Meldungen [HC]²

 

Montag, 14.09.2020 18:42 - Alter: 76 Tage

Abschluss des Projekts zum Re-Framing psychischer Gesundheit und Start des Anschlussprojekts „Social Change Through Empowerment and Participation"

Im transdisziplinären Kooperationsprojekt „Reframing Mental Health“ mit der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“ des Pfalzklinikums hat das Projektteam des [HC]² einen Kommunikationsansatz entwickelt, der im Zuge eines systematischen Re-Framing-Prozesses ein neues Verständnis von seelischer Gesundheit auf verschiedenen Ebenen initiieren will. Dafür wurden die Perspektiven von Wissenschaftler*innen, Expert*innen und Praktiker*innen, der Öffentlichkeit, der Medien sowie relevanter Organisationen einbezogen, um eine umfassende Framing-Strategie zu entwickeln. Den Abschluss dieser ersten Projektphase bildet ein umfassender Projektbericht, in dem die verschiedenen Perspektiven gegenübergestellt und Kommunikationsherausforderungen und -empfehlungen zur Veränderung der Sichtweise auf psychische Gesundheit und Resilienz in der Gesellschaft abgeleitet werden. Das Projekt wurde durch das U.S.-amerikanische FrameWorks Institute unterstützt.

Das Projekt „Social Change Through Empowerment and Participation: Development and Implementation of an Advocacy Strategy for Mental Health Promotion“ schließt an die Erkenntnisse dieses ersten Projekts und der daraus abgeleiteten Kommunikationsstrategie an und wird ebenfalls in Kooperation mit der Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“ des Pfalzklinikums durchgeführt. Das Anschlussprojekt legt dabei einen Fokus auf Resilienzförderung als Form der Primärprävention im Kontext von Demenz. Ziel ist es, aufbauend auf der Grundlagenforschung des Projekts „Reframing Mental Health“ und den abgeleiteten Kommunikationsempfehlungen konkrete Botschaften zu entwickeln, zu testen und zu implementieren, die in der Lage sind, ein neues Verständnis von psychischer Gesundheit und Resilienz – insbesondere in Bezug auf Demenz – zu etablieren. Die Implementierung, die begleitend evaluiert wird, folgt dabei einem sozial-ökologischen Ansatz und einer Advocacy-Strategie, bei der es darum geht, die Öffentlichkeit einzubeziehen, indem Schlüsselakteur*innen aus verschiedenen Kontexten als Multiplikator*innen mobilisiert werden. Ziel ist, Mitglieder der Öffentlichkeit zu motivieren, alltagsnahe Maßnahmen zur Unterstützung der angestrebten Lösungen zu ergreifen.

Weitere Projekte von [HC]² finden Sie hier: www.ijk.hmtm-hannover.de/de/hc-quadrat/projekte/

Zuletzt bearbeitet: 27.05.2018

Zum Seitenanfang