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Mittwoch, 22.01.2020 12:14 - Alter: 33 Tage

Journalismus an der Elbe: IJK-Studierende auf Exkursion in Hamburg

Was bedeuten überhaupt die Begriffe „media trust“ und „media scepticism“? Inwiefern hat sich das Vertrauen in journalistische Nachrichtenquellen verändert? Sinkt die Qualität der heutigen Berichterstattung ab? Mit diesen Themen haben sich die IJK-Studierenden des Kurses „Media (dis-)trust“ beschäftigt, die hierzu am Montag gemeinsam mit Frau Scheper eine Exkursion in die Redaktion der ZEIT in Hamburg unternahmen. Dort sprachen sie mit dem Leiter des Investigativ-Resorts Karsten Polke-Majewski über aktuelle Themen im Journalismus. Die Studierenden erhielten dabei spannende Erkenntnisse rund um das momentane Vertrauen bzw. Misstrauen in den Journalismus und die Glaubwürdigkeit verschiedener journalistischer Konzepte wie Faktenchecking und Datenjournalismus, die in der ZEIT Anwendung finden. Auch über den Fall Relotius, die heutige Relevanz und die Zukunftsperspektiven des Journalismus wurde diskutiert.

In dem Kurs „Media (dis-)trust“ wurde den Studierenden vielfältiges theoretisches Wissen bezüglich des Vertrauens in und der Glaubwürdigkeit von Nachrichtenmedien vermittelt. Besonders die Rolle der strategischen Kommunikation zur Sicherung bzw. zur Verbesserung des Vertrauens in journalistische Nachrichtenmedien stand dabei im Vordergrund. Hierfür wurden journalistische Konzepte wie Datenjournalismus, Citizen Journalism, Faktenchecking, hyperlokaler Journalismus oder Storytelling näher betrachtet. Zum Abschluss des Seminars führten die Studierenden in Gruppen zu jeweils eines dieser Themen Case Studies durch, um herauszufinden, inwiefern die Konzepte einen Einfluss auf Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Nachrichtenmedien haben können und was dies für die journalistische Praxis im Umgang mit Vertrauen bedeuten kann.

https://www.ijk.hmtm-hannover.de/fileadmin/user_upload/Media_Distrust_3.jpg

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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