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Donnerstag, 12.04.2018 15:58 - Alter: 69 Tage

Kommunikations- und Medienforschung am IJK: Masterprogramm mit neuem Namen und neuem Konzept

Der Masterstudiengang „Medienmanagement“ am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung heißt ab nächstem Semester „Kommunikations- und Medienforschung“ (KMF). Die Umbenennung ist der letzte Schritt einer umfassenderen Reform des Masters: Bereits im vergangenen Jahr erhielt der Studiengang eine verbesserte, schlankere Studienarchitektur mit Schwerpunkt auf projektbasiertes, forschendes Lernen und vielen Individualisierungsmöglichkeiten für die Studierenden.

„Im Grund bleibt alles beim Alten – nur besser, schlanker und individueller“, fasst Studiengangssprecher Prof. Dr. Christoph Klimmt den Effekt der Studiengangsreform zusammen. Gleich bleiben in erster Linie die Studieninhalte. „Im überarbeiteten Masterprogramm Kommunikations- und Medienforschung erwerben IJK-Studierende auch künftig bewährtes Methodenwissen und zentrale Managementkompetenzen. Nochmals erweitert haben wir den Bereich des forschenden Lernens in Kleingruppen, der am Institut immer schon einen großen Stellenwert hatte.“ Demnach absolvieren Masterstudierende nun drei Forschungsprojekte mit einer Dauer von jeweils einem Semester. Anhand von realen Fragestellungen aus der Kommunikationswissenschaft und Medienwirtschaft trainieren die Studierenden, konzeptionell zu denken, wissenschaftliche Qualität zu sichern, selbstständig Projekte zu managen, datenbasiert Entscheidungen zu treffen und Erkenntnisse zielgruppengerecht aufzubereiten – wichtige Kernkompetenzen, die ihnen auch in einem turbulenten Medienmarkt mit zahlreichen neuentstehenden Berufsprofilen beste Karrierechancen eröffnen sollen.

Auch die Studienarchitektur wurde verbessert: „Wir haben den Studienplan auf das Wesentliche reduziert, sodass unsere Lehrveranstaltungen mehr in die Tiefe gehen können. Außerdem haben wir Freiräume für individuelle Schwerpunkte geschaffen. Damit erhalten unsere Studierenden die Möglichkeit, den KMF-Master zu ihrem ganz persönlichen Master zu machen“, betont IJK-Direktor Prof. Dr. Helmut Scherer. Zentraler Baustein ist ein Spezialisierungsmodul, in dem die Studierenden von erfahrenen Professor/innen und Postdoktorand/innen als Mentoren in ihrer individuellen Profilbildung begleitet werden. „In einem Medienmarkt, in dem kein Stein auf dem anderen bleibt, kommen komplett standardisierte Studienprogramme an ihre Grenzen“, erklärt Scherer. Das Spezialisierungsmodul erlaubt eine eigenständige Schwerpunktsetzung schon während des Studiums – etwa auf Big Data, Computational Communication Science, politische Kommunikation oder Media Entrepreneurship. Zugleich können unterschiedlichste Aktivitäten in dieses Modul eingebracht werden – vom klassischen Praktikum über ein Auslandsstudium bis hin zu selbst entwickelten Forschungs- oder Praxisprojekten.

Die Umbenennung des Studiengangs trägt dieser geänderten Studienarchitektur Rechnung. „Nur weil wir statt Management die Forschung im Namen betonen, heißt das nicht, dass unsere Studierenden nun vermehrt im Labor arbeiten werden. Auch künftig setzen wir – wie in unseren Kernwerten verankert – auf eine große Praxisrelevanz unserer Ausbildung“, erklärt IJK-Direktor Scherer. Durch die erhöhte Zahl an Projektseminaren können im reformierten Master sogar umfangreichere Kooperationen mit Unternehmenspartnern eingegangen werden.

Der reformierte Masterstudiengang „Kommunikations- und Medienforschung“ startet erstmals zum Wintersemester 2018/2019 unter dem neuen Namen. 

Weitere Informationen zu Aufbau und Inhalten des Studiums finden Sie hier.

Zuletzt bearbeitet: 29.11.2016

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