Präventionskampagne zur Aufklärung über Mundkrebs in Schleswig-Holstein (abgeschlossen)

Obwohl Tumore der Mundhöhle und des Rachenraumes mit etwa 13.000 jährlichen Neudiagnosen in Deutschland vergleichsweise häufig auftreten und die 5-Jahres-Überlebensrate eher niedrig ist, ist die Bekanntheit dieser Krebsart in der Bevölkerung sehr gering. Studien verweisen auf ein erhebliches Informationsdefizit hinsichtlich der Existenz, der Symptome, der Risikofaktoren und der Präventionsmöglichkeiten bei diesem Tumor. Basierend auf den Ergebnissen einer für Schleswig-Holstein repräsentativen Studie wurde eine Aufklärungskampagne mit umfassender wissenschaftlicher Begleitevaluation in Schleswig-Holstein als Modellprojekt für Deutschland konzipiert. Der Kampagnenzeitraum erstreckte sich von April 2012 bis Dezember 2014. Settingbezogene und interpersonale Kommunikation wurde eng mit (massen-)medialen Kommunikationswegen verzahnt. Das Projekt wird von Prof. Dr. Katrin Hertrampf, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, geleitet und von der Friede Springer Stiftung gefördert.

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Eva Baumann

Projektlaufzeit

2012 bis 2016

 

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Zuletzt bearbeitet: 20.05.2026

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