundtrack Cologne“ vorgestellt. Die Veranstaltung bringt jedes Jahr die Community der Komponistinnen und Komponisten von Musik für Film, Fernsehen und Videospiele zusammen, um aktuelle Entwicklungen in den Creative Industries zu diskutieren.

„Wir vergleichen in den Studien das Unterhaltungserleben von Versuchspersonen, die während einer 20-Minuten-Runde Gaming die Soundtrack-Musik hören konnten, mit dem Erleben von Personen, die den gleichen Level spielten, bei denen aber die Soundtrack-Musik ausgeschaltet war. So können wir den „Netto-Effekt“ der Musik auf das Spielerleben bestimmen.“, fasste Christoph Klimmt den Forschungsansatz zusammen. „Unsere Studien zeigen, dass Musik einen klaren Beitrag zum Spielspaß leistet. Dieser Beitrag besteht in der ersten Studie mit dem Piratenspiel „Assassins Creed: Black Flag“ vor allem in der Stärkung der karibisch-historischen Atmosphäre . In der zweiten Studie mit dem Horror-Spiel „Alien Isolation“ ergaben die Daten dagegen, dass vor allem das Grusel-Erleben von der Soundtrack-Musik profitiert“, erklärte Daniel Possler die zentralen Ergebnisse. Die Befunde spiegeln zum einen sehr schön den kompositorischen Ansatz, den Christian Henson, Komponist für „Alien: Isolation“, ebenfalls auf der Veranstaltung erläuterte, und bieten zum anderen Perspektiven für die Erforschung von Spielspaß und für künftige Kompositionsprojekte für Games.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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