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Donnerstag, 17.01.2013 17:00 - Alter: 8 Jahre

Podiumsdiskussion: Selbstvermarktung versus Fremdvermarktung

Es gab Zeiten, in denen reichte es, wenn man als Musiker gute Musik machen konnte. Wer dann noch das Glück hatte, einen Vertrag bei einem bekannten Label unterschreiben zu können, wusste seine Vermarktung in sicheren Händen. Auch heute gibt es sie noch, die großen und kleinen Labels, die ihre Musiker erfolgreich bewerben. Künstler- und Konzertagenturen organisieren nach wie vor Pressekontakte und Auftritte. Das ist professionelle PR in den Händen von professionell ausgebildeten Spezialisten. Doch daneben gibt es auch immer mehr junge Künstler, die nicht mehr nur gute Musik machen, sondern diese auch noch selbst vermarkten – und vermarkten müssen. Durch das Internet ist für den interessierten Hörer die Musik schneller erreichbar und für den Künstler der Kontakt mit dem Publikum direkter. Die Konkurrenz wird größer, junge Musiker aus der U- wie auch der E-Musik finden sich in einer großen Menge gleichgesinnter aber oft PR-unerfahrener Talente wieder.
Wird die Selbstvermarktung der Künstler die professionelle PR bald vollständig ablösen oder bleiben Musik-Labels unverzichtbar? Gilt der altbekannte Satz, dass früher alles besser war? Oder bieten Twitter, Facebook und Co neue Möglichkeiten, besonders auch für Nachwuchskünstler?
Auf dem Podium diskutieren erfolgreiche Selbstvermarkter mit erfahrenen Label-Mitarbeitern über Chancen und Risiken einer veränderten Musik-Vermarktung. Außerdem geben die Gäste ganz konkrete, praktische Hinweise und wagen einen Blick in die Zukunft.

Die Gäste:
-    Ludwig Abraham (Student für Neue Musik, Folkwang Universität der Künste Essen)
-    Dirk Duske (DJ)
-    Nils T. Kohle (betreut das Projekt „BandApp“ in Deutschland)
-    Alexander Neipp (Produktmanager bei  „Universal Music“)
-    Jorin Zschiesche (Gründer und Geschäftsführer des Labels „RecordJet“)

Die Veranstaltung wird organisiert von Studenten des Master-Studiengangs „Medien und Musik“.

Donnerstag, 17. Januar 2013, 17 Uhr, Senatssaal, Hindenburgstraße 2-4

Der Eintritt ist frei.

 

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