Abschlussarbeiten 2015

Bachelor Medienmanagement

Bungarten, Marie
Du bist, was du isst - Eine Qualitative Untersuchung zur Rolle des Internets für verschiedene Typen von Veganern
2015
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Im Jahr 2015 ernähren sich in Deutschland fast 1.000.000 Menschen vegan. Was sind ihre Motive? Der theoretischen Konzeptualisierung entsprechend beeinflussen ethische Motive die Entscheidung, vegan zu leben. Im Forschungsstand wird jedoch aufgezeigt, dass auch ich-fokussierte Motive eine Rolle spielen. Gemeint sind Lifestyle-Veganer. Das Internet spielt bei der Beschleunigung von Trends eine große Rolle. Sind ethische und ich-fokussierte Veganer so leicht voneinander abzugrenzen? Um Überschneidungen, auch in der Internetnutzung berücksichtigen zu können, wird eine Bildung von veganen Typen vorgenommen. Im Rahmen einer qualitativen Studie wird mit Hilfe von 15 Leitfadeninterviews eine vegane Typenbildung unter Berücksichtigung der Internetnutzung entwickelt. Anhand dieser Studie können fünf verschiedene vegane Typen gebildet werden, die sich in der Art ihrer Internetnutzung nicht klar abgrenzen lassen. Es können jedoch Parallelen innerhalb und zwischen den Typen beobachtet werden.

John, Sina
Persuasion und Reaktanz - Ein Befragungsexperiment zur Untersuchung der Effekte von Reaktanz auf das Rezeptionsverhalten bei Entertainment-Education Formaten
2015
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Entertainment-Education ist ein erfolgreiches Instrument zur Vermittlung von persuasiven Botschaften und prosozialen Inhalten. Sein Erfolg liegt vor allem in der Unwissenheit der Rezipienten bezüglich seiner wahren Intention. Doch wer entscheidet, was prosozial ist in einer multikulturellen Gesellschaft mit unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Ansichten und Meinungen? Eine Kennzeichnung von Entertainment-Education-Inhalten erscheint daher sinnvoll. Die vorliegende Studie untersucht, wie sich die Informierung der Rezipienten bezüglich der Intention von Entertainment-Education auf ihr Rezeptionsverhalten und die Verarbeitung der Inhalte auswirkt. Es zeigt sich, dass eine Kennzeichnung kein Hindernis für den Erfolg von Entertainment-Education darstellen würde und die Mechanismen, die hinter dem Erfolg dieser Formate stehen, dennoch sehr effektiv wirken.

Olms, Mareike
Vegan im Netz. Vegan-Blogs als Orientierungshilfe zum Einstieg und zur Beibehaltung eines veganen Lebensstils
2015
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Veganismus liegt im Trend. Immer mehr Menschen setzen sich mit diesem Lebensstil auseinander und suchen nach Informationen, um diese Lebensstilveränderung zu gestalten. Vegan-Blogs bieten hierfür eine interessante Quelle. Diese Arbeit untersucht im Rahmen der Grounded Theory Methodologie, wie vegane Blogger vorgehen, um Sinn für sich selbst und andere zu konzipieren. Hierfür wurden 14 Vegan-Blogs mit Hilfe des Theoretischen Samplings untersucht und die Inhalte kategorisiert. Dabei wurden vor allem Hinweise gefunden, die darauf schließen lassen, dass vegane Blogger anderen einen Zugang zum veganen Lebensstil ermöglichen und damit die Führung eines solchen Lebensstils erleichtern. Dieses Ergebnis wurde in einer gegenstandsverankerten Theorie erläutert.

Vortmann, Kristina
Lauf-Apps: Smart und gesund? Eine empirische Untersuchung der Nutzung von Lauftracking-Apps und ihrer Auswirkungen
2015
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Smartphones und die dazugehörigen Apps haben innerhalb weniger Jahre den Weg in alle Lebensbereiche gefunden. Auch die Gesundheit und das Sporttreiben bleiben davon nicht unberührt. Daraus ist ein neuer Markt entstanden, der diese Angebote unter dem Begriff mobile Health bündelt. Speziell für das Laufen gibt es eine Vielzahl an Apps, die eine positive Wirkung auf die Einstellung und die Gesundheit der Nutzer haben sollen. Um herauszufinden, ob dieses Ziel erreicht wird, wird in der vorliegenden Arbeit die Frage beantwortet, ob die Nutzung von Lauftracking-Apps positive Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden, die Selbstwirksamkeit zur sportlichen Aktivität und die Einstellungsänderung der Nutzer hat. Mittels einer Online-Befragung wurden die Nutzung und die möglichen Auswirkungen erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass die App-Nutzung das allgemeine Wohlbefinden nicht beeinflusst und die Selbstwirksamkeit nur geringfügig gestärkt wird. Die Einstellungsänderung wird positiv beeinflusst.

Master Medien und Musik

Schrimpff, Charlotte
„Kurzum, ich möchte gern meine Leidenschaft fürs Kochen teilen.“ Bestandsaufnahme und Selbstverständnis in der deutschsprachigen Foodblogosphäre
2015
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Obwohl Foodblogs in den vergangenen Jahren auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen haben, liegen wissenschaftliche Arbeiten bisher fast ausschließlich für den englischsprachigen Raum vor. Um diese Lücke zu schließen und sich einen Überblick über die deutschsprachige Foodblogosphäre zu verschaffen, wurden im Rahmen dieser Arbeit die Strukturdaten von 888 Foodblogs ausgewertet und mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse von 203 Über-/About-Texten ermittelt, aus welchen Gründen die Blogs betrieben werden. Demnach sind die meisten deutschsprachigen Foodblogger weiblich, leben in Deutschland und führen den Blog seit bis zu vier Jahren bei einem Host-Anbieter. Die Blogger bezeichnen sich als leidenschaftlich gegenüber kulinarischen Themen, verfügen in der Regel aber über keinen professionellen Hintergrund. Als Hauptmotive einen Blog zu führen werden der Austausch mit anderen, die Möglichkeit, Wissen und Spaß am Kochen und Backen zu vermitteln sowie der Blog als Kreativraum genannt.

 

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Zuletzt bearbeitet: 25.06.2016

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