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Dienstag, 09.04.2019 11:34 - Alter: 73 Tage

Miriam Jaspersen stellt Studienergebnisse in Speyer vor

Gefühle zulassen, zeigen und mit ihnen umgehen: Emotionale Kernkompetenzen zu entwickeln, ist für Kinder eine wichtige Voraussetzung für seelische Gesundheit. Mit diesem Ziel führt die Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit der Resilienzinitiative des Pfalzklinikums seit zwei Jahren das Schulpräventionsprojekt "Umgang mit Gefühlen" durch. [HC]²-Mitarbeiterin Miriam Jaspersen hat das Projekt in diesem Jahr begleitet und erforscht, wie die Intervention in den Familien der teilnehmenden Schüler*innen nachwirkt. Letzten Samstag präsentierte sie am Abschlusstag des zweiten Durchgangs des Schulpräventionsprojektes in Speyer die Ergebnisse ihrer Eltern-Befragung, die sie Anfang des Jahres durchgeführt hat. Ziel war es, die Wirksamkeit des Programms auf den Familienkontext zu erweitern und zu explorieren, welche Rolle die familiäre Kommunikation für Resilienz spielt.

Zum Hintergrund des Projekts:

Früh zu lernen, wie man Emotionen erkennen und regulieren kann, wie man mit Konflikten umgeht und sich in andere hineinversetzt, sind wichtige Faktoren für einen ausgeglichenen und gesunden Geist. Das Projekt „Umgang mit Gefühlen“ wurde initiiert von Prof. Dr. Tina In-Albon vom Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität Koblenz-Landau. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in ihren sozialen und emotionalen Kompetenzen mit Hilfe von altersgerechten Trainings zu fördern. Damit mehr Schulen von dem Projekt profitieren können, wurde eine Kooperation zwischen Universität und der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“ aufgebaut. Dieses Jahr haben insgesamt 118 Klassen in 13 Schulen an dem Projekt teilgenommen.

Zuletzt bearbeitet: 27.05.2018

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