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Montag, 08.02.2016 15:07 - Alter: 3 Jahre

Prof. Dr. Winter spricht auf dem Popkongress 2016 der AG „Populärkultur und Medien“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V. in Hildesheim

In seinem Vortrag „Das Curriculum Pop im Kontext universitärer Professionalisierung und anti-disziplinärer Strategien der Cultural Studies“ erläuterte IJK-Professor Winter auf dem vom 4. bis 6. Februar 2016 auf dem Kulturcampus „Domäne Marienburg“ der Universität Hildesheim veranstalteten 8. Popkongress, wie und warum die Forschung insbesondere zur Transformation des Pop disziplinär und professionell verantwortlich betrieben und dabei im besten Sinn der Cultural STUDIES an den Grenzen von Disziplinen auf neue Gegenstände ausgerichtet werden kann: So können neue Fragen und Probleme sowie neue Formen der Produktion, der Verteilung und der Orientierung und Organisation der Wahrnehmung wie der Nutzung von Musik mit neuen digitalen Medien empirisch offener erforscht werden. Er veranschaulichte das in seinem Vortrag mit Bezug  auf eigene Studien zu Artepreneuren, zu Culturepreneuren und zu Mediapreneuren und neuen Möglichkeiten einer unmittelbaren in dieser Pop-Hinsicht erstmalig institutionalisiert möglichen vernetzten Co-Organisation von Medienhandlungen und -praktiken. Popwissen und transdisziplinär orientierte empirische Forschung helfen hier, Transformationen der Medien- und Musikökonomie zu verstehen, die immer häufiger – mit allen Problemen, Konflikten, aber auch Chancen, die das mit sich bringt – von gewöhnlichen Leuten mitkonstituiert werden.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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