Meldungen

 

Freitag, 29.01.2021 11:53 - Alter: 38 Tage

Projekt FairMediaSUCHT ausgezeichnet mit Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis

Mit einer Reihe von Preisen zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) jedes Jahr innovative und herausragende Arbeiten und Projekte aus, die einen neuen Zugang zu psychischen Erkrankungen, vermitteln. Preisträger des Ende letztens Jahres verliehenen „Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis“ ist das Projekt „FairMediaSUCHT“, an dem auch das Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung aus Hannover beteiligt ist. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit verliehen und soll Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen würdigen, die sich für eine nachhaltige Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren.

Ziel des Projekt „FairMediaSUCHT”, für das ein Team des Hanover Center for Health Communication am IJK mit Prof. Dr. Georg Schomerus von der Universitätsklinik Leipzig kooperiert, ist ein Leitfaden zur stigmafreien Mediendarstellung von Menschen mit Suchtkrankheiten. Mittels einer Inhaltsanalyse der Berichterstattung zum Thema Sucht sowie Gruppendiskussionen mit Betroffenen, Expert*innen und Journalist*innen sollen konkrete, umsetzbare Hinweise, wie Menschen mit substanzgebundenen Suchtkrankheiten in den Medien dargestellt werden können, ohne sie als Gruppe auszugrenzen und zu diskriminieren, erarbeitet werden.

Mehr Details zu dem Projekt gibt es hier zu nachzulesen.

Urkunde Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis 2019

Zuletzt bearbeitet: 15.02.2021

Zum Seitenanfang