[HC]²-Themen

Gesundheit und Krankheit als Medienthema

Massenmedien stellen für die Bevölkerung eine wichtige Informationsquelle bei Fragen über Gesundheitsrisiken, Prävention und die medizinische Versorgung dar, und sie ermöglichen einen öffentlichen Diskurs über die damit verbundenen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen. Gesundheit und Krankheit werden dabei nicht nur in informationsorientierten, sondern auch in unterhaltenden Medienangeboten thematisiert.

» Wir untersuchen u.a.:

  • Welche Medienpräsenz und Themenkarrieren haben unterschiedliche Gesundheits- und Krankheitsthemen?
  • Wie werden verschiedene Krankheiten und Gesundheitsaspekte in der medialen Berichterstattung dargestellt? 
  • Welche Unterschiede lassen sich zwischen verschiedenen Medien und Darstellungsformen identifizieren?

Beispielprojekte: NEIBA, MeMa

Strategische Gesundheitskommunikation

Verschiedene Institutionen und Gesundheitsakteure suchen Mittel und Wege, um die Gesundheitseinstellungen und -verhalten ihrer Zielgruppen durch Kommunikation zu verändern und prüfen, wie effektiv bereits eingesetzte Strategien sind.

» Wir fragen z.B.:

  • Wie werden Kommunikationskampagnen im Gesundheitsbereich konzipiert und evaluiert?
  • Wie kann die Wahl der Medienkanäle, Vermittlungs- und Botschaftsstrategien auf Besonderheiten unterschiedlicher Zielgruppen zugeschnitten werden?
  • Welche Potenziale und Grenzen der Kommunikationswirkung sind mit verschiedenen Vermittlungsstrategien verbunden?
  • Können soziale Appelle anderen Botschaftsstrategien im Hinblick auf gesundheitsrelevante Parameter überlegen sein?
  • Welchen Beitrag kann der gezielte Medieneinsatz in präventiven und therapeutischen Interventionen und Schulungsprogrammen leisten?
  • Inwiefern stellen Angehörige eine eigene Zielgruppe in der Gesundheitskommunikation dar?

Beispielprojekte: bast, EE-Projekte, Mundkrebskampagne, Machbarkeitsstudie Mundkrebs, Framing psychischer Gesundheit, Angehörigenkommunikation, Quantified Self

Information und Dialog über gesundheitsrelevante Themen

Ihre gesundheitsrelevanten Entscheidungen treffen die Menschen auf ganz unterschiedlichen Informationsgrundlagen. Manche informieren sich im Vorfeld sehr gezielt unter Zuhilfenahme verschiedener Quellen über einzelne Gesundheitsthemen oder möchten sich persönlich oder mediengestützt über Fragen zu Gesundheit und Krankheit austauschen. Andere dagegen sind nicht interessiert oder gehen Informationen über Gesundheits- und Krankheitsthemen sogar gezielt aus dem Weg.

» Wir erforschen u.a.:

  • Welche Informationen über Gesundheitsthemen werden von wem und für wen aktiv gesucht, nicht gesucht oder sogar gezielt vermieden?
  • Welche Kommunikationskanäle und Medien werden dafür genutzt?
  • Wie werden diese Informationen verarbeitet und wie wirkt sich das auf gesundheitsrelevante Entscheidungen und das Gesundheitsverhalten aus?
  • Welchen Informationswert können auch unterhaltende Medieninhalte haben?
  • Welche Formen sozialer Unterstützung suchen und finden Nutzerinnen und Nutzer zu gesundheitsrelevanten Themen in sozialen Netzwerken?

Beispielprojekte: urbia, Angehörigenkommunikation, Vertrauen in den Arzt

Gesundheitsrelevanz der Mediennutzung

Auch das Kommunikations- und Medienhandeln selbst kann – bisweilen sogar unabhängig vom konkreten Inhalt – zur Entstehung und Veränderung gesundheitsrelevanter Vorstellungen und Einstellungen beitragen. Insbesondere exzessive Formen der Mediennutzung können dabei nicht nur positive, sondern auch negative Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden entfalten.

» In unseren Projekten untersuchen wir u.a.:

  • Ab wann werden Handy- und mobile Internetnutzung zum Problem?
  • Unter welchen Bedingungen fördern Computerspiele das Aggressionspotenzial der Spielerinnen und Spieler?
  • Wie kann Mediennutzung zu Wohlbefinden und zu einer Verbesserung des Gesundheitsverhaltens beitragen?

Beispielprojekte: Mediatisierung Mobil, Quantified Self

 
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Zuletzt bearbeitet: 21.07.2016

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