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Dienstag, 02.07.2024 14:37 - Alter: 16 Tage

Neue "Wissenschaftsräume" an der HMTMH

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTHM) erhält für ein Forschungsprojekt zur Schmerzprävention bei Musizierenden Fördermittel aus dem Programm "Wissenschaftsräume" des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung. An einem weiteren Forschungsvorhaben der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK), das ebenfalls aus dem Programm gefördert wird, ist die HMTMH als Projektpartnerin beteiligt.

Das Projekt "App-basierte primäre und sekundäre Schmerzprävention bei Musizierenden: Entwicklung und Implementierung eines transdisziplinären Innovationsforschungskonzepts digitalunterstützter Gesundheitsförderung (ALLEVIATE)" zielt auf die Behandlung und Prävention chronischer Schmerzen mit innovativen digitalen Technologien und unter aktiver Beteiligung der Teilnehmenden. Hierfür bündeln zwei unterschiedliche Einrichtungen der HMTMH ihre Kompetenzen: das Institut für Musikphysiologie und Musiker-Medizin unter der Leitung von Prof. Dr. André Lee, der auch die Projektleitung innehaben wird, und das Hanover Center for Health Communication am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Baumann. Zudem kooperiert die HMTMH mit verschiedenen Abteilungen der Medizinischen Hochschule Hannover. Das Vorhaben wird mit Mitteln aus dem Programm "Wissenschaftsräume" in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro gefördert.

Im Projekt "Kunst und Gesellschaft: Transfer als Praxis- und Wissensform" unter der Federführung der HBK Braunschweig werden künftig gesellschaftliche Transferprozesse erforscht, die von den beiden niedersächsischen Kunsthochschulen und ihren Absolvent*innen ausgehen und sich in vielfältigen Tätigkeitsprofilen und Gestaltungsformen sowie in unterschiedlichsten institutionellen Kontexten finden lassen. Zudem soll die niedersächsische Kulturlandschaft kartografiert werden. Seitens der HMTMH sind in diesem Projekt der Studienbereich Schauspiel (Prof. i. R. Regina Guhl) und das IJK (Jun.-Prof. Dr. Christine Meltzer) involviert.

Mit dem Programm "Wissenschaftsräume" sollen Kooperationen unter den niedersächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestärkt werden. 16 Projekte werden hierbei mit insgesamt 45,5 Mio. Euro gefördert. Die Fördermittel stammen aus "zukunft.niedersachsen", einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.

Zuletzt bearbeitet: 15.02.2021

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