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Ziele

Die Gründung des Hanover Center for Health Communication soll zur Institutionalisierung der wissenschaftlichen Gesundheitskommunikation am Standort Hannover in Niedersachsen beitragen. Wir verstehen uns dabei nicht nur als kommunikationswissenschaftliche Forschungsinitiative, sondern auch als Plattform für Vernetzung und Wissenstransfer auf inter- und transdisziplinärer Ebene. Unser Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Antworten auf theoretische und praxisrelevante Fragen zur Rolle von Kommunikation für die Entstehung und Veränderung gesundheitsrelevanter Vorstellungen, Einstellungen und Verhaltensweisen zu finden. Ein Schwerpunkt liegt in der Frage, wie unterschiedliche Kommunikationsformen und -kanäle zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten, zur Bewältigung gesundheitlicher Belastungen und Krankheiten sowie zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen beitragen können.

Projekte und Themen

In unseren Projekten suchen wir theoriebasierte Antworten auf praxisorientierte Fragestellungen, die wiederum zur Neu- oder Weiterentwicklung theoretischer Perspektiven beitragen. Wir arbeiten dabei zu einer Vielzahl unterschiedlicher Zielgruppen, Krankheiten und Gesundheitsthemen, Akteuren und Kommunikationskanälen. Je nach Forschungsgegenstand und Erkenntnisinteresse kommen sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz.

Unsere Arbeitsschwerpunkte lassen sich zu übergreifenden Themenfeldern der Gesundheitskommunikation bündeln, innerhalb derer wir einzelnen spezifischen Fragestellungen nachgehen, aber auch übergreifende Strukturen und Kommunikationsprozesse zu identifizieren suchen.

Wir verstehen uns als Projektpartner, der einen kommunikationswissenschaftlichen Blick auf Forschungsfragen im Feld der Gesundheitskommunikation wirft und der Gesundheitsrisiken und gesundheitliche Beeinträchtigungen als kommunikative Herausforderungen versteht. Dabei arbeiten wir sowohl mit angrenzenden Disziplinen wie der Psychologie, Soziologie und Medizin, den Gesundheits- und Pflegewissenschaften und weiteren natur- und ingenieurswissenschaftlichen Fächern als auch mit zahlreichen Praxispartnern zusammen.

Forschungsperspektive

Unsere Herangehensweise ist mit einer sozialökologischen Forschungsperspektive und einem besonderen Fokus auf soziale Zusammenhänge von Gesundheit und Krankheit verbunden. Wir orientieren uns dabei an der WHO-Gesundheitsdefinition, die Gesundheit nicht nur auf der körperlichen und psychischen Ebene differenziert, sondern auch die soziale Dimension einschließt. Daher gehen wir unter anderem der Frage nach, welche Rolle soziale Vorstellungen und Normen, der soziale Kontext und das Setting für Prävention und Gesundheitsförderung sowie für die Bewältigung gesundheitlicher Belastungen spielen.

 
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Zuletzt bearbeitet: 21.07.2016

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