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Montag, 28.09.2020 11:57 - Alter: 33 Tage

Prof. Klimmt zu gendersensibler Sprache

Gendersensible Sprache – für manche Menschen ist dies eine Selbstverständlichkeit, für andere dagegen eine Zumutung, die in unserem Alltag nichts zu suchen haben sollte. Doch wie kann die Vielfalt unserer Gesellschaft auch sprachlich abgebildet werden?

Über diese Frage diskutierte Prof. Dr. Christoph Klimmt am 27. August 2020 beim 63. Herrenhäuser Gespräch "Herrlich dämlich? Die Debatte um eine gendergerechte Sprache" mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. „Viele Menschen sind genervt von der Vorstellung, ihre Sprechgewohnheiten zu ändern, und das ist vollkommen verständlich“, so Klimmt. „Aber Sprache prägt nun mal das Bewusstsein, und wenn man etwas für die Gleichstellung der Geschlechter tun will, lohnt es sich, auch beim Sprachgebrauch etwas zu verändern. Wie die Kolleginnen aus der Linguistik beim Herrenhäuser Gespräch sagten: ‚Tun Sie irgendetwas, Hauptsache Sie verwenden nicht das generische Maskulinum‘. Ich versuche konservative Skeptiker damit zu überzeugen, dass wir ja im Bereich von Technologie auch ständig versuchen, besser zu werden. Sprache ist auch eine soziale Technologie - wenn wir sie besser machen können, sollten wir das tun.“

Die Diskussion wird am 04. Oktober um 20 Uhr im NDR Sonntagsstudio ausgestrahlt. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung finden Sie hier.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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